Neue Radwege auf Sylt geplant

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Westerland |auf Sylt; Die Planung und Diskussion um neue Radwege hat begonnen. Schon öfter wurde in den Sitzungen der Gemeinde Sylt über Probleme im Radverkehr diskutiert:, Mal sind es Heckenrosen, die die Sicht versperren, überfüllte Wege oder komplizierte Beschilderungen. Doch damit soll bald Schluss sein: Das neues Konzept für den Westküstenradweg ist auf dem Weg gebracht, nur letzte Kleinigkeiten müssen noch geprüft, entschieden und besprochen werden, so berichtete Dirk Rußkamp vom Tiefbauamt der Gemeinde Sylt in der vergangenen Sitzung des Umwelt-, Küstenschutz- und Verkehrsausschusses am vergangenen Mittwoch. Info für Gäste der Ferienwohnung auf Sylt Sylter Deichwiesen

Angestrebt ist ein Baubeginn bereits für nächstes Jahr. Vom beauftragten Planungsbüro SHP Ingenieure aus Hannover war Sabrina Stieger anwesend, beantwortete die Fragen der Ausschussmitglieder und nahm letzte Anregungen in die nächste Fahrradwerkstatt mit, in der Vertreter der Fraktionen an den Planungen der Radwege in der Gemeinde Sylt arbeiten.

Baubeginn für 2021 geplant

Ziel ist zunächst ein moderner und sicherer Radweg an der Westküste, der in Zukunft noch erweitert werden kann. Daneben soll ein Fußweg entlangführen, deutlich vom Radweg getrennt entweder durch einen Grünstreifen oder eine beim Fahrradfahren deutlich spürbare Pflasterung. „Wir möchten den Radweg möglichst auf eine breite von vier Metern und den Fußweg auf drei Meter ausbauen“, erklärte Sabrina Stieger. Diese Breite soll erreicht werden, um auch bei hohem Verkehrsaufkommen einen entspannten Begegnungsverkehr zu ermöglichen. „An manchen Stellen ist dies aufgrund von schützenswerten Dünenausläufern oder aus Platzmangel leider nicht möglich, daher haben wir festgelegt, dass die Engstellen des Radweges mindestens zweieinhalb Meter und der Fußweg 1,80 Meter breit ausgebaut werden soll“, erklärte sie. Der neue Westküstenradweg soll auf ganzer Länge Vorfahrtsberechtigt werden, dafür hat das Hannoveraner Ingenieurbüro einige Möglichkeiten vorgeschlagen, wie die Einführung einiger Fahrradstraßen – zum Beispiel in der Steinmannstraße. „Dort wären Radfahrer den Autos dann übergeordnet und könnten auch nebeneinander fahren.“ In den meisten Tempo-30-Zonen gilt rechts vor links, doch auch dort können „mit Linien oder Aufpflasterungen andere Straßen optisch untergeordnet und mit Beschilderung die Vorfahrt des Radweges hervorgehoben werden“, so Stieger. „Dies erhöht die Qualität des Radverkehrs.“

– Quelle: Nach Sylter Rundschau

Beitrag von auf 9. März 2020. Abgelegt unter Hotel & Gaststätten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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