Rebional übernimmt Speisesaal, Café und Laden im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

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Der Speisesaal im neuen Glanz. Die Farbwelt wurde von einem Kunsttherapeuten ausgewählt.
 

Herr Klodwig, warum haben Sie den Betrieb des Krankenhaus-Speisesaals in die Hände der GKH-Tochter Rebional übergeben?
C. Klodwig: Das GKH hat den Betrieb des Speisesaals für die Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren massiv subventioniert – zwischen 450.000 und 500.000 Euro sind jährlich geflossen. Diese Summe wird dem Krankenhaus selbstverständlich nicht durch die Krankenkassen erstattet und sie fehlt bei der Patient*innenversorgung. Dass unsere Tochter Rebional nun übernimmt, freut uns hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und vor allem des Know-hows. Wir freuen uns über das verbesserte, flexiblere Speisenangebot und auch auf die Raumveränderung, denn mit der Übernahme fand auch ein Umbau statt.

Herr Richter, welche Veränderungen können die Mitarbeitenden und die Besucher*innen erwarten?
K. Richter: Wir von Rebional legen großen Wert auf Nachhaltigkeit. So werden weiterhin fu?r die Zubereitung der Gerichte im Speisesaal 70 Prozent biozertifizierte Lebensmittel verwendet und weitere Nachhaltigkeitsgesichtspunkte, wie regionale und saisonale Gerichte berücksichtigt. Außerdem haben wir ein vielfältiges Speisenangebot, eine ganz neue Ausgabetheke, neue Bestuhlung, Front-Cooking und eine reichhaltiges Salatbuffet. Zudem bieten wir ein so genanntes Komponentenessen an – also kein Menü, sondern die individuelle Auswahl von Vorspeise, Hauptspeise, Beilage und Nachtisch ganz nach Geschmack. Das besondere Flair des kleinen Lädchens bleibt, das Sortiment wird um einige selbstgemachte Rebional-Produkte, wie Honig, Marmelade und Müsliriegel ergänzt. Im Café haben wir ein paar Prozesse verbessert und das Angebot etwas aufgestockt.

Wird es eine Veränderung im Personal geben?
C. Klodwig: Alle Kolleg*innen des Speisesaals, des Cafés und des Lädchens haben ein Übernahmeangebot erhalten und wir folgen dem gesetzlich klar geregelten
Prozedere. Darüber hinaus berücksichtigen wir immer die individuelle Situation unserer Mitarbeiter*innen.

Wie hoch war die Investition für den Umbau?
K. Richter: Wir haben über 250.000 Euro in die Hand genommen, um den Speisesaal komplett zu renovieren und neu auszustatten sowie neue Sitzmöbel für das Café anzuschaffen.

(Zeichen: 2.475)

Zusatzinfos
Essen pro Tag: 250
Produktionssystem: Cook & Chill
Bio-Anteil: 70 Prozent
Speisenangebot: Komponentenessen, Front-Cooking, täglich wechselndes Salatbuffet, Desserts
Speisesaal: 116 Plätze auf 206 Quadratmetern
Café: 38 Plätze auf 130 Quadratmetern
Preise: 4 bis 8 Euro pro Mittagessen

Ausgabetechnik: Hupfer
Bestellvorgang und Abrechnung: Kalisch
Reinigung: Ecolab
Getränke: Hand zu Hand

Download-Ordner Bilder (gültig bis 07.12.20):
https://we.tl/t-Yt1Tv9KLxK

Beitrag von auf 7. September 2021. Abgelegt unter Ernährung. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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