Studiosus mit Umsatz auf neuem Rekordniveau

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Starkes Ergebnis in schwierigem Umfeld: 2016
erwirtschaftete die Unternehmensgruppe Studiosus einen Umsatz von
262.530.000 Euro und erreicht damit ein neues Rekordniveau. Das gab
der Marktführer bei Studienreisen im Rahmen seiner
Online-Jahrespressekonferenz am 6. Oktober bekannt. Im Vergleich zum
Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse um 2 Prozent (2015: 257.441.000
Euro). Insgesamt vertrauten 100.150 Gäste im Reisejahr 2016 ihren
Urlaub Studiosus an (2015: 103.509 Teilnehmer).

Angesichts der vielen krisenhaften Ereignisse, die den
Jahresverlauf prägten, und anhaltender Nachfrageausfälle in der
arabischen Welt zeigt sich Studiosus mit diesem Ergebnis sehr
zufrieden. Studiosus-Geschäftsführer Peter-Mario Kubsch: “Mit unseren
beiden starken Veranstaltermarken Studiosus und Marco Polo, der
großen Angebotsbreite mit über 100 Ländern weltweit und unserer
langjährigen Erfahrung im Sicherheitsmanagement sind wir bestens
aufgestellt.” Für das kommende Jahr erwartet Kubsch ein ähnlich
sicherheitspolitisches Umfeld und daher keine signifikanten
Nachfragesteigerungen.

Spanien und Portugal stark nachgefragt, Russland zweistellig im
Plus

Als Wachstumstreiber entpuppten sich 2016 die klassischen
Urlaubsländer am westlichen Mittelmeer. Spanien (plus 10 Prozent) und
Portugal (plus 14 Prozent) präsentierten sich dabei als gute
Alternativen zu Reisen in die östliche Mittelmeerregion. Auch bei
“grünen” Reisezielen in Nordeuropa konnte der Veranstalter punkten,
zum Beispiel in Island (plus 21 Prozent) und Skandinavien (plus 17
Prozent). Auch Reisen nach Irland (plus 2 Prozent) wurden stärker
nachgefragt. In Italien – mit mehr als 15.000 Gästen das absolut
gesehen wichtigste Zielgebiet von Studiosus – stand Sizilien
besonders hoch im Kurs. Die Nachfrage nach Rom litt jedoch unter
einem infolge von Anschlägen allgemein gesunkenen Interesse an
Städtereisen und führte im Ergebnis zu einem Rückgang der
Teilnehmerzahlen (minus 4 Prozent). Auch in Großbritannien (minus 8
Prozent) und Frankreich (minus 10 Prozent) machte sich der
Städtereisen-Effekt bemerkbar und hinterließ Spuren bei der Nachfrage
nach London und Paris. Ein gänzlich anderes Bild zeigt sich in
Osteuropa: Hier feierte Russland ein starkes Comeback und legte
kräftig zu (plus 95 Prozent). Auf dem hohen Vorjahresniveau
präsentiert sich zudem das Baltikum, während Polen wachsendes
Interesse auf sich zog (plus 6 Prozent).

Beliebter Iran, Nachfrageausfälle in der arabischen Welt

Einbußen musste Studiosus in der östlichen Mittelmeerregion
hinnehmen: In Griechenland sanken die Teilnehmerzahlen infolge der
Berichterstattung über die Flüchtlingskrise zweistellig (minus 34
Prozent) und in der Türkei führten Terroranschläge, innenpolitische
Auseinandersetzungen und der gesunkene Sympathiewert der türkischen
Regierung zu einem Minus von 97 Prozent. Die Nachfrage ist damit de
facto zum Erliegen gekommen. Auch die arabische Welt und der Nahe
Osten bekamen das schwierige politische Umfeld zu spüren. In Marokko,
Ägypten, den Emiraten und dem Oman ging die Nachfrage zweistellig
zurück, während Studiosus in Tunesien 2016 keine Reisen durchführen
konnte. Leicht über Vorjahresniveau präsentierte sich hingegen Israel
(plus 7 Prozent). Bei Kultururlaubern weiterhin hoch im Kurs steht
der Iran. Aufgrund der zu Jahresbeginn stockenden Gesamtnachfrage
musste die Islamische Republik zwar einen kleinen Rückgang (minus 3
Prozent) hinnehmen, bleibt aber bei Studiosus mit rund 2.600 Gästen
eines der beliebtesten Reiseziele der Fernstrecke.

Südliches Afrika, Japan und Kuba hoch im Kurs

In der Ferne trugen Urlaubsreisen ins südliche Afrika (plus 18
Prozent), nach Kuba (plus 31 Prozent) und Japan (plus 40 Prozent)
überproportional zum Geschäftserfolg des Marktführers aus München
bei. Insbesondere im südlichen Afrika erwartet Studiosus aufgrund
günstigerer Preise auch im kommenden Jahr einen weiteren Anstieg der
Gästezahlen. Auf dem hohen Vorjahresniveau präsentiert sich bei
Studiosus Indochina, Reisen nach Myanmar (minus 20 Prozent) waren im
Jahr 2016 hingegen weniger stark nachgefragt. Ein zweigeteiltes Bild
zeigt sich auch in Amerika: Während sich die USA (minus 16 Prozent)
und Südamerika (minus 24 Prozent) aufgrund wechselkursbedingter
Preissteigerungen rückläufig entwickelten, legte Kanada (plus 10
Prozent) zu. Und auch Australien und Neuseeland (plus 9 Prozent)
zogen aufgrund eines attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnisses
wachsendes Interesse der Studiosus-Gäste auf sich.

1.000 Routen in mehr als 100 Ländern weltweit

Studiosus ist der führende Studienreise-Anbieter in Europa. Die
hohe Qualität der Programme, erstklassige Reiseleiter und ständige
Innovationen sichern Studiosus die Marktführerschaft. Neben
Studienreisen hat Studiosus auch attraktive studienreisenahe
Angebote, wie zum Beispiel Reisen in kleinen Gruppen mit 15
Teilnehmern (smart & small) und Singlerreisen (me & more) im
Programm. Zur Unternehmensgruppe Studiosus gehört auch die im
günstigeren Rundreisesegment positionierte Veranstaltermarke Marco
Polo. Das Gesamtangebot umfasst über 1.000 Routen in mehr als 100
Ländern weltweit. Am Firmensitz in München sind derzeit 320
Mitarbeiter beschäftigt, davon 26 Auszubildende. Zudem arbeitet
Studiosus mit 570 Reiseleitern weltweit zusammen. Gegründet wurde das
Familienunternehmen am 12. April 1954. Internet: www.studiosus.com

Pressekontakt:
Dr. Frano Ilic, Pressesprecher der Unternehmensgruppe
Telefon: +49 (0)89 500 60 – 505, E-Mail: frano.ilic@studiosus.com

Original-Content von: Studiosus Reisen, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 7. Oktober 2016. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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