Rheinische Post: Generalintendant Schulz fordert Bekenntnis der Stadt Düsseldorf zum Schauspielhaus

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Der Generalintendant des Düsseldorfer
Schauspielhauses fordert ein deutliches Bekenntnis der Stadt zur
Zukunft des Theaters in seiner traditionellen Spielstätte. In einem
Gastbeitrag in der “Rheinischen Post” (Mittwochausgabe) wehrt sich
Wilfried Schulz, 64, gegen Überlegungen, das zentral gelegene
Schauspielhaus nach der Sanierung anderweitig zu nutzen: “Es gibt
eine Grenze, die nicht überschritten werden sollte, da sonst die
Würde dieses Hauses und dieser Institution verletzt wird”, schreibt
Schulz. Düsseldorfs Oberbürgermeisters Thomas Geisel (SDP) hatte
angesichts der zu erwartenden Kosten für die Außenrenovierung des
Theaters ins Spiel gebracht, das Gebäude an einen privaten Investor
zu übergeben und einen alternativen Standtort für das Sprechtheater
zu suchen. Schulz fordert dagegen eine verbindliche Zusage, dass das
Schauspiel nach der Renovierung des Schauspielhauses als alleiniger
Nutzer in das Gebäude zurückkehren kann. Die Stadt müsse sich jetzt
zu ihrem Theater bekennen. “Das ist nicht einfach, erfordert
Kreativität und Einsatz, vor allem aber eine Haltung”, so Schulz.
Geisel fordert er auf, als Vorsitzender des Aufsichtsrates des
Schauspielhauses auch als “oberster Schutzherr” des Theaters zu
handeln.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 26. Oktober 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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