Gastronomie kann mit Außer-Haus punkten

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Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice sind in Zeiten des Corona-Lockdowns die einzigen Umsatzquellen für Restaurants und Catering-Dienstleister. Um diesen Umsatz anzukurbeln, haben viele Restaurants sehr schnell einen Liefer- bzw. Abholservice eingerichtet. Aber häufig reicht das nicht aus. Konkrete Beispiele zeigen, dass to-go und Take away erst der Anfang sind. Mit Ideen zur regionalen Vermarktung können Hotels, Restaurants, aber auch Hofläden, Metzgereien, Eisdielen und Caterer während des Lockdowns und vor allem danach neue Vertriebswege erschließen. Die Table Z GmbH als Händler für Gastronomieartikel und Vermarktungskonzepte bietet Ideen, Konzepte und Hilfestellungen.

?Schon vor Corona ging der Trend in Richtung Außer-Haus-Verkauf?, so Ingo Thielen, Marketingleiter der Dosen-Zentrale Züchner GmbH, Hilden, zu der die Table Z GmbH als Schwesterfirma gehört. ?Durch den Lockdown ist der Außer-Haus-Verkauf nun zum notwendigen Geschäftsmodell für viele Betriebe geworden. Aber wenn man bereit ist, einen kleinen Schritt weiterzugehen, erschließen sich neue Möglichkeiten.?

Außer-Haus-Verkauf als notwendiges Geschäftsmodell

Seit 1934 beliefert die Dosen-Zentrale als Großhändler für Lebensmittelverpackungen wie Konservendosen, Schraubgläser und WECK-Einkochgläser Metzger, Abfüller und Selbstvermarkter. ?Nach der Zurückdrängung handwerklich hergestellter Produkte durch industrielle Convenience-Artikel sehen wir in den letzten Jahren wieder eine Trendwende hin zum regionalen, hochwertigen Produkt. Eine weitere wichtige Rolle spielt auch die Nachhaltigkeit von Verpackungen. Die Verbraucher möchten vermehrt zurück zu Glasverpackungen oder unverpackt einkaufen. Darüber hinaus sind Individualität und die Wiederentdeckung des Geschmacks Aspekte, die diese Entwicklung mit vorantreiben?, so Thielen weiter. In einem zweiten Geschäftsbereich beliefert das inhabergeführte Familienunternehmen Einzelhändler bundesweit mit leeren Gläser und Konzepten zum Thema Einkochen bzw. „Selber machen“. „Wir kennen beide Seiten: Sowohl das Handwerk, das Lebensmittel verarbeitet, abfüllt uns selbst vermarktet sowie die Einzelhändler und deren Entwicklung der letzten Jahre. Daher sind wir auch überzeugt, das sich dort eine zusätzliche Verkaufsmöglichkeit für die Gastronomie ergibt.“, so Thielen.

Durch regionale Vermarktung wird aus „to-go“ ein lukratives Geschäft

Beim klassischen Lieferservice bestellt man einfache Gerichte für Zuhause. Mit den Außer-Haus-Angeboten während Corona bietet die Gastronomie nun auch aufwändigere Gerichte oder Menüs als Take-away an – selbst die Sterneküche nutzt diese Möglichkeit, notgedrungen. Es ist aber immer noch eine Alternative zum Restaurant-Besuch und eher als „Übergangslösung“ gedacht. Wie wäre es, den nächsten Schritt zu gehen und einzelne Bestandteile und besondere „Komponenten“ unabhängig vom Restaurantbesuch zu verkaufen und sich so bestenfalls als Gastro-Marke für lokale Qualitätsprodukte bekannt zu machen? Namhafte Köche machen es vor, wie es geht. Aber auch immer mehr regionale Gastronomen belegen, dass das sehr gut funktioniert.

