DANY – Superkräfte durch Neurodermitis: Mut-Macherin hilft beim Umgang mit der Hautkrankheit (FOTO)

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Kinder sollten vor allem unbeschwert Kinder sein dürfen. Aber was ist, wenn die Haut ständig juckt, sie entzündet ist und andere Kinder sie wegen ihrer Ekzeme hänseln und meiden? Schlafprobleme, Ausgrenzung, besorgte Eltern, dutzende Arztbesuche – ganz schön viel für so einen kleinen Menschen. Neurodermitis kann die Psyche von Kindern stark belasten. In schwerer Form bedeutet sie eine hohe Krankheitslast, die die ganze Familie betreffen kann.[1],[2] DANY macht Mut und hilft, denn sie nutzt die Erkrankung auf positive Weise und sieht sie als ihre Superkraft im Alltag. Rund um die pfiffige DANY gibt es Infomaterialien und ein Vorlesebüchlein, die beim behandelnden Arzt bzw. der behandelnden Ärztin angefragt werden können. Betroffene Kinder lernen mit Hilfe dieser Materialien spielerisch typische Situationen in ihrem Leben mit Neurodermitis zu bewältigen. DANY vermittelt eine neugierige, positive Perspektive auf ihre Erkrankung.

Die 9-jährige DANY verbringt ihre Tage am liebsten mit Abenteuern wie Radfahren im Wald, Klettern und Baumhäuser bauen. Ein ganz normales Kind also. Doch etwas unterscheidet sie von vielen anderen Kindern: sie hat Neurodermitis. Bemerkbar macht sich diese durch rote Stellen, vor allem an ihren Armen und auf der Rückseite der Beine und ständiges Jucken dieser roten Stellen. Für DANY ist das kein Grund sich zu verstecken. Im Gegenteil, sie sieht ihre Erkrankung als Superkraft.

DANY soll den Kindern als Vorbild und Freundin zur Seite stehen. Denn ihre Geschichte hilft die eigene Erkrankung besser zu verstehen und macht Mut für die Zukunft. Anhand des kleinen Büchleins „DANY und … das Abenteuer ihrer Superkräfte“ erleben Kinder mit ihr spielerisch den Weg von den ersten Symptomen bis zur Diagnose.

Kleine Kinder, große Belastung: das Leben mit Neurodermitis

Neurodermitis ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter.[3] Für die Kinder kann das bereits in jungen Jahren, je nach Schwere der Erkrankung, eine große physische und psychische Belastung sein. Der quälende Juckreiz, Hautrötungen und Entzündungen führen häufig auch zu Schlafstörungen, Reizbarkeit, Stigmatisierung und sozialer Isolation.[2],[4],[5] Doch auch Eltern stehen vor einer großen Herausforderung: Sie koordinieren Arztbesuche, müssen eine Vielzahl von Hautpflegeprodukten kaufen und kümmern sich um die psychische Krankheitsbewältigung ihrer Kinder.[6] Sorgen und Ängste sind somit ständiger Begleiter des Familienalltags.

DANY’s Tipps für Eltern

DANY soll nicht nur Kindern mit Neurodermitis helfen, sondern auch Eltern mit Tipps unterstützen, wie z. B.: [7]

– Seien Sie verständnisvoll, wenn Ihr Kind übermüdet und gereizt ist.
– Erklären Sie Ihrem Kind, dass es verschiedene Auslöser für starke Neurodermitis-Schübe gibt und führen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind ein Neurodermitis-Tagebuch, um mögliche Auslöser zu erkennen.
– Versuchen Sie, mit Ihrem Kind zusammen Einschlafrituale zu finden, damit es trotz Juckreiz gut einschlafen und möglichst durchschlafen kann.
– Nehmen Sie als Familie an einer Neurodermitis-Schulung teil, um selbst auch etwas über die Erkrankung dazu zu lernen, und Ihrem Kind zu zeigen, das es nicht allein ist (z. B. www.neurodermitisschulung.de der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitis-Schulung e.V.).
– Unterstützen und ermutigen Sie Ihr Kind darin, selbstständig mit der Erkrankung umgehen zu lernen.

Sie möchten mehr über die Infomaterialien erfahren oder diese anfordern? Dann wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt bzw. die behandelnde Ärztin Ihres Kindes.

Weitere Informationen rund um das Thema Neurodermitis finden Sie unter www.leben-mit-neurodermitis.info.

Referenzen

[1] Reid P & Lewis-Jones MS. Clin Exp Dermatol 1995; 20(1): 38-41

[2] Carroll CL et al. Pediatr Dermatol 2005; 22(3): 192-199

[3] Werfel T et al. S2k AWMF Leitlinie Neurodermitis. 2015; 013-027 mit Amendment zur Systemtherapie 2020:013 027

[4] Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V. Pädiatrische Allergologie in Klinik und Praxis, Sonderheft Neurodermitis. September 2017

[5] Gesellschaft für Pädiatrischer Allergologie, „Sonderhefte der Pädiatrischen Allergologie“ [Online] https://www.gpau.de/mediathek/die-zeitschrift/sonderhefte/, Zugriff 05. Februar 2021.

[6] Eczema Society of Canada, „Atopic dermatitis quality of life report. Moderate-to-severe disease. 2016/2017 survey results,“ [Online] https://ots.de/PZecb2, Zugriff 10. März 2021.

[7] Gesellschaft für Pädiatrischer Allergologie, „Elternratgeber“ [Online] https://ots.de/urJpU3, Zugriff 05. Februar 2021.

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Beitrag von auf 15. März 2021. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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