Kinderzahnärzte empfehlen spielerische Mundpflege bei Kindern mit Handicap und Pflegebedarf

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Der Bundesverband der Kinderzahnärzte BuKiZ gibt
zum Tag der Zahngesundheit am 25. September 2018 praktische Tipps für
die tägliche Zahn- und Mundpflege bei Kindern mit Handicap und
Pflegebedarf. Entsprechend des diesjährigen Mottos „Gesund im Mund –
bei Handicap und Pflege“ haben die Kinderzahnärzte gemeinsam mit der
Arbeitsgemeinschaft für Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen AG
ZMB aktuelle Empfehlungen herausgegeben.

Im Kleinkind- und Grundschulalter brauchen Kinder mit
Einschränkungen/Handicap oft längere und umfangreicherer Assistenz
sowie individuell abgestimmte Hilfsmittel. „Ein Patentrezept gibt es
nicht“, betont BuKiZ-Vorstandsmitglied Dr. Monika Prinz-Kattinger.
Für die Zahn- und Mundpflege im Kleinkindalter gilt generell:
Dauernuckeln mit Schnuller oder Flasche vermeiden, Wasser und Tee
statt gesüßten und säurehaltigen Getränken (Säfte und Schorlen)
anbieten, auf übermäßigen Konsum zuckerhaltiger Speisen verzichten,
mindestens zweimal am Tag Zähne und Mund in entspannter Atmosphäre
gründlich reinigen, am besten jedes halbe Jahr Kontrolltermin in der
Zahnarztpraxis vereinbaren. Dabei hilft das „Zahnärztliche
Kinderuntersuchungsheft“ (UZ-Heft).

Für Kinder mit Handicap empfiehlt die Kinderzahnärztin aus
Traunstein eine auf die jeweiligen Fähigkeiten und Bedürfnisse
abgestimmte Zahn- und Mundpflege: „Wichtig sind spielerische Rituale
mit immer denselben Abläufen. Dabei können unterstützende
Zahnputzlieder hilfreich sein. Finden Sie heraus, ob Ihr Kind lieber
sitzend oder liegend Zähne putzt. Unterstützend wirken
Dreikopfzahnbürsten oder Hilfsmittel zum schonenden Offenhalten des
Mundes. Bei der Auswahl berät Sie Ihre Zahnarztpraxis.“ Bei älteren
Kindern und Jugendlichen bieten sich Uhren oder elektrische Bürsten
an, die – mit einer App kombiniert – die Putzzeit anzeigen. Diese
sollten möglichst einen Andrucksensor haben. Die Zahnpasta sollte
unbedingt fluoridhaltig sein und nur in erbsengroßer Menge
aufgetragen werden. Wenn die Kinder ausspucken können, ist die
Verwendung von einem fluoridhaltigen Gel einmal pro Woche sinnvoll.

Die ausführliche Pressemitteilung: www.kinderzahnaerzte.de ->
Pressemitteilungen

Bildmaterial zur einmaligen freien Verwendung:
http://ots.de/moXaOc

Pressekontakt:
Dr. Monika Prinz-Kattinger,
mobil 0160 98941141,
prinz-kattinger@kinderzahnaerzte.de

Original-Content von: Bundesverband der Kinderzahnärzte e.V. (BuKiZ), übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 24. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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