Bluthochdruck, Schlaganfall und Co. vermeiden – Training beugt Herz‐Kreislauf‐ Erkrankungen vor

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Zu viel Zucker macht krank

Auf der Ernährungsseite fördern insbesondere Zucker, zu viel Omega‐6‐ Fettsäuren sowie stark verarbeitete Lebensmittel das Entstehen von Herz‐ Kreislauf‐Erkrankungen. So empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO, dass Erwachsene lediglich 25 g Zucker pro Tag zu sich nehmen sollen. Das entspricht etwa einem Glas (250 ml) Limonade. Zudem steigt die Menge an stark verarbeiteten Lebensmitteln, die wir essen, enorm an. Diese sorgen dafür, dass wir viele Kalorien aufnehmen, die uns jedoch nicht lange satt machen. Auf lange Sicht gesehen, begünstigt das Übergewicht, eine
Fettleber, Bluthochdruck, das metabolische Syndrom und damit Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen. Außerdem enthalten sie viel Salz und ungesunde Transfettsäuren. Das begünstigt Entzündungen im Körper. Haben wir zu viele davon,
werden wir krank.

Muskeltraining für ein gesundes Herz-Kreislauf-System

Eines der besten „Medikamente“ gegen Herz‐Kreislauf‐Erkrankungen ist Bewegung – besser gesagt: Training. Insbesondere Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Walken wirken sich sehr positiv auf das Herz‐Kreislauf‐System aus und helfen präventiv das Risiko für Herz‐Kreislauf‐Erkrankung zu senken. Ist man bereits von z. B. Bluthochdruck betroffen, reduziert das Ausdauertraining die Beschwerden und kann dabei helfen, dass der Blutdruck
wieder auf den Normalwert absinkt. Aktuell konnte gezeigt werden, dass auch High Intensity Training hervorragende Wirkungen auf das Herz hervorruft. Mitverantwortlich für die positiven Effekte von Training sind die sogenannten
Myokine. Das sind Botenstoffe, die vom Muskel während des Trainings produziert werden und von dort aus überall im Körper positive Effekte hervorrufen. Insbesondere im Kampf gegen Entzündungen spielen sie eine große Rolle.

Training sorgt für Ausschüttung wichtiger Botenstoffe

Der beste Weg, um von der positiven Wirkung der Myokine zu profitieren, ist körperliche Aktivität in Form von Training. Training – insbesondere Krafttraining, aber auch das Kardiotraining – sorgt für eine regelrechte Explosion
von Myokinen im Körper. Dabei ist zu beachten: Je intensiver das Training, desto höher ist die Myokinausschüttung. Da die Intensität des Trainings sehr individuell ist, sollte man sich von einem Experten in Sachen Training, wie z. B. in einem Fitnessstudio, beraten lassen.

Beitrag von auf 23. Juli 2020. Abgelegt unter Fitness & Bewegung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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