Laut EU-Kommission kennen nur 14 % der Reisenden Ihre Rechte bei Flugverspätung!

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Eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie zeigt,
dass nur ein Bruchteil der Reisenden gut informiert ist.

Fast 15 Jahre nach Inkrafttreten der Fluggastrechteverordnung EU-261/2004
liefert die Studie erschreckende Zahlen : Mangelndes Wissen der Passagiere: Nur
eine geringe Zahl der Betroffenen macht berechtigte Ansprüche geltend, ein hoher
Prozentsatz bekommt für eine Flugunregelmäßigkeit Nichts, oder meint, dass eine
Beschwerde zwecklos ist.(Befragung von über 27.000 Personen, Veröffentlichung
Jänner 2020)

Im Licht dieser Studie erscheinen die geplanten Änderungen der
EU-Fluggastrechteverordnung, die in der laufenden Periode des Ratsvorsitzes auf
der Agenda stehen, als Schritt in die falsche Richtung . Es drängt sich die
Vermutung auf, dass der starken Lobby der Luftfahrtunternehmen nachgegeben wird
? zu Lasten der Verbraucher.

Prof. Dr. Ronald Schmid, FairPlane Unternehmenssprecher und Luftrechtsexperte :
?In der Veröffentlichung des Rates vom 15.2.2020 wird suggeriert, es ginge um
?Klärung rechtlicher Grauzonen?. In Wirklichkeit beschneiden die meisten
Neuregelungen im Wesentlichen das durch die Verordnung und die Judikatur des
EuGH erreichte Schutzniveau der Fluggastrechteverordnung.?

Entschädigung erst ab fünf Stunden Verspätung? Der Schwellenwert für die
Verspätungsdauer, ab dem eine Ausgleichszahlung fällig wird, soll für alle
Reisen innerhalb der EU von 3 auf 5 Stunden erhöht werden. Für Reisen außerhalb
der EU soll sich der jeweilige Schwellenwert nach der Länge des Flugs richten.
Diese Änderung würde eine drastische Reduzierung der Ansprüche auf
Entschädigungen für Flugreisende bedeuten.

FairPlane lehnt eine Verschlechterung der Fluggastrechteverordnung vehement ab.
FairPlane hat ein Maßnahmepapier (https://www.ots.at/redirect/fairplane3) mit
Vorschlägen zur Verbesserung der Verordnung erarbeitet und dieses bereits im
vergangenen Jahr an politische Entscheidungsträger übermittelt. ? Vor allem ein
Insolvenzschutz, ähnlich der Reisepreissicherung bei Pauschalreisen, ist
angesichts der zahlreichen Airline-Insolvenzen längst überfällig ,? fordert
Unternehmenssprecher Ronald Schmid .

FairPlane (https://www.fairplane.de/) setzt sich für eine Verbesserung der
Verordnung zugunsten der Verbraucher ein und geht diesen Weg konsequent weiter.

Pressekontakt:

Unternehmenssprecher Prof. Dr. Ronald Schmid

ronald-schmid@fairplane.de (mailto:ronald-schmid@fairplane.de)
+49 175 59 59 243

Alexandra Hawlicek, FairPlane Pressehawlicek@fairplane.de
(mailto:hawlicek@fairplane.de)
+43 699 10779592

Weiteres Material: www.presseportal.de
(https://www.presseportal.de/pm/130313/4531703)
OTS: FairPlane

Original-Content von: FairPlane, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 27. Februar 2020. Abgelegt unter Freizeit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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