“Beim Brotkauf darf nicht nur der Preis zählen” / Prof. Glaeske: Roggenbrot hat positive Auswirkungen; helles Brot nicht grundsätzlich ungesund / Frühjahrskur der BKK24 bietet gesundes Brot

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Es ist kaum zu glauben: Das Brotregister des
Deutschen Brotinstitutes zählt mehr als 3.000 verschiedene Brotsorten. “Viele
Menschen merken erst im Urlaub, dass ihnen etwas fehlt”, möchte Prof. Gerd
Glaeske gerade zum Frühstück nicht darauf verzichten. Der Leiter des “Länger
besser leben.”-Institutes, eine Kooperation von Universität Bremen und
Krankenkasse BKK24, ist dabei nicht alleine: Etwa 94 Prozent der Deutschen essen
jeden Tag Brot, rund 50 Kilogramm isst jeder Bundesbürger im Jahr. Aber welches
Brot soll man kaufen? Die große Vielfalt macht einen Überblick schwierig, zudem
gibt es Brot nicht nur in Bäckereien, sondern auch in Supermärkten. Der Trend
geht dabei von Backstuben zu zentralen Produktionsstätten mit regionalen
Verkaufsstellen oder zu Backstationen beim Discounter. “Und das oft zu Preisen,
bei denen traditionelle Bäcker nicht mithalten können”, beobachtet Prof. Glaeske
diese Entwicklung und fordert: “Beim Brotkauf darf nicht nur der Preis zählen!
Es kommt vor allem auf die Sorte und die Qualität an.” Nicht immer seien die
Brotsorten aber leicht einzuordnen. So müssten Namen wie “Kraftprotz”,
“Kornkönig” oder “Weltmeister” nicht unbedingt auf gesunde Vollkornbrote
hinweisen. Auch eine dunkle Farbe oder viele Körner auf der Kruste würden keine
eindeutigen Hinweise auf die jeweilige Brotsorte geben. Denn: Die dunkle Farbe
wird oft durch zuckerhaltigen Malzextrakt oder Karamellsirup hergestellt, die
Körner sind häufig Ölsamen wie Leinsamen, Sesam-, Kürbis- oder
Sonnenblumenkerne.

Trotz der Vielzahl an Sorten, der breiten Verfügbarkeit und den konsumierten
Mengen, fallen Bewertungen rund um das Brot unterschiedlich aus. “Der viel
gepredigte Verzicht auf Kohlenhydrate trägt nicht gerade zu mehr Akzeptanz bei.
Dabei ist zum Beispiel ein Roggenbrot mit vielen Ballaststoffen ein sehr
gesundes und auch gut sättigendes Brot – vor allem, wenn es als Vollkornbrot
gegessen wird”, sieht Prof. Glaeske positive Wirkungen auf die Darmgesundheit,
Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Zudem würden Roggenbrote sehr viele
B-Vitamine, Magnesium, Zink, Jod und Fluor enthalten. Aber auch helles Brot sei
keineswegs grundsätzlich ungesund. So gebe es auch Vollkornbrote aus Weizenmehl,
die doppelt so viele sättigende Ballaststoffe wie “normales” Weißbrot enthalten,
daneben auch mehr Vitamine und Mineralstoffe. Wichtig für die gute
Verträglichkeit ist eine ausreichend lange Ruhezeit des Teiges, oft müsse man
sich allerdings durchfragen, bevor man ein solches Weizenvollkornbrot angeboten
bekomme.

Vor dem Hintergrund der positiven Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden
spielt Brot auch in der aktuell laufenden Frühjahrskur der BKK24 eine wichtige
Rolle. “Auf Initiative der BKK24 werden von einigen Bäckereien besondere Brote
gebacken, die mehr Ballaststoffe, mehr ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3 oder
auch Bio-Möhren und Joghurt enthalten. Diese Brote schmecken gut, bleiben lange
frisch und sind auch noch gesund”, freut sich Prof. Glaeske über das Engagement.
Wer noch bei der Frühjahrskur einsteigen möchte, hat dazu unter
www.bkk24.de/fruehjahrskur die Möglichkeit.

Pressekontakt:

“Länger besser leben.”-Institut
an der Universität Bremen
Wissenschaftlicher Leiter Prof. Gerd Glaeske
E-Mail: glaeske@uni-bremen.de
Telefon: 0421 218 58558
www.socium.uni-bremen.de
www.bkk24.de/lbl-institut

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/54458/4540880
OTS: BKK24

Original-Content von: BKK24, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 9. März 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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