Sicheres Urlaubsziel: Insel Texel überzeugt mit durchdachtem Konzept

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Fußgängerzone von Den Burg (Bildquelle: @Copyright_JeroenVanHattum)
 

Niederländisches Watteneiland setzt mit Erfolg auf proaktive Corona-Prävention

Nach dem Motto “Vorbeugen ist besser als heilen” hat die beliebte Urlaubsinsel Texel mit Beginn der Coronakrise alle Kräfte gebündelt, um sich als sicheres Urlaubsziel aufzustellen. In diesem Rahmen wurde ein Masterplan entwickelt, nach dem die vorgegebenen 1,5m-Abstand zum Schutz vor Infektionen auf der gesamten Insel umgesetzt werden. Das heißt nicht nur im Bereich von Museen, Restaurants und anderen Betrieben, sondern auch im öffentlichen Raum. Unter anderem diesen Bemühungen ist es zu verdanken, dass auf Texel seit Mai keine Neuinfektionen festgestellt wurden.

Aufklärung zum Mitmachen

Das Präventionskonzept, mit dem die Gesundheit von sowohl Gästen als auch Einwohnern gewährleistet werden soll, beginnt bereits vor Urlaubsantritt. So wird jeder Gast, der eine Unterkunft, ein Fährticket oder eine Parkvignette gebucht hat, per Brief vorab ausführlich über die geltenden Schutzmaßnahmen aufgeklärt. Dazu zählen unter anderem die Verhaltensregeln für die Fähre, den Einkauf und Restaurantbesuche sowie die Nutzung anderer öffentlicher Einrichtungen. Weitere Informationen zu den einzelnen Punkten stellt die Website des VVV Texel bereit.

Kontaktlos in den Urlaub

Des Weiteren bietet die Insel eine Vielzahl von intelligenten Lösungen, seinen Urlaub möglichst kontaktlos zu gestalten. Fährtickets für das Auto können nicht nur vorab online erworben, sondern auch direkt auf das eigene Kennzeichen registriert werden, so dass sich am Hafen vor Ort direkt der Schlagbaum hebt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert der Erwerb der Parkvignette, die über das Kennzeichen für die gesamte Insel gilt. Nicht zuletzt führte die Insel vor zwei Monaten die App TexelMap ein, mit der man sich vorab über den Besuchsgrad einzelner Standorte informieren kann.

Gelebter Abstand

Besonders dort, wo sich viele Menschen gleichzeitig aufhalten, wurde das 1,5m Abstandskonzept auch optisch gut sichtbar gemacht. So erinnern beispielweise in den beliebten Fußgängerzonen von Den Burg und De Koog Schilder und Markierung auf den Laufwegen an das “Rechtslaufgebot”. Besonders enge Gassen wurden geschlossen und das Radfahren in den Fußgängerzonen verboten. Zudem werden in Einzelhandel und Gastronomie die Schutzmaßnahmen in Form von Hygienekonzepten, maximalen Besucherzahlen und 1,5m-Abstandregelungen umgesetzt.

Outdoor-Genuss

Nicht zuletzt bietet die abwechslungsreiche Natur der Insel selbst die besten Bedingungen, um einen sicheren Urlaub “auf Abstand” zu genießen. Sei es bei ausgedehnten Spaziergängen am 30 km langen Sandstrand, beim Radfahren oder Wandern in einem über 300 km langen Wegenetz, beim Reiten, Golfen, Angeln und Kartfahren, beim Wassersport, einer Bootstour zu den Seehunden oder einer spannenden Exkursion in eines der zahlreichen Naturschutzgebiete wie das Watt.

Beitrag von auf 20. August 2020. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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