Weltherztag am 29. September 2018 / Damit Diabetes nicht zum „Herzensbrecher“ wird: Informieren und mit dem Arzt sprechen

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Der Weltherztag am 29. September bietet eine gute
Chance, um über mögliche Risiken aufzuklären. Wie das geht? Einfach
jemanden mit Typ 2 Diabetes auf den Zusammenhang zwischen seiner
Stoffwechselerkrankung und der Herzgesundheit aufmerksam machen. Denn
bei Menschen mit Typ 2 Diabetes zählt der Herzinfarkt zu den
häufigsten Todesursachen. (1) Bis zu drei Viertel der
Diabetes-Patienten versterben an einem Herzinfarkt und Schlaganfall
oder anderen Erkrankungen des Herz-und Gefäßsystems.(2) Dabei können
die Betroffenen eigentlich selbst viel tun, um ihr Herzrisiko zu
senken. Nur viele wissen das gar nicht.(3)

Unter dem Motto „Mein Herz, dein Herz“ geht es am diesjährigen
Weltherztag vor allem um die Frage, wie wir unsere eigene
Herzgesundheit und die Herzgesundheit uns nahestehender Menschen
fördern können. Für Menschen mit Typ 2 Diabetes ist dies eine
lebenswichtige Frage. Sie tragen ein vier- bis sechsmal höheres
Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden als Menschen
ohne Diabetes.(4) Dieses Risiko lässt sich jedoch verringern – durch
einen aktiven Lebensstil, ausgewogene Ernährung und moderne
Therapieoptionen.

Betroffene sollten deshalb gezielt mit ihrem Arzt darüber
sprechen, was sie selbst für ihre Herzgesundheit tun können. Rund 10
Millionen Menschen leiden allein in Deutschland an Typ 2 Diabetes.(5)
Wichtig ist, dass sie ihre Erkrankung nicht auf die leichte Schulter
nehmen. „Das Tückische am Typ 2 Diabetes ist, man bemerkt ihn erstmal
kaum. Das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle entwickelt sich
schleichend über die Zeit. Man ist lange symptomfrei und das macht es
eigentlich so gefährlich“, erklärt Prof. Dr. Andreas Zirlik,
Kardiologe und Angiologe am Universitäts-Herzzentrum Freiburg.

Blutzucker, Blutdruck und Körpergewicht in den Griff bekommen

Das oberste Ziel für Menschen mit Typ 2 Diabetes sollte es von
Anfang an sein, die Blutzuckerwerte in den Griff zu bekommen. Zudem
haben Betroffene häufig mit Bluthochdruck zu kämpfen.(6) Auf Dauer
schädigt Bluthochdruck das Herz – deshalb heißt es auch hier,
frühzeitig zu handeln. Erste Maßnahme: den Blutdruck regelmäßig
messen lassen. „Und wenn ich übergewichtig bin, muss Gewicht runter.
Vor allem wenn ich Typ 2 Diabetes habe“, mahnt Zirlik. Übergewicht
schadet dem Bewegungsapparat und dem Herzen. Hier legen Betroffene
mit ausreichender körperlicher Aktivität und ausgewogener Ernährung
selbst den Grundstein.

Unterstützung vom Arzt und Diabetes-Berater

„Ich rate den betroffenen Patienten, gemeinsam mit ihrem Arzt,
einem Kardiologen sowie mit einem Diabetes-Berater frühzeitig eine
individuelle Behandlung abzustimmen und diese dann auch konsequent zu
befolgen“, sagt Herzspezialist Zirlik. Zwei wichtige Fragen für das
Gespräch mit dem Arzt:

– Wie kann ich das durch Typ 2 Diabetes deutlich erhöhte Risiko
für Herzinfarkt und Schlaganfall reduzieren?

– Und senkt meine derzeitige Therapie sowohl den erhöhten
Blutzucker als auch das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse?

„Damit machen Sie einen wichtigen ersten Schritt, um Ihren Typ 2
Diabetes in den Griff zu bekommen und mögliche Folgeerkrankungen zu
vermeiden.“

Über Novo Nordisk

Novo Nordisk ist ein globales Unternehmen der Gesundheitsbranche
und durch seine Innovationen seit 95 Jahren führend in der
Diabetesversorgung. Diese langjährige Erfahrung und Kompetenz nutzen
wir auch, um Betroffene bei der Bewältigung von Adipositas,
Hämophilie, Wachstumsstörungen und anderen schwerwiegenden
chronischen Erkrankungen zu unterstützen. Novo Nordisk beschäftigt
derzeit rund 43.100 Menschen in 79 Ländern. Die Produkte des
Unternehmens mit Hauptsitz in Dänemark werden in über 170 Ländern
vertrieben. Weitere Informationen unter www.novonordisk.de.

Über Changing Diabetes

Changing Diabetes® – Diabetes verändern – ist die Antwort von Novo
Nordisk auf die globale Herausforderung durch Diabetes. Seit über 90
Jahren verändern wir Diabetes, indem wir immer bessere
biopharmazeutische Arzneimittel erforschen, entwickeln und
herstellen. Wir machen sie Menschen mit Diabetes weltweit zugänglich.
Aber wir wissen auch, dass es mehr braucht als Medikamente: mehr
Aufklärung, frühere Diagnosen und den Zugang zu einer guten
Versorgung. Mehr Menschen mit Diabetes sollen ein Leben mit so
wenigen Einschränkungen wie möglich führen können. In Zusammenarbeit
mit vielen Partnern treiben wir diese Veränderungen voran, in der
festen Überzeugung, dass wir gemeinsam Diabetes besiegen können.
Erfahren Sie mehr unter www.changingdiabetes.de und diskutieren Sie
mit unter #changingdiabetes.

Literatur

(1) Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018: 83
(2) Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018: 71
(3) Interrogare Healthcare Research befragte im Auftrag von Novo
Nordisk 405 Menschen mit Typ 2 Diabetes. Stand: März 2017.
(4) Rathmann et al. Type 2 diabetes: prevalence and relevance of
genetic and acquired factors for its prediction. Dtsch Arztebl Int
2013;110(19):331-7 Online verfügbar unter:
http://www.aerzteblatt.de/archiv/138136(e6e6 (zuletzt abgerufen am
19.07.2018)
(5) International Diabetes Federation, 2017. www.diabetesatlas.org
(6) Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018:88

Pressekontakt:
Mareike Schwepe | Consulting | Healthcare & Chemicals
fischerAppelt relations GmbH
Waterloohain 5 | 22769 Hamburg | Germany
Tel. 040 899699 823 | Fax 040 899699 30
mareike.schwepe@fischerappelt.de | www.health.fischerappelt.de

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