Es war ein ganz besonderer Abend voller Mitgefühl, Mut und Menschlichkeit: Erstmals hat die DKMS Gala in Deutschland stattgefunden – dort, wo 1991 die Geschichte der Organisation begann. Mehr als 400 engagierte Unterstützer:innen kamen ins Haus der Kunst in München, um Solidarität für Patient:innen zu zeigen. Mit überwältigendem Erfolg und einem Erlös von mehr als 1,5 Millionen Euro für die lebensrettende Arbeit im Kampf gegen Blutkrebs.
Die Gastgeber des Abends waren Dr. Peter Harf, Gründer der DKMS und Mitglied des Stiftungsrats sowie seine Töchter Katharina Harf, Vorsitzende des Stiftungsvorstands und Viktoria von Wulffen, Mitglied des Stiftungsrats.
Zu den prominenten Gästen des Abends, durch den Katharina Harf führte, zählten unter anderem Francis Fulton-Smith, Uschi Glas, Joshua Kimmich, Joachim Löw und Richy Müller.
Wichtiger Programmpunkt war die Auktion, durch die Barbara Schöneberger und Nils Ole Oermann leiteten. Das Besondere: Mit den Geboten konnten einzelne Projekte der DKMS unterstützt werden – z. B. erkrankten Kindern in Indien Zugang zur so genannten MRD-Diagnostik ermöglichen. Dies ist eine hochsensible Untersuchung, die selbst kleinste verbleibende Leukämiezellen nachweisen kann.
Die DKMS Gala knüpft an erfolgreiche Veranstaltungen in New York und London an und bringt dieses besondere Engagement nun erstmals nach Deutschland – dort, wo vor 35 Jahren alles begann. Ziel des Abends war es, lebensrettende Aufmerksamkeit zu schaffen und wichtige finanzielle Mittel zu generieren, um die internationale Arbeit der DKMS im Einsatz gegen Blutkrebs weiter voranzubringen.
Die Schirmherrschaft hatte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder übernommen, der sagt: „Die DKMS steht seit 35 Jahren für gelebte Solidarität und echten gesellschaftlichen Zusammenhalt. Diese Arbeit verdient höchsten Respekt. Deshalb habe ich als Ministerpräsident aus vollem Herzen die Schirmherrschaft für die erste DKMS Gala in Deutschland übernommen.“
Ein Vermächtnis, dass Menschenleben weltweit rettet
Die DKMS wurde 1991 von Peter Harf gegründet – ausgelöst durch die Leukämieerkrankung seiner Frau Mechtild. Eine Knochenmarktransplantation war damals ihre einzige Chance auf Heilung. Aus einem persönlichem Versprechen an seine Frau, die durch einen Rückfall verstarb, entstand eine weltweite Bewegung. Bis heute rettet dieses Vermächtnis Menschenleben rund um den Globus. An sieben Standorten auf fünf Kontinenten sind mittlerweile mehr als 13 Millionen potenzielle Stammzellspenderinnen und Stammzellspender registriert, die mehr als 135.000 zweite Lebenschancen ermöglicht haben. Ein emotionaler Film erinnerte an Mechtild Harf und ihr Schicksal. „Als wir begonnen haben, war es eine sehr persönliche Mission – getragen von dem Wunsch, Leben zu retten. Heute, gerade an einem Abend wie diesem, an dem wir gemeinsam erinnern und zugleich Hoffnung schenken, wird mir noch einmal bewusst, was daraus entstanden ist“, sagt Peter Harf. „Das Gedenken an Mechtild berührt mich tief – und gleichzeitig erfüllt es mich mit großer Dankbarkeit zu sehen, dass aus unserem Verlust eine weltweite Bewegung gewachsen ist, die so vielen Menschen eine zweite Chance auf Leben gibt.“
Bewegendes erstes Treffen mit der Lebensretterin
Ein besonders bewegender Moment war die erste persönliche Begegnung zwischen der geheilten Patientin Eva aus Thessaloniki und ihrer Lebensretterin Sabrina aus dem hessischen Braunfels. Sabrina hatte sich bereits im Alter von 17 Jahren als Spenderin registriert – inspiriert durch das Engagement ihrer Eltern. Jahre später erhielt sie die Nachricht, dass sie als passende Spenderin infrage kommt. Auch als klar wurde, dass eine Knochenmarkspende notwendig ist, entschied sie sich ohne zu zögern, zu helfen. Mit ihrer Selbstlosigkeit schenkte sie Eva eine Zukunft. „Aus einer mutigen Entscheidung wurde Hoffnung, aus Hoffnung wurde Leben – und aus zwei fremden Menschen ist eine Verbindung entstanden, die für immer bleibt. Für mich persönlich schließt sich hier ein Kreis“, sagt Katharina Harf. „Als ich selbst jung war, habe ich meine Mutter an Leukämie verloren. Zu sehen, dass heute ein Kind die Chance bekommt, aufzuwachsen, zu lachen und zu träumen, ist ein zutiefst bewegender Moment. Es zeigt, was möglich ist, wenn Menschen füreinander einstehen – selbst über alle Grenzen hinweg.“
Bei Eva war 2022 ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert worden. Nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung erlitt sie einen Rückfall und musste gemeinsam mit ihrer Familie vorübergehend nach Athen ziehen, um eine lebensrettende Stammzelltransplantation zu erhalten. Heute ist Eva gesund, voller Energie und geht wieder zur Schule. Gemeinsam mit ihren Eltern reiste sie nun eigens zur Gala nach München.
Zum Ende des Abends betrat Musikstar LP die Bühne. LP unterstützt die DKMS seit Jahren und sorgte für Jubel und großen Applaus.
Alle Erlöse des Abends fließen in die weltweite Arbeit der DKMS – von der Registrierung neuer Spenderinnen und Spender über die Förderung der medizinischen Forschung bis hin zum besseren Zugang zu Transplantationen für Patientinnen und Patienten.
Markus Söder bringt es auf den Punkt: „Besonders freut mich, dass Bayern hier eine Vorreiterrolle einnimmt: Im vergangenen Jahr haben sich bei uns mehr Menschen als in jedem anderen Bundesland als potenzielle Stammzellspender registrieren lassen. Das ist ein starkes Zeichen und macht deutlich: Gemeinsam können wir Leben retten und Hoffnung schenken – in Bayern, in ganz Deutschland und weltweit. Unterstützen Sie die DKMS mit Ihrer Registrierung oder Spende und helfen Sie mit, diese lebensrettende Arbeit weiter voranzubringen.“
Die DKMS Gala 2026 steht damit für weit mehr als einen festlichen Abend: Sie ist ein starkes Signal im Kampf gegen Blutkrebs – und ein Aufruf, gemeinsam Leben zu retten.
Besonders unterstützt wurde die DKMS auch von Familie Aschenbrenner, Familie Randlkofer, Dallmayr, Douglas, JAB und Porsche, deren Engagementeinen unvergesslichen Abend für die Gäste und die Arbeit der DKMS ermöglicht hat.
Allen ein herzliches Dankeschön für das großartige Engagement!
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