Natürlich schöne Bäder: Heimisches Holz ist hip

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Bonn – (vds) Ob als luftiger Konsolenwaschtisch oder massives Sideboard, als mobiler Rollcontainer oder schicke Schrankwand-Front, als wohnliche Badewannenverkleidung oder einfach nur dekoratives Accessoire: Holz ist im Bad in vielfältigen Formen und Ausführungen zu entdecken. In der Suche nach Geborgenheit zieht es den Menschen zu natürlichen, altbewährten Dingen und das auch im Bad, erklärt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS). Nicht zuletzt deshalb werden Einrichtungslösungen aus Holz derzeit mehr denn je begehrt, so der Bonner Dachverband.

Von wegen altbacken und rustikal: Dem Design seien kaum Grenzen gesetzt. Dank stetig verbesserter Fertigungsmethoden ließe sich der ewig junge Werkstoff schichten, verleimen, erhitzen und sogar in engen Radien biegen. Wer es nicht zuletzt aus Kostengründen unbedingt massiv mag: Auch in edlem Furnier offenbare sich Holz in seiner natürlichen Vielfalt. So wie kein Baum dem anderen gleicht, ähnelt kein Furnierblatt dem anderen und kann damit einzigartige Akzente setzen, meldet der Bonner Dachverband weiter.

Landhaus-Look, fernöstliches Flair oder doch lieber moderner urbaner Stil? Wie das Bad aussieht, hängt laut VDS von der Holzart ab: Tropenhölzer wie Mahagoni, Macassar, Teak oder Wenge verbreiten dezente Eleganz und werden wegen ihrer engen Zellstruktur als sehr widerstandsfähig und langlebig eingestuft. Als ein Nachteil gilt dagegen ihr Transport um die halbe Welt. Deshalb finden immer mehr heimische Holzarten wie Ahorn, Buche oder Nussbaum den Weg ins Bad, die ihren exotischen Kollegen in Formenvielfalt und Ausdrucksstärke in nichts nachstehen. Das gilt ebenso für die Kastanie, die durch große Jahresringe sehr dekorativ auftritt, oder die herbe Eiche, die man gut mit erdigen Farben von Sand bis Dunkelbraun oder kontrastierendem Dunkelgrün kombinieren kann.

Markenhersteller achten auf Nachhaltigkeit

Wie die VDS weiter mitteilt, werden Badmöbel von Markenanbietern eigens für ihren Einsatzbereich hergestellt und sind über neuartige Veredelungsmethoden und Versiegelungstechniken unempfindlich gegen hohe Luftfeuchtigkeit und satte Wasserspritzer. Die sorgfältige Verleimung der Kanten etwa mit wasserdichtem Polyurethan beuge ebenfalls Schäden vor. Wer ausreichend lüfte und seine Lieblingsstücke regelmäßig mit einem feuchten weichen Tuch abwische, könne sich viele Jahre an ihrer lebendigen Natürlichkeit erfreuen. Der im Bewusstsein moderner Verbraucher fest verankerten Forderung nach nachhaltiger Produktion trügen die Sanitärhersteller mit umweltfreundlicher Fertigung Rechnung. Das schließe u. a. die Herkunft des Holzes aus ökologischer Waldnutzung ein.

Der VDS-Tipp: Wer mehr über Holz im Bad erfahren möchte, sollte die Ausstellungen des Fachhandels in seiner Nachbarschaft besuchen. Am 17. September, dem bundesweiten „Tag des Bades“, kann man sich von den SHK-Profis nicht nur fundiert beraten lassen, sondern auch an einem nationalen Gewinnspiel mit Verlosungen von insgesamt 75 Produkt-Gutscheinen im Wert von jeweils 1.000 Euro teilnehmen. Weitere Infos rund um den Aktionstag, die Auflistung der beteiligten Ausstellungen nach Postleitzahlen sowie eine Übersicht der vielen anderen Werkstoffe, die das Bad ausmachen, gibt es unter www.gutesbad.de .

Beitrag von auf 30. August 2011. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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