Pepper Pot, Black Cake und großes Reinemachen: So feiert man Weihnachten in Guyana

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Wird mit jedem Aufwärmen besser: der Pepper Pot. Foto: Delven Adams
 

Natürlich werden auch hier Weihnachtslieder gesungen, Bäume geschmückt und Christmas Parties gefeiert. Und selbstredend flüstern in den Kaufhäusern der Hauptstadt Georgetown die Kinder Santa ihre Wünsche ins Ohr. Allerdings gibt es einige Varianten, die in dieser Ausprägung nur hier zu finden sind.

So startet vor den Feiertagen überall das große Reinemachen. Häuser und Wohnungen werden gründlichst auf Vordermann gebracht, Vorhänge gereinigt und die Böden geschrubbt. Frühjahrsputz im Dezember.

Wie bei uns gibt es auch spezielle Festtagsspeisen. Beispielsweise den traditionellen „Black Cake“. Ein Früchtekuchen zwar, aber ganz bestimmt nicht für den Verzehr durch kleine Weihnachtsmänner geeignet. Schon beim Zusammenrühren der Bestandteile hat Rum seinen festen Platz. Und nach dem Backen wird das Ergebnis durch regelmäßiges Benetzen mit dem Hochprozentigen saftig und haltbar gemacht.

Eine weitere Weihnachtsleckerei ist der Pepper Pot. Ein Schmorgericht, das mit weniger edlen Stücken von Rind, Schwein und Schaf daherkommt und seine besondere Würze aus dem eingedickten Saft der Maniokknolle sowie der Zugabe von Zimt und reichlich Chili erhält. Ein Essen, das über die Feiertage hinweg hält, schließlich schmecken derartig kräftige Eintöpfe mit jedem Aufwärmen besser.

Beitrag von auf 6. Dezember 2019. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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