Film-Biographie über Giovanni Vetere: I colori della vita

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Giovanni Vetere, Maler und Bildhauer aus Eitorf
 

I colori de la vita“ (Die Farben des Lebens) – so heißt die Film-Biographie über Giovanni Vetere zum 80. Geburtstag des international bekannten Künstlers. In den letzten 18 Monaten hat Divossen Giovanni Vetere begleitet, ihn bei der Arbeit gefilmt und viele Gespräche mit ihm geführt. Zum 80. Geburtstag ist ein Film über seine spannende Biographie, die Kindheit und Jugend im süditalienischen Kalabrien, die erste schwierige Zeit als Gastarbeiter in Deutschland und den langen Weg zum erfolgreichen Künstler entstanden – mit freundlicher Unterstützung der Stadt Troisdorf, in der Vetere lange gelebt hat und zum Künstler wurde. Auf Filmpremiere und Vorführungen muss leider Corona bedingt im Moment verzichtet werden, der Film ist aber auf DVD und USB Stick erhältlich.

Im gesamte Jahr 2021 wird die Retrospektive über Giovanni Vetere mit Arbeiten aus 5 Jahrzehnten in der Galerie Incontro, Schümmerichstrasse 1, 53783 Eitorf, ein großes Thema sein. www.galerie-incontro.de

Das künstlerische Werk von Giovanni Vetere ist in besonderer Weise mit seiner Biographie verbunden. Als Sohn eines Kleinbauern in Strongoli, Kalabrien, lernte er bei Feldarbeit das harte Leben kennen. Durch die Emigration nach Deutschland ging Vetere die eigene Sprache, der wichtigste Träger von Mentalität und Zugehörigkeit, verloren. In der Kunst fand er das verbindende Kommunikationsmittel. Das fortwährende Erinnern an die eigenen Ursprünge wurde zur Energiequelle, um sich Neuem gegenüber öffnen zu können. Mit dem Künstler Franz Falch (1939-2001), der sein Mentor war, verband ihn ab Ende der 70er Jahre eine enge Künstlerfreundschaft. Das Werk von Giovanni Vetere ist in zahlreichen Sammlungen (Reinhold Würth) und im öffentlichen Raum zu finden.

Vita Giovanni Vetere

1940 geboren am 3. Dezember in Strongoli/Süditalien

1961 Emigration nach Deutschland, Arbeit als Fabrikarbeiter in Bonn/Troisdorf

1968 Hochzeit mit Brigitte, geborene Buchen

1972 Arbeit mit Kunst, autodidaktisch entstehen Bilder und Skulpturen

1973 erste Ausstellung in Troisdorf

1974 Arbeit als Bildhauer

1975 Gründung der Galerie Brigitte Vetere in Troisdorf

1979 Entwicklung der Fresko-Technik

1981erste Teilnahme an der Art Basel (bis 1985)

1985 Arbeit ausschließlich als freischaffender Künstler

1986 vertreten von Martin Galleries an verschiedenen Standorten in Florida

1987 Art Cologne

1988 Skulptur für das Klinikum Ulm

1989 Schließung der Galerie in Troisdorf; Erwerb der Villa Kaysers und Zigarrenfabrik mit Atelier in Eitorf/ Sieg

1991 Eröffnung der Galerie Incontro in der Zigarrenfabrik durch Carmen Clea Vetere

1991 Schaffung der Skulptur für den „Menschenrechtspreis“ des Deutschen Richterbundes

1992 Eröffnung des 15.000 qm großen Skulpturengarten in Eitorf

1997 Edwin Scharff Haus, Neu-Ulm

2002 Ankauf Sammlung Sparkasse Köln-Bonn

2003 Primarstücke für die Evangelische Kirche Eitorf

2003 Skulptour, Nottwil (CH)

2007 Teilnahme an der Art Karlsruhe

Beitrag von auf 9. Januar 2021. Abgelegt unter Kunst & Kultur, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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