Impfen auf vier Rädern – Daimler Buses gibt weiter Gas im Kampf gegen Corona! / Setra Überlandbus wird zum mobilen Impfzentrum (AUDIO)

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Anmoderation:

Die Infektionszahlen steigen, wir sind mitten in der dritten Welle und Deutschland hangelt sich von Lockdown zu Lockdown. Düstere Aussichten – und doch gibt es einen Weg raus aus dem Corona-Spuk: Impfen, impfen, impfen. Doch geht es hierzulande nur im Schneckentempo voran. Damit sich das möglichst schnell ändert, drückt Daimler Buses einmal mehr auf’s Tempo im Kampf gegen die Pandemie. Nach dem im November vorgestellten COVID-19-Testbus bringt das Unternehmen jetzt ein mobiles Impfzentrum auf die Straße. Die Impfstation auf Basis eines Überlandlinienbusses der Marke Setra kombiniert ein innovatives Innenraumkonzept mit einer Impfung auf Basis eines durchgängig digitalisierten Verfahrens der Huber Group. Die Vorteile des Impfbusses erläutert Martin Huber, CEO des Mühlhausener Unternehmens:

O-Ton Martin Huber

Der wesentliche Vorteil ist natürlich, dass man mit dem Bus zum Impfling kommt und der Impfling nicht anreisen muss. Das ist ein wesentliches Kriterium für Unternehmen. Weil wenn jeder Mitarbeiter Urlaub nehmen muss, wenn er einen Impftermin bekommt und dann noch stundenlang in der Weltgeschichte herumreist, da denken wir schon, dass das Konzept, mit der Impfstation zu den Impflingen zu kommen, ein wesentlicher Beitrag zur Pandemiebekämpfung ist. (0:29)

Das Überlandlinien-Fahrzeug S 415 LE business wird derzeit im Neu-Ulmer Omnibuswerk aufgebaut. Dazu haben die Daimler-Ingenieure anhand umfassender Expertisen von Fachärzten, Impfspezialisten und medizinisch geschultem Personal die Abläufe von Impfvorgängen genau analysiert und in kürzester Zeit in das Fahrzeugkonzept integriert. Eine Herkulesaufgabe, schließlich betraten alle Beteiligten mit dem Impfbus absolutes Neuland, sagt Michael Wehner, mitverantwortlicher Produktionsleiter des mobilen Impfzentrums:

O-Ton Michael Wehner

Da es keine Dokumentation gab, haben wir den Bus direkt vor Ort entwickelt, sprich die Entwicklung hat direkt am Bus stattgefunden. Seitens der Produktion haben wir Prototypen entwickelt, die wir dann am Bus ausprobiert haben. Dabei waren wir immer in enger Abstimmung mit der Entwicklung und der Konstruktion. Das war quasi Pionierarbeit direkt am Produkt. Aber dadurch, dass wir ja verschiedene Sonderausbauten bei Bussen haben, haben wir auch gewisse Erfahrungen. Und davon konnten wir auch profitieren. (0:26)

Und so sieht es im Setra-Impfbus aus: Im vorderen Bereich des 12 Meter 30 langen Fahrzeugs befinden sich vier, jeweils durch einen Sichtschutz getrennte Impfkabinen. Zwischen den Kabinen sind speziell auf den Impfprozess hin optimierte Konsolen mit Monitoren und neu entwickelten Wechselladungsträgern für Spritzen angebracht. Außerdem verfügt der Bus natürlich über einen Kühlschrank zur Aufbewahrung der verschiedenen Impfstoffe. Und damit der Impfvorgang reibungslos ablaufen kann, ist er voll vernetzt, betont Meike Valta, Mitarbeiterin bei Mobility Solutions, der Innovations-Schmiede von Daimler Buses:

O-Ton Meike Valta

In dem Bus sind verschiedene vernetzte Komponenten verbaut, um den digitalen Impfprozess abbilden zu können. Dazu gehören zum einen der W-LAN-Router, zum anderen aber auch Lesegeräte für Krankenkassenkarten. Aber auch Scanner, um in dem digitalen Impfprozess mit QR-Codes arbeiten zu können, um ihn so sicher und effizient gestalten zu können. (0:24)

Doch die beste High-Tech-Ausstattung wäre nichts wert, ohne ein ausgeklügeltes Hygienekonzept. Selbstverständlich haben die Daimler Buses-Experten auch das berücksichtigt:

O-Ton Meike Valta

Zum einen haben wir beim Aufbau des Impfbusses daran gedacht, dass es ein Einbahnstraßensystem ist, das heißt, die Menschen laufen sich nicht über den Weg. Zum anderen gehört natürlich auch eine gute Durchlüftung dazu, das heißt, wir haben unsere Klimageräte mit Aktivfiltern ausgestattet, um Infektionsrisiken zu minimieren. Im ganzen Fahrzeug sind natürlich Desinfektionsspender angebracht sowie Verglasungen, um Spuckschutz zu realisieren. (0:34)

250 bis 300 Mitarbeiter eines Unternehmens können pro Tag im Setra-Impfbus geimpft werden, so das Ziel der Huber Group. Wie diese beeindruckende Zahl erreicht werden kann, erläutert der Chef der Betreiberfirma, Martin Huber:

O-Ton Martin Huber

Um einen vernünftigen Durchsatz zu bekommen, werden wir die Impfaufklärung vorlagern. Sprich, das läuft entweder im Unternehmen durch den Betriebsarzt ab oder wir machen das durch Online Tutorials in Verbindung mit Videosprechstunden, sodass wir die Impfaufklärung im Bus nur in geringem Umfang machen müssen. Derjenige, der geimpft wird, kommt dann zur Registrierung an der hinteren Eingangstür, weist sich aus, die Daten werden nochmal überprüft und dann geht er in eine der vier Impfkabinen und wird dort geimpft. (0:35)

Abmoderation:

Wenn der Impfstoff zum Impfling rollt – die mobile Impfstation auf Basis eines S 415 LE business entlastet die Impfzentren und kann in naher Zukunft Unternehmen sowie Institutionen direkt vor Ort bedarfsgerecht bedienen. Der erste Einsatz des Setra Impfbusses ist für Ende März vorgesehen.

Pressekontakt:

Ansprechpartner:
Setra Buses Product & Technology, Udo Sürig, 0711 17 51186
all4radio, Hannes Brühl, 0711 3277759 0

Original-Content von: Daimler Truck AG, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 25. März 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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