Stimmt Ihr Magnesiumhaushalt? / Was Frauen und Männer voneinander unterscheidet (FOTO)

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Magnesium gilt als das Mineral des Lebens, denn es übernimmt
wichtige Funktionen im Körper und ist bei einer Vielzahl von
Erkrankungen und Beschwerden hilfreich. Jeder Mensch braucht dieses
Power-Mineral. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
empfiehlt für Jugendliche ab 15 und Erwachsene eine tägliche
Magnesiumzufuhr von 300 bis 400 mg.

Frauen haben einen speziellen Magnesiumbedarf

Frauen bekommen einen Magnesiummangel ganz besonders zu spüren und
profitieren deshalb von einer regelmäßigen und ausreichenden
Magnesiumzufuhr. Denn der Mineralstoff kann ihnen bei typisch
weiblichen Problemen beiseite stehen.

Schwangerschaft + Stillzeit

Mutter zu werden ist eine ganz besondere Phase im Leben einer
Frau. Schon wenn der Kinderwunsch da ist, man sich wünscht, schwanger
zu werden, ist es sinnvoll, auf seine Magnesiumversorgung zu achten.
Denn es ist ein wichtiges Schutzmineral für werdende Mütter.
„Magnesium wirkt vorbeugend gegen Frühgeburten und verringert
signifikant das Risiko für einen Schwangerschafts-Bluthochdruck“,
weiß Uwe Gröber, Apotheker, Mikronährstoff-Experte und Leiter der
Akademie für Mikronährstoffmedizin in Essen. Auch hilft es bei
Übelkeit und Erbrechen. „Um aber auch den Magnesiumbedarf des Kindes
sicherzustellen“, so Experte Gröber, „sollte während der gesamten
Schwangerschaft sowie während der Stillzeit an eine Supplementierung
von Magnesium gedacht werden.“ Denn mit der Schwangerschaft verändert
sich der mütterliche Stoffwechsel – es wird mehr Magnesium über die
Nieren ausgeschieden. Zugleich erhöht sich durch das Kindeswachstum
der Bedarf an dem Mineralstoff. Daher wird es spätestens ab der
zweiten Schwangerschaftshälfte schwieriger, den täglichen
Magnesiumbedarf über die Nahrung zu decken.

Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Gynäkologen, wie Sie Ihren speziellen
Magnesiumbedarf decken können.

PMS-Symptome

Etwa jede dritte Frau leidet in der Woche vor ihrer Regelblutung
an Kopfschmerzen, Wasseransammlungen, einem unangenehmen Ziehen in
den Brüsten oder Stimmungsschwankungen. Das sind alles typische
Anzeichen für das so genannte Prämenstruelle Syndrom, kurz PMS
genannt. Auslöser für die Beschwerden sind die Hormonschwankungen vor
der Menstruation. „Forscher haben entdeckt, dass Frauen, die unter
PMS klagen, häufig auch ein Defizit an Magnesium und Vitamin B
haben“, erläutert Apotheker Gröber. „In Studien(1) mit Betroffenen
konnte gezeigt werden, dass eine tägliche Gabe von 300 bis 400 mg
Magnesium und 50 bis 100 mg Vitamin B6 Beschwerden wie migräneartige
Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen und Bauchkrämpfe lindern
konnten.“ Und Magnesium hat sich ebenfalls zur Schmerzlinderung von
krampfartigen Menstruationsschmerzen bewährt.

(1) Ebrahimi E, Khayati Motlagh S, Nemati S, Tavakoli Z. (2012)
Effects of magnesium and vitamin b6 on the severity of premenstrual
syndrome symptoms. J Caring Sci. Nov 22;1(4):183-9. doi:
10.5681/jcs.2012.026. eCollection 2012 Dec. PubMed PMID: 25276694;
PubMed Central PMCID: PMC4161081.

Wechseljahre

Auch die Wechseljahre sind typisch weiblich und für Frauen eine
Zeit des Umbruchs und der körperlichen Veränderungen. Ab Mitte 40
geht die natürliche Produktion von Hormonen wie Östrogen und
Progesteron langsam zurück – und das hat Einfluss auf den
Stoffwechsel, das Herz-Kreislauf-System aber auch den
Magen-Darm-Trakt. Jede zweite Frau klagt dann unter den typischen
klimakterischen Beschwerden wie Schweißausbrüche, Herzrasen,
Verstopfung, Kopfschmerzen oder Wadenkrämpfe. Magnesium unterstützt
die gesunde Funktion von Muskeln, Knochen und Nerven – und kann dazu
beitragen, diese heiße Phase im Leben einer Frau entspannter zu
durchlaufen.

Tipp: Magnesium zur Migräne-Prophylaxe

Migränekopfschmerz kommt meist anfallsartig, oftmals geht der
pulsierende Kopfschmerz noch mit Übelkeit, Licht- und
Geruchsempfindlichkeit einher. Die Betroffenen wollen nur noch eins:
Sich zurückziehen und warten, dass der Schmerz nachlässt. Frauen sind
besonders häufig betroffen. Nach aktuellen Erkenntnissen wird
Magnesium zur Prophylaxe empfohlen. „Zahlreiche Studien konnten
nachweisen, dass die regelmäßige Einnahme von Magnesium (z.B. 600 mg
täglich als Magnesium-Citrat) die Anzahl und Schwere von
Migräneattacken um bis zu 50 Prozent verringert“, erklärt
Mikronährstoffexperte Gröber. Männer, die unter Migräneattacken
leiden, profitieren ebenfalls von einer gezielten Magnesiumgabe.

