Magnesium, Vitamin C und Co. – So nützlich sind Nahrungsergänzungsmittel (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag: Magnesium und Vitamin C – das sind laut einer Studie der Universität Hannover die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel der Deutschen. Und ganze 25 Prozent der Erwachsenen hierzulande nehmen auch regelmäßig Nahrungsergänzungsmittel zu sich, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Aber ist das gesund? Was sind eigentlich Nahrungsergänzungsmittel und wer sollte sie nehmen? Mario Hattwig berichtet (zum Welternährungstag am 7. April).

Sprecher: Nahrungsergänzungsmittel sind Lebensmittel, die die individuelle Ernährung mit Vitaminen, Mineral- und anderen Stoffen sinnvoll ergänzen können. Um diese Mikronährstoffe ausreichend aufzunehmen, ist prinzipiell eine ausgewogene Ernährung entscheidend…

O-Ton 1 (Manon Struck-Pacyna, 19 Sek.): „…aber vielen von uns gelingt das in der Praxis eben oft nicht und daraus können sich nachweislich Versorgungslücken mit Vitaminen und Mineralstoffen ergeben. Und der Verbraucher kann darauf vertrauen, dass Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland sichere Lebensmittel sind, denn sie unterliegen umfangreichen gesetzlichen Bestimmungen und behördlichen Kontrollen.“

Sprecher: Erklärt Manon Struck-Pacyna, Ernährungswissenschaftlerin vom Lebensmittelverband Deutschland. Laut der Nationalen Verzehrstudie gibt es Versorgungslücken zum Beispiel bei Folat, Calcium, Jod, Eisen und Vitamin C. Und nach dem DGE-Ernährungsbericht sind sogar rund 60 Prozent der deutschen Erwachsenen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt – einem wichtigen Nährstoff für die Knochengesundheit und das Immunsystem, der aber nur in wenigen Lebensmitteln vorhanden ist.

O-Ton 2 (Manon Struck-Pacyna, 17 Sek.): „Es kann zwar vom Körper selbst gebildet werden. Voraussetzung hierfür ist aber ausreichend Sonnenlicht – und das ist in unseren Breitengraden eben oftmals schwierig. Vor allem im Winter ist wegen mangelnder UV-Licht-Einstrahlung in Deutschland die Vitamin-D-Produktion über die Haut nicht ausreichend.“

Sprecher: Fehlen bestimmte Nährstoffe dauerhaft, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Zu wenig Omega-3-Fettsäuren zum Beispiel können das Risiko für die Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Die Unterversorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, ist aber vor allem bei pflegbedürftigen Senioren ein Thema.

O-Ton 3 (Manon Struck-Pacyna, 39 Sek.): „Laut der Nationalen Verzehrstudie II sind über Dreiviertel der Älteren in Pflegeheimen mit Vitamin C, D, E und Folat unterversorgt. Hier können Nahrungsergänzungsmittel helfen und so einen Beitrag für den Erhalt der Mobilität und der geistigen Leistungsfähigkeit leisten. Grundsätzlich gilt: Nahrungsergänzungsmittel können all denjenigen helfen, für die es schwierig ist, eine ausreichende Nährstoffzufuhr im Alltag sicher zu stellen. Welche Produkte für den Einzelnen von Nutzen sein können, ist abhängig von vielfältigen Faktoren. Im Zweifelsfall empfiehlt sich die Rücksprache mit Ärztinnen, Apothekerinnen oder Ernährungsberaterinnen.“

Abmoderationsvorschlag: Nahrungsergänzungsmittel sind also sichere Lebensmittel, die uns mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen können. Noch mehr Infos gibt’s im Internet unter nahrungsergaenzungsmittel.org.

Pressekontakt:

Manon Struck-Pacyna
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit Lebensmittelverband Deutschland e. V.
Claire-Waldoff-Straße 7 | 10117 Berlin
Tel. +49 30 206143-127 | Fax +49 30 206143-227
struck@lebensmittelverband.de

Original-Content von: Lebensmittelverband Deutschland e. V., übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 30. März 2021. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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