Wiesn 2018 – Ein Blick hinter die Kulissen des größten Volksfestes

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Hinter den Kulissen der 185. Wiesn
 

Das Festgelände in Zahlen
Am 22. September heißt es wieder „O’zapft is“: Das Münchner Kindl, der Oberbürgermeister, die Wiesnwirte und die Brauereien läuten mit dem traditionellen Festzug und dem anschließenden offiziellen Anstich die diesjährige Wiesn ein. Auf einem Areal von 34,5 Hektar (inklusive „Oider Wiesn“ mit 3,5 Hektar) kommen jedes Jahr mehrere Millionen Besucher zusammen. 2017 waren es 6,2 Millionen und damit insgesamt 600.000 Besucher mehr als im Vorjahr. Dennoch konnte der Rekord der Jubiläumswiesn aus dem Jahr 1985 mit 7,1 Millionen Festgästen wieder nicht übertroffen werden. Den enormen Ansturm stemmen jedes Jahr rund 8.000 Festangestellte und 5.000 wechselnde Arbeitskräfte. Mit knapp 3,25 Millionen Kilowattstunden Strom und 224.000 Kubikmeter Erdgas wurde das heitere Treiben im Herzen Münchens 2017 am Laufen gehalten. Damit ist der Verbrauch des Oktoberfests mit dem einer Kleinstadt vergleichbar. „Was auch überrascht: Trotz des weltweiten Kultstatus, sind nur 19 Prozent der Wiesngänger aus dem Ausland,“ so die ERV Reiseexpertin.

59.000 Schweinshaxen & 7,5 Millionen Maß
Wurst- und Fischbratereien, Eis- und Süßwarenstände sowie 16 große und 21 kleine Festzelte sorgen für das leibliche Wohl der Wiesngänger. Der kulinarische „Kassensturz“ aus dem letzten Jahr:

• 127 Ochsen
• 59 Kälber
• 59.000 Schweinshaxen
• 120.000 Paar Schweinswürste
• 510.000 Grill-Hähnchen
• 7,5 Millionen Maß Bier

„Im Hackerfestzelt sorgt seit 2012 sogar eine eigens verlegte Bierpipeline für die zügige und kühle Erfrischung aus der Maß“, berichtet Birgit Dreyer. Insgesamt 144 Gastronomiebetriebe versorgen die Festbesucher: Davon bieten rund 37 Betriebe knapp 119.000 Sitzplätze in den Zelten. Mit 11.000 Sitzplätzen ist das Hofbräuzelt mit dem gemütlichen Biergarten die größte Festhalle auf dem Gelände.

Kurioses aus dem Wiesn-Fundbüro
Außergewöhnliche Fundsachen amüsieren die Mitarbeiter im Wiesn-Fundbüro und die Einwohner der Landeshauptstadt jedes Jahr aufs Neue. Das Fundbüro des riesigen Volksfestes finden Suchende im Servicezentrum Theresienwiese (SZT) neben der Festleitung. 2017 wurden mehr als 4.000 Fundsachen eingesammelt. Zu den kuriosesten Gegenständen zählten unter anderem ein Gebiss, ein KFZ-Kennzeichen Kreis Limburg-Weilburg, ein Kinderautositz, zwei Bootspaddel, eine Tuba und mehrere Aktenordner. Außerdem gingen im vergangenen Jahr folgende Gegenstände verloren:

• 1.300 Ausweise
• 620 Kleidungsstücke
• 600 Geldbörsen
• 520 Smartphones und Handys
• 360 Schlüssel
• 325 Brillen
• 120 Regenschirme
• 100 Taschen, Rucksäcke und Beutel
• 95 Schmuckstücke und Uhren
• 15 Fotoapparate

„Die meisten Fundsachen treffen erst ein bis zwei Tage nach dem Verlust im Servicezentrum ein und nur 20 Prozent aller Fundstücke werden auch wieder abgeholt“, weiß die ERV-Expertin. Nach der Wiesn werden die zurückgebliebenen Gegenstände im städtischen Fundbüro am Harras eingelagert.

Alle „Auswärtigen“, die das Oktoberfest in München einmal live miterleben möchten, freuen sich mit der Reiserücktrittsversicherung der ERV ganz unbesorgt auf den Wiesnspaß. Denn sollte vor der Reise doch einmal etwas dazwischenkommen, beispielsweise eine schwere Erkrankung oder ein Unfall, sind die Besucher mit der ERV auf der sicheren Seite und vor hohen Stornokosten geschützt.

Weitere Informationen unter www.erv.de.

Beitrag von auf 28. August 2018. Abgelegt unter Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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