Begegnen Sie Südamerikas Big Five

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Die Liste der Big Five Spezies ist von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich, das weiß jeder Fan der Wildnis. In Afrika sind es zum Beispiel der Löwe, der afrikanische Elefant, der Cape Buffalo, der Leopard und das Nashorn. In Nordamerika sind es der Elch, der Grizzlybär, der graue Wolf, der Bison und der Polarbär. In Südamerika besteht die Liste aus dem Mähnenwolf, dem brasilianischen Tapir, dem großen Ameisenbär, dem großen Flussotter und natürlich dem prächtigen Jaguar.

Der Jaguar

Mysterium und Machenschaft haben den Panthera Onca seit dem Zeitalter der mesoamerikanischen Kulturen derartig geprägt, dass die Faszination der Menschheit für die große Katze bestehen blieb. Jaguarsafaris gewähren einen Einblick in den brasilianischen Pantanal

Und manchmal bieten sie sogar Unterkünfte in sogenannten Flotels – Hotels, die sich sozusagen auf Flussoberflächen befinden.

Der große Flussotter

Das Labyrinth der Flusskanäle um die Flotels herum ist der perfekte Ort, um den großen Flussotter zu beobachten. Auf kleinen Boot-Exkursionen am frühen Morgen und späten Nachmittag lässt sich dieses agile und aggressive Säugetier manchmal in ganzen Scharen beobachten. Dadurch, dass sie so laut sind, lassen sie sich schnell ausfindig machen. Der weltgrößte Otter ist Jäger und Fisch gehört zu seiner Hauptmahlzeit. Durch seine Größe, die bis zu 1,7 Metern betragen kann, und der Jagdexpertise gibt es auf der Welt nur noch wenige Tausende von den großen Flussottern.

Der brasilianische Tapir

Der brasilianische Tapir ist bekannt für seine Schüchternheit, weswegen man ihn meistens nur nachts sehen kann. Er kann bis zu zwei Meter groß wachsen und hat mit seinen kurzen Haaren, der festen Mähne, den schmalen Augen und der sehr langen Nase eine äußerst eigenartige Erscheinung. Als Pflanzenfresser ernährt er sich hauptsächlich von Samen, Obst und Gras. Leider gehört der Tapir selbst häufig zum Speiseplan des Panthera Onca und wird zudem auch oft von Menschen gejagt, was seinen Status als kritisch einordnen lässt.

Der große Ameisenbär

In den tropischen Wäldern von Brasilien ist der große Ameisenbär eines der ikonischsten Tiere Südamerikas. Er wird mehr als zwei Meter groß, und was ihn besonders interessant macht, ist wahrscheinlich, dass er keine Zähne hat, was für ein Tier, das derartig viel Essen konsumiert, eigenartig wirkt. Er frisst bei einer Mahlzeit bis zu 35.000 Ameisen. Die Klauen, die bis zu 10 cm lang sein können, nutzt er unter anderem, um sich vor großen Jagdtieren zu schützen, wie zum Beispiel vor großen Katzen.

Der Mähnenwolf

Diese einzigartige Spezies wird oft mit dem Fuchs oder dem Wolf verglichen. Tatsächlich ist es keins von beiden. Im Parnaíba Headwaters Nationalpark in Brasilien haben die Fans der Wildnis die Möglichkeit den weltgrößten Kaniden zu beobachten. Er wird bis zu 90 cm groß und hat außergewöhnlich lange Beine, eine schwarze Mähne und große Ohren. Der Mähnenwolf ist ein Allesfresser. Leider gehört auch er zu den gefährdeten Tierarten.

Diejenigen, die sich trauen, sich in die gewaltigen Auen und den Tropen Brasiliens auf eine Jaguarsafari zu begeben, werden nicht nur mehrere Sehenswürdigkeiten bestaunen können, sondern auch die Möglichkeit haben, die große Katze in ihrer eigenen Umgebung zu beobachten und mit viel Glück sehen sie ja dann auch andere Mitglieder der Big Five.

Beitrag von auf 26. Oktober 2016. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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