Auf einen „Parampampoli“ ins Valsugana

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Zwischen dem Lagoraigebirge und der Hochebene von Vezzena liegt eine echte Genussregion: Mais, Radicchio, Bergkäse, Obst, Beeren, Wein und das Levico-Mineralwasser sind die kulinarischen Botschafter von Land und Leuten, denen das Genießen in die Wiege gelegt wurde.

Das Valsugana ist das weltweit erste Reiseziel mit einem Zertifikat für nachhaltigen Tourismus des Global Sustainable Tourism Council der Vereinten Nationen. Die Auszeichnung wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal an das Tal an der Brenta zwischen Trento und Bassano del Grappa vergeben. Der gleichnamige Edelbrand mit antiker Tradition fehlt übrigens fast nie nach den Mahlzeiten auf den Tischen des Valsugana. Außer man entscheidet sich für einen „Parampampoli“, ein typisches warmes Valsuganer Getränk aus Kaffee, Schnaps, Wein und karamellisiertem Zucker. Wo aus Weintrestern Grappa destilliert wird, hat natürlich auch der Weinanbau eine große Tradition. Wer der Straße des Weins und des Geschmacks von Trient durch das Valsugana folgt, wird überrascht sein, welche Vielfalt sich auftut. Auch autochtone Trentiner Weine wie Nosiola, Marzemino, Moscato giallo, Rosenmuskateller oder Rebo kann man hier verkosten. Neben weiteren gängigen Rot- und Weißweinsorten wird im Valsugana der „Spumante Trento DOC“ hochgeschätzt. Der flaschenvergorene Schaumwein reift in 18 Meter Tiefe im Levicosee heran und wird anschließend mit der „Methode Champagnoise“ zur Perlage gebracht. In aller Munde ist aber das Acqua Levico, eines der bekömmlichsten Mineralwässern Europas, das auf 1.660 Metern in den Trentiner Alpen entspringt.

Regional, saisonal und nachhaltig

Neben Trauben, welche die Grundlage für Wein und Grappa bilden, sind auch die Heilkräuter und Beeren aus dem Valsugana bekannt. Und so entdeckt man als Besucher neben Weingärten auch viele Obstwiesen, vor allem um Caldonazzo- und Levicosee. Die Sant’Orsola Wildbeeren reifen bei Pergine Valsugana auf 900 Metern in einem Traditions-Familienbetrieb heran, darunter Johannis- und Schwarzbeeren, Erd-, Him- und Brombeeren, aber auch Kirschen und Mini-Kiwi. Rund um sie sowie den typischen Rhododendren- und Kastanienhonig des Valsugana werden im Spätsommer und Herbst eigene Food-Festivals organisiert. Zu den weiteren „bissfesten“ und regionaltypischen Aushängeschildern des Valsugana zählen der Gries aus der antiken Maisart „Spin“, der zu köstlicher Polenta verkocht wird und der Radicchio von Bieno. In aller Munde ist der würzige Bergkäse, der wie schon vor hundert Jahren auf den Almen handgefertigt wird. www.visitvalsugana.it

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Beitrag von auf 15. Januar 2021. Abgelegt unter Gesundheit, Urlaub & Reisen, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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