Im Wald zu Gast – Kleiner Knigge für Ferien im Grünen (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag: Diese Sommerferien fallen für viele sicherlich etwas anders aus als geplant. Aber es muss ja auch nicht immer das Mittelmeer sein. Auch in Deutschland kann man sich richtig gut erholen, und zwar nicht nur an Nord- und Ostsee, sondern auch in den heimischen Wäldern. Für Pflanzen- und Tierwelt können Besucher eine Herausforderung sein – ganz besonders im Sommer. Rücksicht nehmen ist deshalb oberstes Gebot! Jessica Martin berichtet.

Sprecherin: Wer sich an heißen Sommertagen im Wald aufhält, sollte schon etwas vorsichtig sein, rät Torsten Reinwald, Biologe beim Deutschen Jagdverband.

O-Ton 1 (Torsten Reinwald, 24 Sek.): „Wir sollten uns immer klar sein: Wir sind im Wald zu Gast in der Wohnung von vielen, vielen Tieren, dementsprechend sollten wir uns auch verhalten. Wildtiere kennen die Rad-, Wander- oder Reitwege im Wald sehr genau. Wenn sich die Menschen dort aufhalten, werden sie überhaupt nicht als Gefahr wahrgenommen. Deswegen sollten sich Radfahrer unbedingt vor Ort informieren, wo die ausgewiesenen Cross- oder Wanderrouten verlaufen, diese auch nutzen.“

Sprecherin: Flüstern muss man aber nicht beim Waldspaziergang, man kann sich schon ganz normal unterhalten. O-Ton 2 (Torsten Reinwald, 16 Sek.): „Was eben nicht geht, sind wilde Partys im Wald, vor allen Dingen dann in der Dämmerung, wenn die Tiere aktiv sind. Autos und Motorräder haben auch nichts im Wald verloren, die sollten unbedingt auf ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden, sonst ist die Waldbrandgefahr sehr hoch.“

Sprecherin: Lagerfeuer oder Grillen ist grundsätzlich erlaubt im Wald, aber nur an extra dafür ausgewiesenen Stellen und dort auch nur dann, wenn keine Waldbrandgefahr besteht.

O-Ton 3 (Torsten Reinwald, 20 Sek.): „Ich kann natürlich ein Picknick machen ohne Feuer, das ist grundsätzlich in Ordnung. Ich sollte aber immer meinen Müll mitnehmen, also Glasscherben, Blechteile oder Schnüre können Tiere sehr, sehr schwer verletzen. Und man sollte beachten, dass in den Wäldern von März bis Oktober ein Rauchverbot gilt, in einigen Bundesländern gilt das sogar ganzjährig.“

Sprecherin: Verboten ist im Wald außerdem wildes Campen sowie Übernachten im Wohnmobil. Wer seinen Schlafsack dabei hat, kann aber gern laue Sommernächte unter dem Sternenhimmel genießen. Ansonsten gilt: O-Ton 4 (Torsten Reinwald, 18 Sek.): „Ich kann natürlich Beeren pflücken oder Pilze pflücken und auch essen, ich sollte sie nur vorher waschen. Wer einen Hund dabei hat, der sollte auf jeden Fall darauf achten, dass der Hund auf Ruf oder Pfiff immer zurückkommt. Wenn ein Reh über den Waldweg springt, dann weckt das einfach den Jagdinstinkt, auch im kleinsten Hund.“

Abmoderationsvorschlag: Alle Infos, was man generell darf und was nicht, finden Sie auch noch mal im Netz unter jagdverband.de. Und behalten Sie auch immer die Waldbrandgefahr vor Ort im Blick! Wenn die steigt, kann es passieren, dass vieles, was sonst erlaubt ist, eingeschränkt wird.

Pressekontakt:

Torsten Reinwald
Tel.:030/2091394-23
Mail: pressestelle@jagdverband.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/54673/4662438
OTS: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV)

Original-Content von: Deutscher Jagdverband e.V. (DJV), übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 27. Juli 2020. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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