Wer von Cowboyhut, Rodeo und Ranches nicht genug bekommen kann, muss nach Sheridan fahren

Wer von Cowboyhut, Rodeo und Ranches nicht genug bekommen kann, muss nach Sheridan fahren. 

In den USA gibt es viele Highlights – ein ganz besonderer Ort liegt zwischen Yellowstone und Black Hills: das kleine Präriestädtchen Sheridan. Die Anreise dorthin gestaltet sich relativ einfach. Von Deutschland aus fliegt man über Denver nach Sheridan. Der Flug dauert circa vierzehn Stunden. Bevor man den Flug jedoch antreten kann, ist es wichtig, die Einreisegenehmigung ESTA online zu beantragen. Nur mit dieser können Touristen in die USA einreisen und 90 Tage im Land bleiben. Wer vor Abflug keine gültige Einreisegenehmigung bekommt, bleibt am Abflughafen sitzen.
Auszeichnung „Top-Western Stadt der USA“
Damit keine unerwarteten Schwierigkeiten auftreten, sollten Reisende mindestens 72 Stunden vor Abflug einen ESTA-Antrag stellen. Dieser wird in der Regel in wenigen Minuten genehmigt und dem Urlaub in Sheridan steht nichts mehr im Weg. Sheridan ist berühmt für seinen Charakter einer Westernstadt. Erst kürzlich kürte das Fachmagazin „True West“ die Kleinstadt in Wyoming zur „Top-Western Town of America„. Und das mit Recht.
Das kleine Städtchen mit seinen rund 20.000 Einwohnern ist vor allem aufgrund der Guest Ranches im Umkreis bekannt. Dort werden jedes Jahr unzählige Rodeos veranstaltet. Mitte Juli findet zum Beispiel das hochklassige Sheridan WYO Rodeo statt. Top-Cowboys und -girls zeigen hier ihr Können. Drumherum gibt es viel Unterhaltung und zur Stärkung jede Menge landestypische Spezialitäten.
Historic Sheridan Inn beherbergte einst Buffalo Bill
Etwas ganz Besonderes ist die Main Street – die Hauptstraße in Sheridan. Urlauber und Pferdeliebhaber finden hier Läden für eine komplette Cowboy-Ausrüstung, vom Lasso bis hin zum Sattel. Außerdem gibt es in der Mainstreet typische Bars und Lokale. Das erste Gebäude der Stadt mit Strom, Wasser und Telefon war das Historic Sheridan Inn. Es wurde 1893 erbaut und galt damals als bestes Hotel zwischen San Francisco und Chicago. Der Legende nach war Buffalo Bill nicht ganz unbeteiligt am Bau des Hotels. Er nutzte das Sheridan Inn als Rückzugsort und traf sich dort mit berühmten Freunden wie Theodore Roosevelt.
Ganz in der Nähe der Stadt befinden sich die Big Horn Mountains, die sich für einen Tagesausflug eignen. Wandern und Mountainbiking ist dort möglich. Die landschaftliche Kulisse wird neben den Bergen vor allem durch Wälder, Seen und Wasserströme geprägt. Sheridan wird also nicht nur Western-Freunde überraschen, sondern auch Naturliebhaber.