Bequem sitzen auf dem Sofa oder doch eher einer Couch?

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Jeder von uns hat zu Hause in seinem Wohnzimmer ein Sofa oder eine Couch stehen. Die beiden Begriffe werden bei uns wild durcheinander benutzt, obwohl es einen ziemlichen Unterschied zwischen den beiden Polstermöbeln gibt. Das Wort Sofa kommt aus dem Arabischen und beschreibt eine mit Decken und Kissen verzierte Bank. Die Couch kommt aus dem Englischen. Die Bezeichnung galt ursprünglich einem Möbelstück, das zum Liegen gedacht war. Heute hat ein Sofa zwei Armlehnen, eine Couch vielleicht gar keine oder nur eine. Außerdem braucht das Sofa nicht zwangsläufig Füße und ist zudem meist nur für wenige Personen gemacht. Auf einer Couch dagegen finden mehr Leute Platz.

Perfekt für gemütliche Abende in großer Runde

Damit sind die Begriffe klar umschrieben. Trotzdem sind Sofa und Couch im Sprachgebrauch ein- und dasselbe. Zu beiden gehört im deutschen Wohnzimmer zwingend ein Couch- oder Sofatisch, auf dem all die Dinge Platz finden, die man zu einem gemütlichen Abend in großer Runde so braucht. Meist aber sind die Tische viel zu klein für all die Teller, Gläser, Flaschen, Leckereien und was sonst noch dazugehört. Dann bietet sich ein Beistelltisch an. Er kann überall im Haus zum Einsatz kommen und ist zum Frühstück im Bett genauso geeignet wie zum Grillen auf der Terrasse. Ein solch multifunktionaler Beistelltisch für Sofa und mehr gehört einfach in jedes Haus. Es gibt ihn in unzähligen Varianten und Ausführungen, die sich jedem Einrichtungsstil anpassen.

Stilmix ist angesagt

Möbelstile zu mischen, liegt heutzutage ohnehin im Trend. Chinesische Wohlfühlatmosphäre trifft auf coolen Industrielook, skandinavischer Landhauscharakter auf minimalistische Extravaganz. Das Wohnzimmer wird zum Experimentierfeld einer stilistischen Entdeckungsreise. Erlaubt ist, was gefällt. Das Sofa aber bleibt zentraler Mittelpunkt des Raumes. Besonders vielseitig ist ein Modulsofa, das sich ganz nach den eigenen Vorstellungen kombinieren lässt. Die einzelnen Module können immer wieder aufs Neue zusammengestellt werden und so dem Raum eine individuelle Note verleihen.

Blick in die Geschichte

Das Verlangen nach einer bequemen Ruhestätte ist so alt wie die Menschheit selbst. Schon vor 4000 Jahren knoteten die Ägypter Schnüre und Riemen zusammen und belegten sie mit weichen Fellen. Die Meister in der Herstellung und Gestaltung von Sofas waren die arabischen Sultane. Für sie musste das Sofa mit einem Thron vergleichbar sein. Entsprechend reich verziert wurde das Möbelstück mit edlen Stoffen und vielen Kissen und Decken. Die Römer benutzten Sofas aus Stein, auf denen sie sich zum Essen hinlegen konnten. Das war aber selbstverständlich nur den Herren vorbehalten. Überhaupt konnten sich lange Zeit nur Reiche und Adlige ein solch bequemes Sitzmöbel leisten, das aber eher eine Ruhebank und meist in den Privaträumen zu finden war. In ärmeren Haushalten gab es dafür Bänke, Stühle und Hocker. Erst in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts konnte sich auch die Mittelschicht ein Sofa leisten und damit begann der Siegeszug der gemütlichen Sitzgelegenheiten. Heute gibt es eine riesige Auswahl an Couch- und Sofa-Formen in Stoff oder Leder, in allen erdenklichen Farben, mit und ohne Muster, als Einzelstück oder in verwandelbaren Modulen, die zu Wohnlandschaften zusammengestellt werden können. Ein Wohnzimmer ohne Sofa oder Couch ist einfach unvorstellbar.

Beitrag von auf 28. Juni 2021. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Antworten geschlossen, Trackback ist möglich.



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