Konstantin Wecker in „nd.DerTag“: „Meine Waffe ist die Zärtlichkeit“

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„Ich werde mich immer gegen Neonazis stellen“, sagt Konstantin Wecker im Interview mit der Tageszeitung „nd.DerTag“ (Freitagausgabe). Der Liedermacher erinnert angesichts des zunehmenden Rechtsextremismus in Deutschland und anderen europäischen Staaten: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg – das ist ein Grundgedanke der europäischen Idee, aber der Waffenhandel ist gerade in Zeiten der Pandemie in Europa um zehn Prozent gestiegen. Diese Summen könnten ärmere Menschen, ärmere Staaten dringend gebrauchen, um sich besser vor Pandemien zu schützen.“ Es sei „völlig idiotisch, Krieg durch Krieg besiegen zu wollen. Entweder es wird ein wirklich pazifistisches Zeitalter kommen oder die Menschheit wird zugrunde gehen.“

Mit Genugtuung beobachtet der Sänger das Erstarken antirassistischer Bewegungen und der Frauenbewegung sowie die Aktionen von Friday for Future. „Meine Waffe istt die Zärtlichkeit, die Liebe, die Poesie“, äußert der politisch engagierte Künstler und bekennende Pazifist. Von Konstantin Wecker sind in dieser Woche die CD „Utopia“ sowie das Buch „Poesie und Widerstand in stürmischen Zeiten. Ein Plädoyer für Kunst und Kultur“ erschienen.

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Beitrag von auf 25. Juni 2021. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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