Kunstwerk feiert Beziehungen zwischen Taiwan und Deutschland

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Eine Skulptur, die aus ausrangierten stählernen Aufzugskabeln von Taipei 101 geschaffen wurde, wurde am 21. August in Karlsruhe von der Regierung der Republik China gespendet, um 300 Jahre Karlsruhe zu feiern und die stabilen Beziehungen zwischen Taiwan und Deutschland hervorzuheben.

Die Skulptur „Taiwan Ruyi“, die 3 Meter groß und 3 Tonnen schwer ist, wurde im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie im Herzen der süddeutschen Stadt installiert. Karlsruhe ist ebenso der Sitz der beiden höchsten Gerichtshöfe Deutschlands: das Bundesverfassungsgericht und das Bundesjustizamt.

Während der Einweihungszeremonie äußerte die Repräsentantin der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland Agnes Chen, dass dieses Kunstwerk zur Erinnerung an die starken taiwanesisch-deutschen Beziehungen diene. „Es ist des Weiteren ein Beweis des Erfolges des Ansatzes zur lebensfähigen Diplomatie der Regierung der Republik China, die Taiwans internationalen Handlungsraum erweitert hat.“

Künster Kang Mu-xiang aus dem Bezirk Miaoli im nördlichen Taiwan sagte, dass das Projekt des Außenministeriums das schwierigste gewesen sei, das er bisher bewältigen musste. „Die Skulptur wurde nach der Ruyi-Vorstellung (ein traditionelles Symbol von Auspizien und Wohlstand), das das Äußere von Taipei 101 schmückt, geformt.“

„Es repräsentiert ebenso den Zustand eines Gleichgewichts natürlicher Elemente, was noch mehr hervorsticht dadurch, dass es aus ausrangierten Kabeln aus dem weltweit größten grünen Gebäude gemacht wurde.“

Die Kabel, die 6.6 Millionen Passagiere über 600.000 km Strecke transportiert haben, wurden nach 6 Jahren ausrangiert.

„Nachdem sie für den vertikalen Transport gebraucht wurden, sind die Kabel verbunden und zu einer Brücke der Freundschaft, die unseren beiden Kulturen überspannt, umgewandelt worden. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieses Werk zu weiterem Wohlwollen und Verständnis zwischen Taiwan und Deutschland beitragen wird,“ sagte Kang.

Als Teil des öffentlich-privaten Partnerschaftsprogramms des Außenministeriums, um Taiwans internationale Kooperation zu fördern, wurde das Kunstwerk in Karlsruhe warm aufgenommen.

„Wir werden weiterhin die Zusammenarbeit mit dem privaten Sektor erhöhen und Taiwans Rolle als Förderer des kulturellen Austauschs in der globalen Gemeinschaft stärken,“ sagte ein Beamter des Außenministeriums.

Beitrag von auf 25. August 2015. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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