Orale Leukoplakie – wie behandeln?

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Saarlouis, 02.04.2020 – Keine Chance für die weißen Flecken (Leukoplakie)

Weiße Schwielen im Mundraum: Das ist sehr wahrscheinlich eine orale Leukoplakie. Die Leukoplakie der Mundschleimhaut wird auch Weißschwielenkrankheit genannt und tritt Statistiken zufolge bei rund 3,3 Prozent der Bevölkerung in Mitteleuropa auf. Stark gefährdet sind Raucher und Alkoholkranke ab 40 Jahren. Zudem sind Männer bis zu fünfmal häufiger betroffen als Frauen. Was genau ist eine Leukoplakie, welche Ursachen gibt es und vor allem: Welche Behandlungsoptionen bietet eine moderne Zahnarztpraxis, wie die Praxis für ästhetische Zahnmedizin von ZA. Julian Jankowski, ihren Patienten?

Symptome und Ursachen einer Leukoplakie

Weiße Flecken in der Mundschleimhaut, die sich nicht wegwischen lassen: So zeigt sich eine Leukoplakie. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt: weiße Platte oder Fläche. Bei dieser Krankheit verändert sich die Schleimhaut im Mund. Häufig sind Wangenschleimhaut, Zunge, Gaumen, Mundboden und die Lippen betroffen. In den meisten Fällen geht die Erkrankung nicht mit Schmerzen und Beschwerden einher.

Allerdings gibt es eine aggressivere Variante: die verruköse Leukoplakie. Diese ist daran erkennbar, dass die Hautveränderungen eine warzige Oberfläche bilden. Das kann zu Schmerzen und vor allem zur Bildung von bösartigen Tumoren führen.

Als Hauptursachen gelten Rauchen und der übermäßige Genuss von Alkohol. Auch schlecht sitzende Prothesen oder kranke Zähne können durch dauerhafte Reibungen zu der Veränderung der Mundschleimhaut führen.

Diagnose und Behandlungsoptionen

Eine Leukoplakie birgt das Risiko einer Tumorbildung. Deshalb ist es ratsam, beim jährlichen Kontroll-Besuch in der Praxis der Zahnärzte Saarland den Mundraum sorgfältig auf mögliche Anzeichen untersuchen zu lassen. Oft reicht ein intensives Abtasten; bei Bedarf unternimmt der Arzt auch eine Gewebeprobe.

Die Therapie selbst besteht aus einer dauerhaften Beseitigung der Ursache. Bei einer störenden Reibung im Mundraum zum Beispiel passt der Arzt die Prothese neu an und beseitigt dadurch die Beschwerden. Heilt die Leukoplakie nach dem Vorgang nicht von allein ab, ist ein operativer Eingriff möglich. Hier gibt es in der Regel drei Optionen: das Abtragen mit Hitze, das Vereisen oder der Einsatz eines Lasers. Weil die Weißschwielenkrankheit wiederkehren kann, sind nach einer Operation regelmäßige Kontrollen empfehlenswert.

Außerdem gilt: Die betroffenen Patienten sollten auf einen optimalen Lebensstil achten. Kein Rauchen, Alkohol in Maßen, gründliche Mundhygiene und eine ausreichende Vitaminzufuhr fördern ein gesundes Klima in der Mundhöhle.

Zur Vorsorge in die Praxis Zahnärzte Saarland

Gesunde Zähne und ein schönes Lächeln – das geht nicht ohne regelmäßige Vorsorge. Die Praxis der Zahnärzte Saarland bietet ihren Patienten ein umfangreiches Prophylaxe-Programm an. Selbstverständlich können auch mögliche Anzeichen einer Leukoplakie untersucht werden. Für eine Terminvereinbarung sind wir gerne für Sie da. Hier finden Sie alle relevanten Informationen: https://www.zahnaerztesaarland.de/kontakt-kompetenzzentrum.html

Beitrag von auf 1. April 2020. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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