Ralf Moeller: Habe in den USA zweimal Demokraten gewählt

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Ralf Moeller: Habe in den USA zweimal Demokraten gewählt

Schauspieler ist eigentlich Anhänger der Republikaner, hielt Trump aber für nicht wählbar – 62-Jähriger verärgert über Umgang mit alten Menschen in der Corona-Krise

Osnabrück. Ralf Moeller (62), Schauspieler und Bodybuilder, hat als amerikanischer Staatsbürger bei den letzten beiden Wahlen gegen seine eigentliche Überzeugung für die demokratischen Präsidentschaftskandidaten gestimmt: „Ich hätte gerne Arnold Schwarzenegger gewählt, aber das ging ja leider nicht“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Eigentlich habe ich immer mehr auf der republikanischen Seite gestanden, da stehe ich auch nach wie vor, aber nicht unter diesen Umständen. Deshalb habe ich vor vier Jahren nicht Trump, sondern Hillary und diesmal Biden gewählt, der Gott sei Dank auch gewonnen hat. Als ich die Staatsbürgerschaft beantragt habe, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich zweimal Demokraten wählen werde, aber Trump zu wählen ging einfach nicht.“

Der positiv auf das Coronavirus getestete Moeller, der seit August mit seinen Eltern in Recklinghausen unter einem Dach wohnt, erneuerte seine Kritik am Umgang mit der Pandemie in Deutschland: „Ich finde es schlimm, wie von alten Menschen verlangt wird, dass sie außerhalb des Hauses zum Impfen gehen müssen und sich auch noch selbst anmelden, ins Auto setzen und zum Impfzentrum fahren sollen. Und wenn sie es nicht können, müssen sie halt noch mal zwei Monate warten, bis vielleicht mal jemand kommt. Es gibt aber viele alte Menschen, die noch nicht im Pflegeheim sind, sondern allein zu Hause – wie wird denen geholfen?“ Das zeige ihm, wie weit die Regierung entfernt sei von den Leuten: „Ich fürchte, dass Ende Mai immer noch nicht alle Alten geimpft sind. Das ist absolut beschämend. In jedem Unternehmen wäre die gesamte Mannschaft bis auf ein paar Leute entlassen worden.“

Von seinen Eltern, so Moeller weiter, habe er gelernt, seinen Mitmenschen gegenüber freundlich zu sein: „Für mich hat es nie eine Rolle gespielt, welche Hautfarbe jemand hat oder ob er homosexuell ist oder nicht. Und dass ich versuche, mich für andere einzusetzen, wie ich es für die Aktion ,Starke Typen‘ mache – das rührt alles aus meiner Kindheitsstube her.“

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Beitrag von auf 19. März 2021. Abgelegt unter Kunst & Kultur. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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