Zum Start des G-BA Stellungnahmeverfahrens zumärztlichen Austausch von Biologika zeigt eine Studie: Zielvereinbarungen bergen ein Einsparpotential von 328 Millionen Euro pro Jahr

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Die konsequente Umsetzung von Zielvereinbarungen, die regional
von den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) getroffen werden, könnte
Einsparungen in Höhe von 328 Millionen einbringen. Das ergab eine Studie des
Marktforschungsinsituts “Insight Health” im Auftrag der AG Pro Biosimilars. Die
Studie zeigt: Würden die einzelnen Biosimilars in allen 17 KV-Regionen so häufig
verschrieben, wie es jeweils in der mit den höchsten Versorgungsanteilen pro
Wirkstoff geschieht, könnte das – zusätzlich zu den bereits erzielten 343
Millionen Euro – Einsparungen von bis zu 671 Millionen Euro erzielen.

Für Walter Röhrer, den stellvertretenden Vorsitzenden der AG Pro Biosimilars,
ist die Studie der Beweis für die Durchschlagskraft des Instruments
Zielvereinbarungen: “Wir sehen, wie hoch das Einsparpotential der Biosimilars
ist. Und wir sehen, dass diese Höhe durchaus realistisch ist, denn: Kann die
eine KV bei Biosimilars derartig große Versorgungsanteile erreichen, kann das
eine andere auch.”

In der vergangenen Woche hat der G-BA das Verfahren eröffnet, in dessen Rahmen
sich Stellungnahmeberechtigte zum Austausch von biotechnologisch hergestellten
Arzneimitteln auf Arztebene äußern können. Im nächsten Schritt wird er die
Kriterien zum Austausch festlegen. Dann ist es an den KVen, Versorgungs- und
Wirtschaftlichkeitsziele nachzuhalten.

Mit der Studie “Einsparungen und Einsparpotentiale durch Biosimilars” von
“Insight Health” legt die AG Pro Biosimilars erstmals Zahlen vor, die
realistische Einsparpotentiale beziffern:

– Schon jetzt bringen Biosimilars tatsächliche Einsparungen in
Höhe von rund 350 Millionen Euro.

– Allein für den Wirkstoff Adalimumab gibt es ein realistisches
Einsparpotential von 178,42 Millionen Euro. Diese Summe käme
zustande, wenn der Versorgungsanteil der Biosimilars in allen
KV-Regionen bei 62,24 Prozent läge, so wie es in der KV-Region
Niedersachsen der Fall ist.

– Bei dem maximalen (und allerdings unwahrscheinlichen) Szenario,
dass sämtliche Altoriginale durch Biosimilars ersetzt würden,
könnten 542,96 Millionen Euro eingespart werden.

Das jeweils maximal mögliche sowie das realistische Einsparpotential auf Ebene
der einzelnen Wirkstoffe sowie eine Übersicht über die Versorgungsanteile von
Biosimilars in den fortschrittlichsten KV-Regionen sowie alle weiteren
Ergebnisse der Studie finden Sie hier:

http://ots.de/pQaCbf

Die AG Pro Biosimilars ist die Interessenvertretung der Biosimilarunternehmen in
Deutschland. Sie steht allen Unternehmen offen, die Biosimilars entwickeln,
herstellen und für die Versorgung bereitstellen. Die Arbeitsgemeinschaft unter
dem Dach des Pro Generika e.V. engagiert sich für einen bedarfsgerechten Zugang
der Patientinnen und Patienten zu modernen biopharmazeutischen
Arzneimitteltherapien, für eine bezahlbare Versorgung und für faire und
nachhaltige Wettbewerbsbedingungen.

Pressekontakt:

Pro Generika e.V.
Anna Steinbach
Leiterin Kommunikation
Tel. 030/81616090
E-Mail: presse@progenerika.de
www.progenerika.de
http://twitter.com/progenerika

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/54604/4532261
OTS: Pro Generika e.V.

Original-Content von: Pro Generika e.V., übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 27. Februar 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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