Fit im Alter: Was können Mikronährstoffe beitragen?

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Mikronährstoffmängel begünstigen und beschleunigen mentale und physische Abbauprozesse. Der Alterungsprozess betrifft in unterschiedlichem Ausmaß alle Organsysteme. Die Mikronährstoffmedizin bietet die Möglichkeit, den Rückgang von Organfunktionen im Alter in einem gewissen Umfang zu mildern und altersassoziierten Beschwerden und Krankheiten entgegenzuwirken.

Der Alterungsprozess betrifft auch das Gehirn, was mit zunehmendem Alter zu gewissen kognitiven Defiziten führt. Dies bedeutet aber keinesfalls, dass die Entwicklung einer Demenzerkrankung die zwangsläufige Folge des normalen Alterungsprozesses darstellt. Wichtig ist bereits im mittleren Lebensalter eine ausreichende Zufuhr von Mikronährstoffen zur Begrenzung von Nervenschäden.

Die Leistungen des Immunsystems nehmen mit zunehmendem Alter ab, weshalb ältere Menschen auch vermehrt zu Infektionskrankheiten neigen. Die Funktionsfähigkeit des Immunsystems ist in hohem Maße abhängig von einer ausreichenden Verfügbarkeit von Mikronährstoffen.

Häufige Alterserkrankungen sind die Arthrosen, die hauptsächlich das Kniegelenk, das Hüftgelenk und das Schultergelenk betreffen. Mikronährstoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention und Behandlung von Arthrosen. Wichtig sind hier vor allem antioxidative Mikronährstoffe wie zum Beispiel Vitamin C und Vitamin E sowie Mikronährstoffe, die die Knorpelregeneration fördern. Mit zunehmendem Lebensalter steigt auch das Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose. Für den Knochenstoffwechsel sind viele Mikronährstoffe erforderlich zum Beispiel die Vitamine B6, B12, Folsäure, Vitamin C, D und K2. Neben Kalzium haben auch die Mineralstoffe Magnesium und Kalium sowie die Spurenelemente Kupfer, Zink, Eisen und Mangan eine Funktion im Knochenstoffwechsel.

Der altersabhängige Verlust von Muskelmasse kann zum Beispiel durch eine ausreichende Zufuhr der muskelrelevanten Aminosäuren begrenzt werden.

Der Alterungsprozess auf molekularer Ebene beeinträchtigt auch die Funktionsfähigkeit der Sinnesorgane. Eine häufige Alterserscheinung ist der graue Star oder Katarakt, der durch eine Trübung der Augenlinse gekennzeichnet ist. Eine wichtige Rolle für die Entstehung der Katarakt spielen oxidativer Stress sowie ein Mangel an antioxidativen Mikronährstoffen wie Vitamin B2, Vitamin C, Zink und Selen. Die altersabhängige Makuladegeneration ist die Hauptursache für eine Verminderung der Sehkraft im Alter. Auch für die Entstehung der Makuladegeneration spielen oxidative Prozesse sowie ein Antioxidantienmangel eine bedeutende Rolle.

Ältere Menschen nehmen häufig mehrere Medikamente ein, die oftmals auch eine Wechselwirkung mit Mikronährstoffen haben und eine Supplementierung einzelner Mikronährstoffe erforderlich macht.

Bei altersassoziierten Beschwerden, egal in welchem Organsystem, sollte immer die Mikronährstoffversorgung überprüft werden, zumal ältere Menschen häufig zu einer Mangelernährung neigen. Das Altern ist zwar ein unausweichlicher biologischer Prozess, kann aber dank optimaler Mikronährstoffversorgung bei guter Lebensqualität und Gesundheit ablaufen. Zur Überprüfung des Mikronährstoff- Status bei älteren Menschen empfehlen wir das DCMS-Stoffwechsel-Profil.

Referenzen:
Ludger Rensing, Volkhard Rippe: Altern. Zelluläre und molekulare Grundlagen, körperliche Veränderungen und Erkrankungen, Therapieansätze. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2014
Hans Konrad Biesalski: Vitamine, Spurenelemente und Minerale. Georg Thieme Verlag KG 2019

Weitere Infos:
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik
und Spektroskopie DCMS GmbH
– Praxis für Mikronährstoffmedizin –
Löwensteinstraße 9
D-97828 Marktheidenfeld
Tel. +49/ (0)9394/ 9703-0
www.diagnostisches-centrum.de

Beitrag von auf 5. Juli 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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