In der Regel, so unsere Erfahrung, beginnt es damit, ein eigenes, individuell gestaltetes Etikett zu entwickeln und für die Außer-Haus-Verpackungen zu nutzen ? als Visitenkarte sozusagen. Machbar sind auch ein QR-Code für die Speisekarte oder ein Coupon-System für die nächste Bestellung. Gibt es dann nicht nur eine Sauce, sondern drei oder vier, nicht nur eine Sorte Pasta und Eis, sondern eine Auswahl, wird daraus schnell ein Sortiment. Werden diese dann als „Einzelartikel“ nicht in Kunststoff, Papier und Aluschalen als Take away verpackt, sondern z.B. in Gläsern, steigt die Wertigkeit, vor allem aber die Haltbarkeit. Als nächstes wir der Verkauf auf die lokalen Bio- und Wochenmärkte, den Onlineshop und den regionalen Einzelhandel ausgeweitet. Damit hat der Lieblingsitaliener, die Eisdiele, das Hotel zur Post und andere die Möglichkeit, mit eigenen Produkten gegen die etablierte Marken-Konkurrenz des Einzelhandels zu punkten. Genau so platzieren sich seit Jahren schon viele Metzer, Imker, Milchhöfe, Gewürzmanufakturen und Saucen-Erfinder. Warum also nicht auch die lokale Gastronomie?

Mit einem solchen erweiterten Vertriebskonzept lokaler Gastro-Spezialitäten im Glas und einer entsprechenden Optik spricht dann auch nichts gegen ein Regal mit ?Spezialitäten unserer regionalen Restaurants? im Supermarkt am Ort.

Somit bieten schon während, vor allem aber nach dem Ende der Corona-Beschränkungen weiterentwickelte ?to go?-Konzepte attraktive, ergänzende Absatzmöglichkeiten. Mit dem Konzept der regionalen Vermarktung schafft es die lokale Gastronomie ihre stationären Leistungen in den regionalen bzw. Onlinehandel zu übertragen und neue Vertriebswege zu erschließen, unabhängig von Öffnungszeiten und Lockdown.

weitere Infos unter: https://www.table-z.de/…

Die Dosen-Zentrale Züchner GmbH, Hilden (DZH) ist Großhändler für Blech-, Glas-, und Kunststoffverpackungen. Bedient werden Zwischenhändler, Wiederverkäufer sowie B2B-Endkunden in den Marktsegmenten Retail/LEH, Lebensmittelhandwerk und HoReCa sowie Abfüller und Inverkehrbringer chemisch-technischer Füllgütern (Farben, Lacken, Bauchemie etc.).

Alleinstellungsmerkmale sind die Tiefe und Breite der Warensortimente für die jeweiligen Geschäftsbereich/Zielgruppen, die Entwicklung und Umsetzung kundenindividueller Verkaufslösungen am Point of Sale rum um die Themen Einkochen, Fermentieren und die nachhaltige Vorratshaltung im Glas sowie ein breites Service- und Fulfillmentangebot. Einen intensive, z.T. persönliche Bekanntschaft und Geschäftsbeziehung zu nahezu allen Unternehmen des Deutschen Lebensmitteleinzelhandels, Supermärkt, Discountern, Garten- und DIY-Märkten eröffnen entsprechende Absatzwege. Hierfür steht vor allem die Eigenmarke Einkochwelt seit 2015, die mittlwerweile in 20 Ländern weltweit verkauft wird.

Damit ist das Unternehmen Bindeglied zwischen Herstellern sowie Abfüllern und Wiederverkäufern. Mit umfangreichen Serviceleistungen ergibt sich daraus eine konkurrenzarme Marktposition. Darüber hinaus gibt es eine hauseigene Digitaldruckerei für Haftetiketten.

Das inhabergeführte Familienunternehmen in seiner heutigen Form basiert auf dem Unternehmensverbund der Züchner-Verpackungsunternehmen, die auf das Jahr 1797 zurückgehen ? Heinrich Züchner fertigte 1830 die erste Konservendose in Deutschland ? und der 1934 als Vertriebskanal in die fleischverarbeitende/-konservierende Industrie gegründeten Dosen-Verteilzentrale.

Mit 140 Mitarbeitern erwirtschaftet die DZH heute auf einer Fläche von ca. 35.000 m² einen Umsatz im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Hauptsitz ist Hilden, nahe Düsseldorf, NRW, Deutschland. Geschäftsführer ist Sven Claus, Inhaber sowie Geschäftsführender Gesellschafter ist Fritz Andreas Züchner, die 7. ?Züchner-Generation?.

Beitrag von auf 12. März 2021. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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