WELT-Emnid-Umfrage: Mehrheit für Trisomie-Bluttests als Kassenleistung / Früherkennungstests generell positiv bewertet: eher Segen der modernen Medizin als fragwürdige Auslese

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In Berlin diskutiert der Bundestag darüber, ob
Krankenkassen Bluttests zur Früherkennung von Trisomie bezahlen
sollen – und hunderte Betroffene demonstrieren gegen medizinische
Selektion und gesellschaftliche Ausgrenzung von Kindern mit
Downsyndrom. Wie stehen die Deutschen zu diesem Thema?

In einer repräsentativen Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender
WELT sprechen sich 71 Prozent der Befragten für einen Bluttest zu
Früherkennung von Trisomie als Kassenleistung aus. 18 Prozent sind
gegen eine Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Ganz allgemein empfinden die Deutschen Früherkennungstests zur
Vermeidung von Erbkrankheiten und Gendefekten eher als Segen der
Medizin denn als Fluch der Selektion: 63 Prozent der Befragten halten
Früherkennungstests für “akzeptable Mittel der modernen Medizin”. 26
Prozent kritisieren, solche Tests seien vor allem “fragwürdige Mittel
zur Auslese vor der Geburt”.

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Feldzeit: 10.04.2019
Befragte: ca. 1.000

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Beitrag von auf 11. April 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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