Wie Familien mit ISO-Stroh ökologisch dämmen und gesund wohnen

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Das verwendete Stroh ist 6-fach entstaubt, sauber und von bester Qualität, Bildquelle: ISO-Stroh
 

Gesund wohnen ohne Kompromisse – das wünschen sich viele Baufamilien. Laut einer aktuellen Studie* achten 80 Prozent aller Deutschen beim Bauen und Renovieren auf Wohngesundheit und Umweltverträglichkeit. Wem die Gesundheit der eigenen Familie am Herzen liegt, setzt sich auch genauer mit dem Thema Dämmen auseinander. 81 Prozent aller Deutschen schätzen Stroh als gesunden Dämmstoff ein. Damit liegen sie richtig und voll im Trend. Denn Stroh hat als Dämmstoff nicht nur eine lange Tradition. Es ist auch ökologisch sinnvoll, gut für Mensch und Umwelt – und sorgt für ein rundum gesundes Wohnklima.

Stroh wird seit mehreren Tausend Jahren zur Dämmung von Gebäuden genutzt. Früher wurde es vor allem verwendet, weil es günstig und leicht verfügbar war. Heute entscheiden sich immer mehr Baufamilien bewusst für Stroh als Dämmung fürs eigene Zuhause. Die Vorteile liegen auf der Hand: Stroh wächst als Nebenprodukt sowieso auf dem Feld und bleibt nach der Ernte übrig. Gerade mal ein Viertel des Strohs wird zur Humusrückbildung auf dem Acker benötigt. Das restliche Stroh kann es in seiner natürlichen Form zu Dämmung verarbeitet werden. Es wird lediglich zerhäckselt, gereinigt und entstaubt.

ISO-Stroh ist daher unbehandelt und frei von jeglichen Zusatzstoffen. Sogar der Strohstaub kann weiterverwendet werden: Untersuchungen haben gezeigt, dass der Staub die Dämmwirkung des Strohs verbessern kann. Ungeziefer hat übrigens keine Chance: Stroh ist durch seinen hohen Mineral- und Silikatgehalt schwer verdaulich und bietet schädlichen Insekten und Nagern keine Lebensgrundlage. Damit ist ISO-Stroh die ökologischste Art zu dämmen und die gesündeste Art, mit der Familie im neuen Eigenheim zu wohnen.

GELEBTE TRADITION – MIT MODERNSTER TECHNIK UMGESETZT

Doch wie genau funktioniert die Dämmung mit ISO-Stroh? Die Idee an sich ist ganz einfach: Dem Gebäude werden Kästen vorgesetzt, die dann mit Stroh befüllt werden. Die Umsetzung ist allerdings etwas komplexer: Eine zertifizierte Einblasmaschine sorgt dafür, dass ein kontinuierlicher Luftstrom mit einem definierten Druck die Strohfasern schnell und sicher einbläst und verdichtet. So werden die Bauteile effizient, sicher und lückenlos ausgefüllt. Auch Installations- und Elektroleitungen werden komplett umschlossen.

Mit dieser ausgefeilten Technologie können Neubauten, Altbauten, Wände, Decken und Dächer gleichermaßen gedämmt werden – auch wenn das Projekt mehrere Etagen hat. Alternativ kann die Strohdämmung bereits in einem Holzrahmenbau integriert sein, dann entfällt das Einblasen vor Ort. ISO-Stroh ist übrigens natürlich brandhemmend, wie in detaillierten Prüfberichten belegt ist. Sie können auf der Website www.iso-stroh.com eingesehen und heruntergeladen werden. Um die Einblastechnik zu entwickeln und erfolgreich zertifizieren zu lassen, waren viel Erfahrung, pfiffiger Erfindergeist und technisches Know-how notwendig. ISO-Stroh ist daher die weltweit erste zugelassene Einblasdämmung auf Basis von Weizenstroh.

