WK Wertkontor verkauft die „Vita des heiligen Georgs“ als Faksimile

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Das Direktvertriebsunternehmen WK Wertkontor GmbH aus Gütersloh, das sich auf hochwertige Faksimiles spezialisiert hat, verkauft seit einigen Monaten nun auch eine reproduzierte Ausgabe der sogenannten „Vita des heiligen Georgs“. Der faksimilierte „Georg-Codex“, wie das „alte“ Buch auch genannt wird, steht für wertebewusste Kund*innen, die nach ganz besonderen Luxusgütern verlangen, in einer Auflagenzahl von 299 Exemplaren bereit. In WK Wertkontor-typischer Manier wird auch dieses neue Faksimile beim Kunden zu Hause verkauft und dem Interessenten auf diese Weise die Möglichkeit gegeben, sich zu dem hochwertigen Produkt ausführlich und in aller Ruhe persönlich beraten zu lassen. Dieses Angebot werden sicher viele Frauen und Männer in Anspruch nehmen, denn mit der „Vita des heiligen Georgs“ hat WK wieder einmal ein ganz besonderes Werk in ihr exklusives Sortiment aufgenommen.

Georg-Codex zählt zu den herausragendsten Handschriften des Mittelalters

Beim Georg-Codex, den die WK Wertkontor GmbH fortan als Faksimile verkauft, handelt es sich um eine Prachthandschrift, die im zweiten Viertel des 14. Jahrhunderts entstanden ist. Als schmuckvoll ausgestatteter Einzelband gehört sie zu einem mehrteiligen Missale, das wohl für Kardinal Jacopo Gaetano Stefaneschi verfasst worden ist und das die Messtexte vom Fest der Verkündung Mariaes bis zum Fest des heiligen Primus und Felicianus beinhaltet. Sie wird heute unter der Signatur ARCH. C. PIETRO C 129 in einer der bekanntesten Bibliotheken der Welt, der Biblioteca Apostolica Vaticana in Rom, verwahrt. Hier zählt sie zu den wichtigsten Handschriften, die der Bestand zu bieten hat. Das ist kaum verwunderlich, bedenkt man doch, dass sie als eine der herausragendsten Prachthandschriften des Mittelalters gehandelt wird. Und dieser Ruhm kommt nicht von ungefähr.
Der Georg-Codex hat, wie der Name bereits erahnen lässt, die Legende rund um den heiligen Georg zum Inhalt. Er wurde, anders als das Missale, zu dem er gehört, von Kardinal Stefaneschi selbst verfasst, und zwar als eine Art Lobesrede auf den Heiligen, der bereits viele Jahrhunderte zuvor als Märtyrer und Drachentöter in die Geschichte eingegangen ist. Der heilige Georg zählt zu den wichtigsten christlichen Heiligen, er ist nicht nur einer der 14 Nothelfer, sondern auch Schutzpatron vieler Städte, Länder, Ritterorden, Adelsfamilien und selbstverständlich auch Kirchen. So war der Heilige, der oft mit rotem Kreuz auf weißem Grund dargestellt wird, auch der Schutzpatron der in Rom befindlichen Kirche San Giorgio in Velabro, in welcher der Verfasser des Georg-Codex als Kardinaldiakon tätig war.
Neben der legendhaften Erzählung rund um das Leben und Wirken des heiligen Georgs bietet die Handschrift mit den kunstvoll ausgestalteten Miniaturbildern ein weiteres absolutes Highlight. Die Illuminationen, die den Text verbildlichen, wurden von einem namentlich unbekannten Maler geschaffen. Dieser hat später den Notnamen „Meister des Georg-Codex“ erhalten, was bereits einen kleinen Hinweis darauf gibt, dass seine Miniaturen wahrhaft gelungen sein müssen.
Umfassendere Informationen zum neuen Faksimile der WK Wertkontor finden sich hier: wk-wertkontor.com

Beitrag von auf 19. Oktober 2020. Abgelegt unter Literatur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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