
Die Planung der Lagesicherung gestaltet sich mit dem Feldbefestigungssystem isoweld besonders einfach. Die auf Wunsch vormontierten Lastverteiler, Tüllen und Befestiger sowie das eigens entwickelte Induktionsschweißgerät ermöglichen ein sicheres rückseitiges Verschweißen von Dachbahnen in kurzer Zeit. Abgestimmt auf den vorhandenen Untergrund – wie beispielsweise Beton – werden zunächst die passenden Schrauben aus der umfangreichen SFS-Produktpalette gewählt. Diese werden anschließend entsprechend der mitgelieferten Windlastberechnung zusammen mit den robusten Kunststoff-Tüllen FI-R-20 sowie zur Dachbahn passenden Lastverteilern verschraubt. Da die Befestigung auf der Dämmschicht erfolgt, ist eine zusätzliche Befestigung der Wärmedämmung in der Regel nicht erforderlich. Die Abdichtungsbahnen oder Planen werden anschließend ausgerollt und an den Säumen verschweißt. Da die Befestigung der Dachbahnen nicht im Saumbereich erfolgen muss, reicht eine minimale Überlappung aus und es ist lediglich eine Bahnbreite von Nöten. Ihre Verlegerichtung ist frei wählbar. Durch den Wegfall der vorgegebenen Bahnrichtung und die Reduzierung der Länge der Saumverschweißung ermöglicht isoweld eine schnelle und flexible Anpassung an örtliche Gegebenheiten. Die Verlegung kann so an den individuellen Baufortschritt der einzelnen Gewerke angepasst werden.
Nach dem Ausrollen der Dachbahnen oder Plane werden die zuvor gesetzten Lastverteilteller mit Hilfe elektromagnetischer Induktion rückseitig mit der Abdichtung verschweißt. Für diesen Zweck wurden die Induktionsgeräte isoweld 3000 und 3000m entwickelt. Mit Hilfe der Suchfunktion wird zunächst die richtige Positionierung des Gerätes auf der Abdichtung ermittelt. Durch das Erzeugen eines elektromagnetischen Feldes werden die Dachbahnen – ohne diese zu durchdringen – sicher und ohne großen Aufwand mit den darunterliegenden Lastverteilern verbunden. Die intuitive Menüführung erleichtert zudem die Kalibrierung des ergonomischen, rückenfreundlichen Schweißgerätes.