Mölnlycke Health Care hat erstmals Innovationspreis für mehr Lebensqualität in der Wundversorgung in Deutschland verliehen

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Hamburg, 20.04.2010 – Erstmals hat Mölnlycke Health Care den „Innovationspreis 2010 – für mehr Lebensqualität in der Wundversorgung“ verliehen. Mit dem Preis sind herausragende Arbeiten von Experten aus Wissenschaft und Pflege im Bereich der Wundversorgung ausgezeichnet worden. Das Unternehmen fördert damit innovative Lösungen für die medizinische Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden, die zur Verbesserung der Lebensqualität und der Versorgungssituation der drei bis vier Millionen Betroffenen dienen. Die Auszeichnung ist in den Kategorien „Versorgungsstrukturen und -prozesse“ und „Experimentelle Forschung“ verliehen und jeweils mit 10.000 Euro dotiert worden. Die feierliche Preisverleihung hat am 16.04.2010 im Rahmen der 2. Nationalen Expertendebatte 2010 im Empire Riverside Hotel in Hamburg stattgefunden.
Ausgezeichnet worden sind in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ Prof. Dr. Ralf Paus, Klinik für Dermatologie und Venerologie vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck (1. Preis) und Dr. Tobias Hirsch, Klinik für Plastische Chirurgie und Schwerbrandverletzte, Handchirurgie-Zentrum, Berufsgenossenschaftliches Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum (2. Preis). Preisträger in der Kategorie „Versorgungsstrukturen und -prozesse“ sind Dr. Katharina Herberger, Institut für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (1. Preis) und Dr. Thomas Karl, Frankfurter Rotkreuzkliniken, Frankfurt (2. Preis).
„Mölnlycke Health Care möchte mit dem Innovationspreis 2010 aktiv einen Beitrag leisten, den Einsatz innovativer Therapien und Methoden in Deutschland zum Wohle der Patienten zu steigern“, betonte Michael Wagemann, Geschäftsführer Mölnlycke Health Care GmbH, Deutschland. „Die Motivation für die Forschung und die Implementierung innovativer Versorgungsansätze sei durch die komplexe Versorgungslandschaft, die vorherrschenden gesundheitspolitischen Strukturen sowie den fehlenden interprofessionellen Austausch maßgeblich eingeschränkt, so Wagemann. Dem möchte Mölnlycke Health Care mit der Vergabe des Innovationspreises entgegen treten.“

Der „Innovationspreis 2010“ richtete sich in der Kategorie „Versorgungsstrukturen und -prozesse“ an Ärzte aller Fachrichtungen, examinierte Fachpflegekräfte, Pflegewissenschaftler und andere in der Wundversorgung involvierte Experten in Deutschland. In der Kategorie „Experimentelle Forschung“ wurden Beiträge von Ärzten aller Fachrichtungen und Naturwissenschaftlern aus der experimentellen medizinischen Forschung ausgezeichnet. Bewertet wurden die Arbeiten von einer unabhängigen Jury von Wundexperten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. med. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen, Leiter dermatologische Forschung (CeDeF) und Versorgungsforschung (CVderm), Leiter Comprehensive Wound Center (CWC). Weitere Mitglieder der Jury waren Prof. Dr. med. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Wundheilung (DGfW), Veronika Gerber, Vorstandsvorsitzende der Initiative Chronische Wunden e.V., Prof. Dr. med. Lars Steinsträßer und Dr. med. Stephan Morbach, beide Mitglied in der DGfW.

Preisträger sowie die Titel der ausgezeichneten Arbeiten:

Kategorie „Experimentelle Forschung“

1. Preis Prof. Dr. med. Ralf Paus Bridging the “amphibian-human divide” in preclinical wound healing research: Frog skin organ culture reveals a novel neuroendocrine control of amphibian and human skin reepithelialisation through thyrotropin-releasing hormone (TRH)
2. Preis Dr. Tobias Hirsch Antimicrobial activity of clinically used antiseptics and wound irrigating agents in combination with wound dressings

Kategorie „Versorgungsstrukturen und –prozesse“

1. Preis Dr. med. Katharina Herberger Leitlinien-basierte Qualitätsindikatoren zur Evaluation der Versorgungssituation des Ulcus cruris
2. Preis Dr. med. Thomas Karl Leistungspakete als Vergütungsform für vertikale Versorgungsstrukturen zur Verbesserung der Behandlungsqualität chronischer Wunden – Chancen und Risiken

Beitrag von auf 20. April 2010. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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