GESUNDHEITSGEFAHREN DURCH KONVENTIONELLE DÄMMSTOFFE

Konventionelle Dämmstoffe wie Polystyrol und Polyurethan werden immer noch in neuen Eigenheimen verbaut. Dabei ist längst bekannt, dass sie ökologisch und gesundheitlich bedenklich sind. Viele der Inhaltsstoffe stehen auf Problemstofflisten. So entsteht Polyutheran-Hartschaum durch die chemische Reaktion von Erdöl mit giftigen Polyolen und unter Zusatz diverser chemischer Treibmittel und Hilfsstoffe. Diese Schadstoffe können in den Wohnraum abgegeben werden und gefährden so die Gesundheit der gesamten Familie. Nicht zuletzt schaffen sie gefährliche Altlasten für Mensch und Umwelt. Denn wenn ein solches Haus irgendwann abgerissen wird, steht man einem großen Berg Sondermüll und hohen Entsorgungskosten gegenüber. Diesen möchte wohl niemand seinen Kindern und Enkeln hinterlassen. ISO-Stroh hingegen besteht zu 100 Prozent aus Weizenstroh – Natur pur. Es kann völlig unbedenklich kompostiert oder für andere Bauvorhaben weiterverwendet werden.

GESUND UND BEHAGLICH WOHNEN – MIT ISO-STROH IM SOMMER WIE IM WINTER

Auch das Wohnklima wird von ISO-Stroh sehr positiv beeinflusst. Denn ISO-Stroh ist ein natürlicher Hitzeschutz. Dank seiner hohen Dichte und seiner hohen Wärmekapazität bietet es einen hervorragenden sommerlichen Wärmeschutz. Die zunehmende brütende Sommerhitze, unter der besonders Familien mit kleinen Kindern leiden, ist im Haus damit gut auszuhalten. Und nicht nur das: Im Winter sorgt ISO-Stroh für eine gute Wärmehaltung im Haus, die Heizkosten verringern sich spürbar. Die Kapillare im Stroh sorgen zudem für einen guten Feuchtigkeitsausgleich, wodurch das Wohnklima im Sommer wie im Winter sehr angenehm ist. Und nicht zuletzt bietet die hohe Dichte von ISO-Stroh einen sehr guten Schallschutz im Vergleich zu konventionellen Dämmstoffen. Daher wird ISO-Stroh auch gerne für Zwischendecken und -wände eingesetzt. Bei tobenden Kindern und Bobbycar-Fahrten im Haus können sich Eltern dann entspannt zurücklehnen.

ÖKOLOGISCH UND NACHHALTIG DÄMMEN

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten überzeugt ISO-Stroh. Denn eine Tonne Stroh speichert ca.1,4 Tonnen CO2 – und verringert damit die CO2-Belastung nicht nur der eigenen Familie, sondern auch diejenige künftiger Generationen. Die Fridays-for-Future-Bewegung zeigt eindringlich, wie wichtig der kommenden Generation Umweltschutz ist. Das neue Eigenheim mit Stroh zu dämmen, ist somit ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz – für sich selbst und die heranwachsenden Kinder. Als weiterer Beitrag zum Umweltschutz wird die Variante ISO-Stroh GOLD auch aus biodynamisch angebautem Weizenstroh (zum Beispiel von Demeter) angeboten. Dieses Stroh aus biologischem Anbau wird frei von Fungiziden und Herbiziden angebaut.

AUS DER REGION FÜR DIE REGION

Das Stroh für die Dämmung stammt aus unmittelbarer Umgebung der Herstellwerke. Denn Stroh wächst in nahezu jeder Region. ISO-Stroh wird also immer auf kürzestem Weg zum neuen Eigenheim gebracht. Lokal gewachsen, lokal produziert und lokal verbaut – so wird der CO2-Fußabdruck klein gehalten. Übrigens: ISO-Stroh wurde zuerst in Österreich entwickelt, in der beschaulichen Gemeinde Kasten in der Nähe von St. Pölten. Anfangs lieferten drei Bauern aus der Region das Stroh. Mittlerweile werden mehrere europäische Produktionsstandorte entwickelt, auch in Deutschland. Viele bereits gedämmte Familienhäuser dienen dabei als Referenzobjekte. Sie zeigen, wie die Dämmung mit ISO-Stroh zu einem ökologischen, nachhaltigen und gesunden Wohnen für die gesamte Familie beitragen kann.

* Studie „Wohngesundes Deutschland“ 2018/2019 des unabhängigen Marktforschungsinstituts Innofact und BENZ24

Beitrag von auf 17. Dezember 2019. Abgelegt unter Haus & Garten, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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