Neurodermitis betrifft auch Senioren

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Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die
vor allem Kinder betrifft. Doch anders als früher vermutet wächst sich
Neurodermitis nicht aus, sondern kann nach langen beschwerdefreien Phasen im
Erwachsenen- oder sogar im Seniorenalter wieder ausbrechen. Es kommt aber auch
vor, dass Neurodermitis bei Erwachsenen erstmals auftritt.

Wo sich Ekzeme entwickeln und wie stark sie ausgeprägt sind, ist je nach Alter
und Vorgeschichte unterschiedlich. Bei sehr alten Menschen verläuft die
Erkrankung oftmals schwer; große Hautareale sind gerötet, teilweise schuppig und
mit einem sehr starken Juckreiz verbunden. Was genau dahintersteckt, darüber
gibt es bislang nur Vermutungen: Hormonelle Umstellungen im Alter, Stress,
Allergien, jahrelanger Kontakt zu hautreizenden Substanzen, intensive
Hygienemaßnahmen oder eine abnehmende Barrierefunktion der Haut.

An neue Hautpflege-Routine gewöhnen

Mit fortschreitendem Alter verändert sich die Haut: Die Barrierefunktion lässt
nach, die Haut wird trockener und anfälliger für Reize. Ältere Patienten, die zu
Ekzemen neigen, müssen sich daher möglicherweise an eine neue Routine gewöhnen
und ihre Haut morgens und abends eincremen. Diese so genannte Basistherapie ist
das Fundament jeder Behandlung, die je nach Schweregrad der Ekzeme um
wirkstoffhaltige Salben oder innerlich wirkende Arzneimittel ergänzt wird. Unter
Umständen müssen sich die Betroffenen von ihrer Lieblings-Körperlotion trennen,
falls diese zum Beispiel hautreizende Duftstoffe oder Konservierungsmittel
enthält. Unverzichtbar sind hingegen geeignete Fette sowie Feuchthaltefaktoren
wie Glycerin, die die Hautbarriere stärken, das Wasserbindungsvermögen
verbessern, die trockene Haut geschmeidig machen und dem Juckreiz
entgegenwirken. Mittlerweile gibt es außerdem Basispflegeprodukte mit
zusätzlichen Wirksubstanzen. Deren positiver Einfluss auf die Haut muss durch
aussagekräftige Studien belegt sein. Ein Beispiel hierfür ist Junghafer-Extrakt,
der antientzündlich wirkt und das überaktive Immunsystem der Haut bei
Neurodermitis reguliert.

Tipp: Die Broschüre „Hautpflege – die Basistherapie bei Neurodermitis“,
finanziell unterstützt von der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH, kann kostenfrei
postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe
e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-neurodermitis.de. Quellenangaben
beim Verfasser.

Pressekontakt:

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.
c/o MedCom international medical & social communication GmbH
Dr. Heike Behrbohm
René-Schickele-Straße 10
53123 Bonn
0228 / 308210
0228 / 3082133
behrbohm@medcominternational.de
www.dha-neurodermitis.de
www.dha-allergien.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/61963/4469747
OTS: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V.

Original-Content von: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 16. Dezember 2019. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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