
Das Herrengrab mit seinem Himmel aus bunten Glaskugeln, der sich über dem sterbenden Jesus auftut, stammt aus dem 19. Jahrhundert und gilt als Ausdruck tiefer Volksfrömmigkeit. Insgesamt werden 10.000 bis 15.000 Besucher erwartet. Geöffnet ist an beiden Tagen von 9 bis 19 Uhr. Die Tradition der Heiligen Gräber übrigens wurzelt in den religiösen Schauspielen der Barockzeit.
Vielleicht anschließend kurz beim Klosterwirt einkehren und dann auf Wanderschaft gehen? Der Höglwörther See gehört zu den romantischsten Fleckchen im Rupertiwinkel und ist in einer knappen Stunde gemütlich umrundet. Da bleibt noch genügend Zeit für einen Abstecher nach Anger – ins „schönste Dorf Bayerns“, wie König Ludwig I. einst zu Recht befand.
Das Berchtesgadener Land, über das der majestätische Watzmann wacht, verströmt allerorten alpenländischen Charme. Ein wahres Kleinod ist der Florianplatz in Bad Reichenhall, den farbenfroh gestaltete bemalte Häuser aus dem 13. Jahrhundert säumen. Er bildet die Kulisse für einen der schönsten Osterbrunnen weit und breit – mit rund 4000 ausgeblasenen und per Hand bemalten Eiern, mit Girlanden und Blumenschmuck. Wer zur feierlichen Eröffnung am Sonntag, 17. März, kommt, kann sich auf dem traditionellen Palmbesenmarkt mit Kunsthandwerk eindecken und bis 7. April immer mal vorbeischauen, ob noch ein paar Eier dazugekommen sind. Ganz sicher ruft zwischendurch der Predigtstuhl. Zum Hausberg von Bad Reichenhall fährt man mit einer nostalgischen Seilbahn und genießt oben auf einem ebenen Höhenweg die traumhafte Aussicht. Weiße Gipfel und erstes Grün im Tal: Wenn im Frühling die Natur erwacht, zeigt sich das Berchtesgadener Land von seiner bemerkenswertesten Seite. Insgesamt stehen rund 1000 Kilometer markierter Wanderwege zur Auswahl – mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten am Wegesrand.
Weitere Infos:
Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Bahnhofplatz 4, 83471 Berchtesgaden,
Tel.: 0 18 05 / 86 52 00, info@berchtesgadener-land.com, www.berchtesgadener-land.com
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