Studie zu medizinisch unerklärten urogenitalen Beschwerden gestartet

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Starnberg | Die Stiftung und der Verband für Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl e.V. starten gemeinsam eine Studie zur Wirksamkeit der Pohltherapie bei medizinisch unerklärten urogenitalen Beschwerden. Dazu gehören Beschwerden wie:

+ Schmerzen und Funktionsstörungen im Zusammenhang mit Wasser lassen, Sexualität und Stuhlgang
+ Missempfindungen und Schmerzen im Bereich der Blase, des Unterbauchs, der Genitalien, des Enddarms und des Beckenbodens
+ Begleitbeschwerden, die die psychischen Auswirkungen der Beschwerden betreffen.

Ziel dieser Untersuchung ist die Gewinnung von Daten zu Behandlungsverläufen und -ergebnissen der Pohltherapie bei dieser Art von Beschwerden. Die Ergebnisse dieser Studie können als Grundlage der Kostenübernahme für die Pohltherapie durch die Krankenkassen und anderer Kostenträger dienen.

Stiftung und Verband suchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die wegen der oben genannten Beschwerden nach neuen Behandlungsoptionen suchen und deren Beschwerden zuvor schulmedizinisch abgeklärt sind.

Es finden mindestens fünf Behandlungstermine von 60 Minuten Dauer im Abstand von jeweils etwa einer Woche statt. Der Aufwand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Studie beschränkt sich auf das Ausfüllen eines kurzen Fragebogens nach dem jeweiligen Termin.

Drei Monate nach dem Behandlungsende erfolgt eine weitere kurze Erhebung.

Zahlreiche Mitglieder des Verbands haben sich bereit erklärt, die Studie in ihren Praxen durchzuführen. Interessierte Patienten finden Therapeuten in ihrer Nähe auf der Seite www.pohltherapeuten.de.

Details, Methoden und konkretes Vorgehen der Evaluierungsstudie können unter studien@pohltherapie-verband.de erfragt werden.

Eine Übernahme der Behandlungskosten durch die gesetzlichen Krankenkassen ist leider bisher nicht möglich. Die Teilnehmer erhalten nach Ende der Studie ein Präsent.

Die anonymisierten Ergebnisse werden nach Abschluss der Studie in der Fachwelt und der Öffentlichkeit publiziert.

Die Studie wird vom Verband organisiert und durchgeführt. Die Stiftung übernimmt die Finanzierung des Projektes.

Beitrag von auf 14. Juli 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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