Münchener Verein: Auf den „Türsteher“ stärker achten / Europäischer Prostata-Tag am 15. September 2018: Früherkennung und Vorbeugung durch private Zusatzversicherung ergänzen

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Bei jungen Männern hat sie nur die Größe einer
Kastanie, bei älteren Herren ist sie pfirsichgroß: Die Prostata liegt
zwischen Blase und Beckenbodenmuskulatur. Mit zunehmendem Alter macht
sie Probleme, denn ihr Wachstum verengt die Harnröhre, die mitten
durch sie hindurchführt. Die Prostata zu ignorieren, kann fatale
Folgen haben: Denn von ihr geht eine hohe Krebsgefahr aus. Die
Münchener Verein Versicherungsgruppe rät anlässlich des seit 2005 von
europäischen Urologen- und Patientenverbänden initiierten jährlichen
Europäischen Prostata-Tages, Früherkennungsuntersuchungen regelmäßig
in Anspruch zu nehmen.

Die Bezeichnung „Prostata“ leitet sich vom altgriechischen Begriff
für Vorsteher ab: Wird die Harnröhre von außen in Richtung Harnblase
betrachtet, steht die Prostata wie ein „Türsteher“ vor ihr. Der
aktuellen S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der
verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms zufolge, wird bei etwa 17
von 100 Männern über fünfzig heute Prostatakrebs festgestellt, etwa 3
von 100 sterben daran. Mit zunehmendem Alter steigt die
Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs zu erkranken. Das
Prostatakarzinom (PCa) ist in Deutschland mit 25,4 Prozent aller
diagnostizierten Krebserkrankungen die häufigste Krebserkrankung des
Mannes. Das Robert-Koch-Institut prognostiziert für das Jahr 2018
60.700 Neuerkrankungen. Derzeit lebt in Deutschland mindestens eine
halbe Million Männer mit der Diagnose Prostatakrebs. Wird er jedoch
früh erkannt, sind Lebenserwartung und Prognose gut.

Ein Prostatakarzinom entsteht, wenn Zellen der Prostata anfangen,
sich unkontrolliert zu vermehren. Zu Beginn verursacht das so gut wie
keine Beschwerden. Erst wenn der Tumor größer wird, treten Symptome
auf wie Probleme beim Wasserlassen oder Blut im Urin. Oft kann die
Blase nicht vollständig entleert werden. Das Prostatakarzinom ist ein
bösartiger Krebs, wächst aber in der Regel langsam. Als
Risikofaktoren gelten insbesondere das fortgeschrittene Alter und die
genetische Veranlagung. „Das Risiko für unter 40-Jährige, an einem
Prostata-Karzinom zu erkranken, geht gegen null“, erklärt Dr. Joachim
Seitz, Gesellschaftsarzt im Medizinischen Kompetenzcenter der
Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Bei bereits jedoch 30 Prozent
der 50-Jährigen kann ein Prostata-Karzinom ohne typische Beschwerden
festgestellt werden. Ab 50 steigt das Risiko maximal an. Ab diesem
Alter ist die jährliche Vorsorgeuntersuchung daher enorm wichtig“,
betont Dr. Seitz.

„Für die Diagnose empfiehlt die S3-Leitlinie vorrangig vier
Untersuchungsmethoden“, erläutert Dr. Seitz. „Die Tastuntersuchung,
der PSA-Wert mittels Bluttest, die transrektale
Ultraschalluntersuchung sowie die Gewebeentnahme. Einen Anspruch auf
die Tastuntersuchung haben in Deutschland einmal jährlich alle
gesetzlich krankenversicherten Männer ab 45 Jahren. Der PSA-Test wird
von gesetzlichen Kassen in der Regel jedoch nicht bezahlt.“

PSA (prostataspezifisches Antigen) ist ein Eiweiß, das nur die
Prostata bildet. Bei Prostatakrebs steigt der PSA-Wert stark an. „Bei
der Deutschen KrebsVersicherung, eine private Zusatzversicherung des
Münchener Verein, ist im Baustein ‚Vorsorgemaßnahmen‘ unter anderem
der PSA-Test enthalten“, erläutert Rodrigo Perez, Fachbereichsleiter
der Krankenversicherung Leistung des Münchener Verein. „Mit der
Deutschen KrebsVersicherung können gezielt Lücken der GKV-Leistungen
geschlossen werden. Hierfür bieten wir zwei aufeinander abgestimmte
Gesundheitsbausteine an, die Krebsvorsorge und Früherkennung sowie
die finanzielle Soforthilfe. Der Vorsorgetarif schließt dabei
grundsätzlich alle Untersuchungen der großen Krebsvorsorge für Männer
ein.“

Weitere Informationen rund um das Thema Prostata sind auf dem
Gesundheitsportal des Münchener Verein unter
www.muenchener-verein.gesundheitsportal-privat.de zu finden.

Pressekontakt:
Münchener Verein Versicherungsgruppe
Zentrale Unternehmenskoordination und Presse
Johannes Schuster M. A.
Pressesprecher
Pettenkoferstr. 19
80336 München
Tel: 089/51 52 1154
Fax: 089/51 52 3154
schuster.johannes@muenchener-verein.de
www.muenchener-verein.de

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Beitrag von auf 13. September 2018. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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