Ivan Liovik Ebel: Every Now and Then

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Für die Ausstellung „Every Now and Then“ hat Ivan Liovik Ebel diese Idee des künstlerischen Doppels in einer anderen Formensprache weiter entwickelt. Die jüngst entstandene Skulptur „Saaampling“ ist in der Ausstellung drei Mal vertreten. Ihr Entstehungsprozess ist für Ebel auch eine Referenz an die Musik und das Verfahren des Samplings: Etwas aus seinem Kontext herauszunehmen, hier einen Stein aus der Natur, und es in einem neuen Kontext zu wiederholen. Und weil die Täuschung ein wesentliches Thema von Ebel ist, spielt die Idee des Trompe-l’œil (und dessen Gegenteil) bei dieser Ausstellung ebenso eine große Rolle.

„Einzelwerke und Serien, entstanden auf der Basis wiederholter Gesten und regulierender Prinzipien, stellen die Idee des Originals und der Kopie, der Zeitlichkeit, der Verwandlung, der Chronologie sowie der Verhältnisse zwischen Zeit und Raum im Entstehungsprozess eines Bildes in Frage“, so Ivan Liovik Ebel.

Für Every Now and Then erstrahlt der Galerieraum in zartem Rosa. Die Loop-Arbeiten, die im
Raum zu schweben scheinen, lassen sich nur bei wirklicher Durchdringung des Raumes als Doppelwerke wahrnehmen. Besucher, die die Show mit einem Blick oder aus nur einer Perspektive zu erfassen meinen, werden also schon mal 50% der Ausstellung verpassen. Every Now and Then birgt zwei Ausstellungen in einer. Eine Herausforderung für den Berlin Art Week-Flaneur.

Beitrag von auf 15. Oktober 2016. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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