Besser informiert, besser aufgestellt: Wie der Roundtable Human Rights in Tourism die Branche unterstützt

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Die Corona-Krise trifft nicht nur die Tourismusbranche besonders hart, sondern verschärft auch die Lage der Menschenrechte weltweit. Umso wichtiger ist die Arbeit des Roundtable Human Rights in Tourism, der touristischen Unternehmen und Akteuren breitgefächerte Informationen und Unterstützungsangebote zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt liefert.
Ende September führte der Roundtable Human Rights in Tourism ein eintägiges internationales Symposium mit dem Titel: „Beyond the crisis – how to create social benefit and resilience in tourism“ durch. Die Dokumentation mit Videos, Präsentationen und Zusammenfassungen der einzelnen Sessions ist frei zugänglich auf der Website verfügbar. Die Kernelemente resilienten Wirtschaftens und resilienter Lieferketten – umdenken, anpassen und so besser auf neue Herausforderungen vorbereitet zu sein – beruhen, wie die Achtung der Menschenrechte auf den Prinzipien Vertrauen, Kooperation und Nachhaltigkeit und sind während der COVID-19-Krise elementare Kernelemente, um strategische Perspektiven für einen nachhaltigen Neustart zu gewinnen. Etwa 100 Teilnehmende aus 28 Ländern widmeten sich den Themen COVID-19, Menschenrechten und der Relevanz von menschenrechtlichen Wirkungsanalysen in der touristischen Wertschöpfungskette. „Ein Neuanfang im Tourismus ist ohne Nachhaltigkeit, Menschenrechte und resiliente Netzwerke nicht möglich. Die Arbeit des Roundtable und seiner Mitglieder ist daher eine wesentliche Voraussetzung, um sicherzustellen, dass der Tourismus nach der Krise besser ist als der Tourismus vor der Krise“ sagt Antje Monshausen, Vorstandsvorsitzende des Roundtable Human Rights in Tourism, Referentin für Tourismus und Entwicklung bei Brot für die Welt und Leiterin von Tourism Watch.
Mit einem neu gestalteten Resource Center auf der Webseite bietet der Roundtable eine umfängliche Online-Mediathek mit kuratierten Publikationen und weiterführenden Links zum Thema Tourismus und Menschenrechte. Es bündelt relevante und aktuelle Informationen und unterstützt Tourismusakteure und andere Interessierte dabei, einen umfassenden Überblick über bestehende Ressourcen und Angebote zu erhalten und Anknüpfungspunkte für Aktivitäten zur menschenrechtlichen Sorgfalt im eigenen Unternehmen zu finden.
Als Erweiterung des bisherigen Angebots, bestehend aus Trainings und Tools, wird der Roundtable auch regelmäßig Webinare anbieten, um sich verschiedener Aspekte des großen Themas Tourismus und Menschenrechte detaillierter anzunehmen. Den Start bildet ein einstündiges Webinar am 10. Dezember mit dem Titel „Encounters at Eye Level – Tackling Racism in the Tourism Value Chain”, bei dem unter anderem die Präsidentin der „Black Travel Alliance“ Martinique Lewis einen Kurzvortrag halten wird. Weitere Informationen und Anmeldedaten finden Sie auf der Webseite.
Der Roundtable Human Rights in Tourism möchte als vertrauenswürdiges Netzwerk von Tourismusakteuren die Branche weiter bedarfsorientiert unterstützen, die Wiederaufnahme des Reisens durch einen menschenrechts-basierten Ansatz für alle Akteure positiv und nachhaltig zu gestalten.
„Als einzelner Reiseveranstalter können wir meist nicht viel erreichen. Aber genau aus diesem Grund haben wir den Roundtable Human Rights in Tourism ins Leben gerufen“ sagte Peter-Mario Kubsch, Geschäftsführer von Studiosus Reisen und Gründungsmitglied des Roundtable während des diesjährigen Symposiums. „Ich möchte also einfach alle einladen …/…: Schließen Sie sich dem Roundtable an, machen Sie ihn stärker – gemeinsam können wir vorankommen und unsere Hebelwirkung wirklich verstärken.“

Beitrag von auf 25. November 2020. Abgelegt unter Urlaub & Reisen. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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