Rauchen schädigt Zähne und Mundhöhle / Bundeszahnärztekammer und Deutsches Krebsforschungszentrum informieren mit einem Faltblatt über die Gefahren des Rauchens für die Mundgesundheit

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Die zahlreichen Schadstoffe aus dem Tabakrauch sind
Gift für Zahnfleisch und Zähne – dementsprechend schützt ein
Rauchstopp vor Mundhöhlenkrebs und Zahnverlust. Ein Faltblatt, das
gemeinsam von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und dem Deutschen
Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) entwickelt wurde, weist auf
die Gefahren des Rauchens für Mundhöhle und Zähne und die Vorteile
eines Rauchstopps hin.

„Der Mundraum ist von den negativen Auswirkungen des Rauchens
gleich mehrfach betroffen“, so Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin
der Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum.
„So haben Raucher ein bis zu sechsfach erhöhtes Erkrankungsrisiko für
Krebs im Mundraum.“

„Sie leiden wesentlich häufiger unter entzündlichen Veränderungen
des Zahnhalteapparats, sogenannten Parodontalerkrankungen“, ergänzt
der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Dr. Dietmar Oesterreich.
„Raucher haben zudem ein rund doppelt so hohes Risiko für Zahnausfall
wie Nichtraucher. Auch Mundgeruch, Verfärbungen an Zähnen, Lippen und
Zunge, Karies, Schleimhautveränderungen, eine schlechte Wundheilung
oder Implantatverlust sind typische Raucherprobleme“, so Oesterreich.

Der aktuelle Patienten-Flyer „Rauchen und Mundgesundheit“ fasst
die Gefahren des Rauchens für die Zahn- und Mundgesundheit
übersichtlich und leicht verständlich zusammen und veranschaulicht
mit Grafiken Krankheitsbilder und Zusammenhänge. „Damit bekommt der
Patient alle Fakten an die Hand, um sich zu entscheiden“, so
Oesterreich, „der Zahnarzt steht gerne als Partner bei der
Tabakentwöhnung zur Seite. Mit der richtigen Unterstützung ist ein
Rauchstopp gar nicht so schwierig.“

Der Patienten-Flyer steht online auf den Internetseiten von BZÄK
und DKFZ: http://ots.de/6qTDu oder http://ots.de/DGyBi

Weitere Informationen

Für Zahnärzte bieten BZÄK und DKFZ zusätzlich die besonders
umfangreiche Broschüre „Rauchen und Mundgesundheit“ an. Diese kann
bestellt werden unter Tel. 030-40005122 oder ist online abrufbar
unter www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/presse/band13dkfz.pdf

Pressekontakt:
BZÄK: Dipl.-Des. Jette Krämer, Telefon: +49 30 40005-150,
E-Mail: presse@bzaek.de
DKFZ: Dr. Stefanie Seltmann, Telefon: +49 6221 42 2854,
E-Mail: presse@dkfz.de

Beitrag von auf 9. August 2011. Abgelegt unter Gesundheit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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