Magnesium – das Power-Mineral für Männer

Auch das vermeintlich starke Geschlecht hat bessere Karten, wenn
eine regelmäßige Magnesiumzufuhr gesichert ist.

Stress und Leistungsdruck

Die Anforderungen im Berufsleben steigen ständig, doch auch zu
Hause und in der Freizeit müssen Männer immer voll da und
einsatzbereit sein. Das zerrt nicht nur an ihren Nerven – es
beeinflusst ihren Magnesiumhaushalt. Denn das Powermineral Magnesium
wird verstärkt ausgeschieden, wenn der Körper unter Stress steht.
„Bei körperlichem und psychischen Stress werden mehr Stresshormone
ausgeschüttet“, so Gröber. „Stress raubt unserem Körper nicht nur
Vitamin C sondern auch Magnesium.“ Fehlt es am Anti-Stress-Mineral,
wird man schlechter mit Stress fertig und auch die Leistungsfähigkeit
kann leiden.

Ein häufiger weiterer Nebeneffekt eines gestressten, hektischen
Alltags: Sodbrennen. Es kann höllisch schmerzen und ist oftmals eine
Folge von zu fetten, zu hastig heruntergeschlungenen, zu üppigen
Mahlzeiten. Männer sind doppelt so häufig davon betroffen als Frauen.
Gegen das unangenehme Brennen hinterm Brustbein nehmen viele dann
einen Magensäureblocker, so genannte Protonenpumpenhemmer, ein.
„Einige dieser Säureblocker können die Aufnahme und Verwertung von
Magnesium hemmen“, weiß Apotheker Gröber. Mit einer regelmäßigen
Magnesiumeinnahme kann man dem täglichen Stress besser standhalten.

Wichtig: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie
regelmäßig einen Magensäureblocker einnehmen. Und achten Sie dann
auch auf eine erhöhte Magnesiumzufuhr.

Sport

Männer neigen schneller dazu, sich beim Ausdauersport zu
verausgaben. Doch wenn sie da richtig ins Schwitzen geraten, scheiden
sie über den Schweiß auch Magnesium aus. Außerdem trägt das Mineral
dazu bei, die beim Sport gesteigerte Stoffwechselleistung zu
ermöglichen. Nach einem ausgiebigen Training sind die
Magnesium-Speicher daher oft leer – Krämpfe und Muskelzucken sind
typische Symptome für ein Defizit. „Je nach sportlicher Beanspruchung
kann der Magnesiumbedarf um das Zwei- bis Dreifache höher liegen als
die von der DGE für erwachsene Männer empfohlene Tagesmenge von 350
bis 400 mg“, betont Gröber.

Tipp: Nehmen Sie eine Extraportion Magnesium nach dem Sport,
während der Erholungsphase, ein. Es ist weniger ratsam, es während
des Trainings zuzuführen, da in der sportlichen Belastungsphase der
Darm das Magnesium schlechter aufnehmen kann.

Gut zu wissen: Alkohol und Fast Food erhöhen den Magnesiumbedarf

Ein Bier zum Essen, gegen den Hunger schnell mal einen Hamburger
oder eine Tiefkühl-Pizza – Männer achten oft weniger gut auf ihre
Ernährung als Frauen. Doch ein regelmäßiger Alkoholkonsum führt zu
erhöhten Magnesiumverlusten über die Nieren. Und wer seinen Appetit
gerne mit Fast Food stillt, sich also eher einseitig ernährt, bei dem
kommt die natürliche Magnesiumversorgung zu kurz. Auf diese Weise
täglich 350 bis 400 mg Magnesium zu aufzunehmen, schafft kaum jemand.
Eine zusätzliche Einnahme von einem gut verwertbaren
Magnesiumpräparat könnte daher sinnvoll sein.

Wenn Magnesiumpräparate – dann am besten als Magnesiumcitrat

Um seinen Magnesiumhaushalt auszugleichen, kann ein hochwertiges
Präparat aus der Apotheke hilfreich sein. Wichtig dabei: Achten Sie
darauf, dass das gewählte Präparat eine gute Bioverfügbarkeit hat.
Studien haben gezeigt, dass sich hier Produkte besonders gut eignen,
die körperfreundliches Magnesiumcitrat enthalten (z. B.
Magnesium-Diasporal). Magnesiumcitrat ist eine körpereigene
Verbindung, die direkt vom menschlichen Organismus aufgenommen und
verarbeitet werden kann. Zudem zeichnet sich Magnesiumcitrat durch
einen nachhaltigen 24-Stunden Langzeiteffekt aus. Studien konnten
belegen, dass durch die Einnahme von Magnesiumcitrat auch nach 24
Stunden noch eine signifikante Erhöhung der Magnesiumkonzentration im
Blut vorhanden war.

Gröber U, Schmidt J, Kisters K. Magnesium in Prevention and
Therapy. Nutrients, 2015; 7(9):8199-8226.

Pressekontakt:
WEDOpress GmbH
Angelika Lemp
Sossenheimer Weg 50
65824 Schwalbach
T: 06196 – 951 99 68
F: 06196 – 951 99 70
Mail: angelika.lemp@wedopress.de

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Beitrag von auf 6. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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