Licht schafft Sicherheit und Sehkomfort

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Der Beleuchtung von Arbeitsstätten in der Industrie oder im gewerblichen Bereich kommt eine große Bedeutung zu. Denn ein durchdachtes Beleuchtungskonzept steigert nicht nur die Produktivität, sondern gewährleistet auch Sicherheit und schützt vor Arbeitsunfällen. Bei der Lichtplanung bieten eine Reihe von Regelwerken – wie etwa die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) – Orientierung. Die passenden LED-Hallen-Lichtbänder liefert der Beleuchtungsspezialist Wasco aus dem niedersächsischen Upgant-Schott. Die Leuchten sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können somit gut auf die unterschiedlichen Anforderungen in Arbeitsstätten abgestimmt werden. Das Stecksystem ermöglicht zudem die einfache Integration unabhängiger Notbeleuchtungskreise.

Insbesondere in Arbeitsstätten sind Sicherheit und Licht untrennbar miteinander verbunden. Denn eine ausreichende und abgestimmte Beleuchtung ermöglicht nicht nur ein konzentriertes und komfortables Arbeiten, sondern trägt dazu bei, dass das Gefahren- und Unfallrisiko sinkt.

Gesetzliche Rahmenbedingungen
In Deutschland gibt es mehrere Regelwerke, die sich mit der Beleuchtung von Arbeitsstätten beschäftigen. Allgemeine Anforderungen an die Beleuchtung sind beispielsweise in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) zu finden. Letztere geht besonders auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten ein. Präzisiert werden diese allgemeinen Anforderungen in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A3.4 Beleuchtung. Zudem sind bei Beleuchtungsplanungen die gültigen Regeln der Technik einzuhalten, die in der DIN EN 12464-1 festgeschrieben sind. Die Norm gibt unter anderem einen Überblick über die empfohlenen Beleuchtungsstärken in Innenräumen für unterschiedliche Tätigkeiten und Bereiche. Im Hinblick auf den Versicherungsschutz sind in der Industrie oftmals auch spezielle Vorschriften der Unfallversicherungen zu berücksichtigen

Kriterien und Planungsempfehlungen
Grundsätzlich ist in Arbeitsbereichen ein ausreichendes Beleuchtungsniveau vorzusehen. Eine angemessene Helligkeit steigert nicht nur den Sehkomfort der Beschäftigten, sondern ermöglicht es, Gefahrenquellen frühzeitig zu erkennen. Industriehallen verfügen in der Regel über mehrere Bereiche mit ganz unterschiedlichen Sehaufgaben. Im Hinblick auf die Beleuchtungsstärke können in Abhängigkeit von Bereich und Tätigkeit entsprechende Werte angenommen werden. So reicht in Lagern bereits eine Helligkeit von 150 Lux aus. Bei leichten Montage-, Verpackungs- und Versandtätigkeiten sollten es mindestens 300 Lux sein. Produktion und Montage erfordern eine Beleuchtungsstärke von circa 500 Lux. In speziellen Bereichen – wie beispielsweise beim Anreißen und der Kontrolle in der Metallbearbeitung sind höhere Werte von etwa 750 Lux empfehlenswert. Ferner misst sich die Beleuchtungsqualität auch an einer guten Gleichmäßigkeit sowie einer passenden Lichtfarbe und Farbwiedergabe. Das Auftreten störender Blendungen, Flimmern sowie stroboskopischer Effekte wird bei guten LED-Leuchten ausgeschlossen.

LED-Hallen-Lichtbänder für vielfältige Anforderungen
Eine energieeffiziente und zugleich sichere und komfortable Ausleuchtung von Arbeitsbereichen in der Industrie bietet die Wasco GmbH. Die LED-Hallen-Lichtbänder Madox, Redox und Indox zeichnen sich insbesondere durch ihr blendfreies, gleichmäßiges Licht sowie eine Effizienz von 160 oder optional 190 Lumen pro Watt (lm/W) aus. Sie sind in unterschiedlichen Lichtstärken sowie als schaltbare oder dimmbare Lösung mit DALI-Steuerung erhältlich. Wasco bietet die Leuchten zudem mit unterschiedlichen Lichtverteilungen an – die entsprechend der Nutzung, Größe und Höhe der Halle gewählt werden können. Für Hochregal-Lager mit engen Gängen und aus einer Höhe von über 16 Metern sind beispielsweise tief-schmal-strahlende Lichtbänder mit einem Lichtaustritts-Winkel von 30 bis 34° vorteilhaft. Bei mittelhohen Hallen von sechs bis 14 Metern eignet sich insbesondere die symmetrische Lichtverteilung. Die 80° Batwing-Linse sorgt für eine optimierte Ausleuchtung von Freiflächen aus großen Höhen.

Orientierung bei Stromausfall
Das Beleuchtungskonzept muss auch im Hinblick auf einen möglichen Stromausfall konzipiert sein. Netzausfälle, zum Beispiel durch technische Defekte, treten immer mal wieder auf. In der plötzlichen Dunkelheit verlieren Menschen leicht ihren Orientierungssinn und geraten dadurch in Panik. In Situationen wie diesen steigt das Unfallrisiko. Sofern die Beschäftigten bei Ausfall der Allgemeinbeleuchtung unfallgefährdet sind, ist als Backup eine netzunabhängige Notbeleuchtung zu installieren. Sie schaltet sich bei einem Stromausfall ein und beleuchtet Flucht- und Rettungswege. Dies reduziert das Unfallrisiko. Auch das Beleuchtungssystem von Wasco ist für einen möglichen Stromausfall gerüstet: Im Stecksystem der Lichtbänder sind Anschlüsse für unabhängige Notbeleuchtungskreise vorgesehen. Die Notleuchten, optional auch akkubetrieben, können einfach und werkzeuglos – in regelmäßigen Abständen – zwischen den normalen Leuchten angeordnet werden. So können Beschäftigte das Gebäude auch bei einem Ausfall der Allgemeinbeleuchtung sicher verlassen.

Moderne LED-Beleuchtungstechnologien sind somit nicht nur energieeffizient, sondern auch ein zusätzlicher Gewinn an Sicherheit und Komfort – der sich sowohl im Arbeitsalltag als auch in Gefahrensituationen für Beschäftigte und Betreiber auszahlt.

Beitrag von auf 15. Juli 2020. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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