Echte Dinos und pures Gold in München / Urzeitliche Highlights des Dino-Jägers und leidenschaftlichen Sammlers Dr.h.c. Hans-Jakob Siber auf der Munich Show – Mineralientage München (FOTO)

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Auf der größten europäischen Messe für Naturschätze in München
zeigt Siber Top-Objekte aus seinen verschiedenen Sammlungen.
Privatbesucher dürfen sich am 26. und 27. Oktober auf viele
verschiedene urzeitliche Highlights freuen. Denn es gibt keine
Naturschätze, die Köbi, wie er liebevoll von seinen Freunden genannt
wird, nicht sammelt: Von Dinosauriern über Wale, Trilobiten und
Ammoniten bis hin zu Bernstein, versteinertem Holz, Kristallen, Gold
sowie Meteoriten. Ein Highlight der Ausstellung ist sein
Sauropoden-Baby „Toni“, denn versteinerte Jungtiere von
Langhalsdinosauriern sind äußerst selten.

Mit über 20 eigenhändig ausgegrabenen Dinosauriern, einer
einzigartigen Mineraliensammlung und einem eigenen Museum in Aathal
bei Zürich hat sich Dr.h.c. Hans-Jakob Siber weltweit nicht nur unter
Paläontologen einen Namen gemacht. Seine Verdienste für die
Saurierforschung zeichnete die Universität Zürich mit der
Ehrendoktorwürde aus. Seine Funde sind begehrte Objekte bei weltweit
renommierten Museen und seine Ausstellungen Publikumsmagnete. Dass
die Fossilien und Mineralien die Geschichte unserer Erde erzählen,
lange bevor wir Menschen sie bevölkerten, fasziniert ihn nach wie
vor. Durch seine eigenen Grabungen in den jurazeitlichen Ablagerungen
von Wyoming, konnte Siber sich den Traum eines eigenen Museums in
seiner Schweizer Heimat erfüllen. Es beinhaltet eine der
umfangreichsten Dinosaurier-Ausstellungen in Europa mit vielen echten
Skeletten.

Baby „Toni“ und weitere Top-Funde aus Sibers Schatzkammer

„Man kann bei der Fossiliensuche nicht nach etwas Bestimmten
suchen – die Fossilien kommen zu mir, wenn das Schicksal es will“,
erklärt Siber. Schaut man sich den Auszug seiner Sammlungen auf der
Munich Show an, so kommt man zu dem Schluss, dass es das Schicksal
offensichtlich sehr gut mit ihm gemeint hat. Ein absoluter
Sensationsfund ist das Sauropoden-Baby „Toni“. Es ist das
besterhaltenen Exemplar eines jungen Langhalsdinosauriers weltweit.
Funde von Dinosaurier Babys sind sehr selten. Das lässt sich damit
erklären, dass sich die weichen Knochen der Jungtiere nach deren Tod
schneller zersetzen als die der ausgewachsenen Tiere. Dass „Toni“
überhaupt versteinert wurde, liegt wohl daran, dass er vor ca. 150
Millionen Jahre innerhalb weniger Sekunden von einer Schlammlawine
zugedeckt wurde. Und so können die Besucher das Baby mit ca. zwei
Metern Gesamtlänge auf der Munich Show in seiner Fundlage bestaunen.
Die unerschöpfliche Vielfalt der Welt der Ammoniten – des klassischen
Fossils schlechthin – hat Siber schon als kleiner Junge begeistert.
Heute konzentriert er sich beim Sammeln auf die schönsten, seltensten
und perfektesten Ammoniten. Als Siber auf einer Mineralienbörse in
den 1970er Jahren Gold in Kristallform sah, entdeckte er auch diese
Sammelleidenschaft für sich. Und so besitzt er heute kristallisiertes
Gold und Nuggets, die wie Miniaturskulpturen aussehen.

Wer sammelt, schreibt Geschichte

Aufgrund seiner Sammlungsaktivitäten, seiner Grabungen und vor
allem seiner stets hervorragenden Zusammenarbeit mit der Wissenschaft
existieren drei Fossilien mit dem Beinamen „siberi“. 1990 bezeichnete
Prof. Pilleri ein von ihm und seinem Team in Peru ausgegrabenes
fossiles Bartenwalskelett „Balaenoptera siberi“. 2012 führten seine
Ausgrabungen im Howe Dinosaurier Quarry zur Beschreibung einer neuen
Dinosaurier-Gattung mit dem Namen „Kaatedocus siberi“, benannt durch
den Schweizer Paläontologen und Sauropoden-Spezialist Dr. Emanuel
Tschopp. Und 2015 bekam eine von Michael Wachtler gefundene
Pflanzenart aus dem Perm von Südtirol den wissenschaftlichen Namen
„Equisetites siberi“.

Die vom Siber-Team entdeckten fossilen Hautstücke im Howe Quarry
führten zu weit verbreiteten neuen Darstellungen des Diplodocus und
anderer naher Verwandter mit dem charakteristischen „Kamm“. Die
Stegosaurier gehören mit ihren auffälligen Rückenplatten zu den
bekanntesten und beliebtesten Dinosauriern. Vom Tyrannosaurus Rex
existieren immerhin mehr als 20 wirklich gut erhaltene Skelette, vom
Stegosaurier dagegen bis heute nur zehn. Mit fünf Stegosauriern hat
das Siber-Team mehr von diesen faszinierenden Dinosauriern gefunden
und ausgegraben als irgendein anderes Team der Welt. Eines dieser
Skelette, genannt „Sophie“, steht heute im British Museum of Natural
History in London.

Über die Munich Show – Mineralientage München

Die Munich Show – Mineralientage München wird von dem in zweiter
Generation geführten Familienbetrieb „Münchner Mineralientage
Fachmesse GmbH“ veranstaltet und findet dieses Jahr zum 56. Mal
statt. Die Schirmherrschaft hat der bayerische Ministerpräsident Dr.
Markus Söder übernommen. Mit rund 1.200 Ausstellern aus der ganzen
Welt, bietet die Veranstaltung nicht nur eine Informations- und
Handelsplattform für Händler, Interessierte und Laien. Aufwendige
Sonderschauen, ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm, Events und
zahlreiche Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder sind auf
insgesamt über 50.000 qm Ausstellungsfläche in fünf Hallen geboten.

Karten gibt es ab sofort unter www.munichshow.de oder an den
Kassen vor Ort. Öffnungszeiten: Vom 25.-27. Oktober von 9-18 Uhr Am
25.Oktober ist der Eintritt ausschließlich registrierten
Fachbesuchern sowie Schulklassen vorbehalten. Veranstaltungsort:
Messegelände München, Eingang Ost

Mehr Informationen unter www.munichshow.de

Pressekontakt:
Münchner Mineralientage Fachmesse GmbH
Birgit Kuhn
E-Mail: pr@munichshow.com
Tel: 089 / 613 47 11

Original-Content von: The Munich Show – Mineralientage München, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 15. Oktober 2019. Abgelegt unter Freizeit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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