Saunatrends und was wir davon halten dürfen

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Sauna ist gesund und Sauna liegt im Trend. Grund genug, dass das Netz übergeht vor Saunatipps und Anleitungen zum Saunieren, die zwar nicht grundsätzlich falsch, aber oftmals hart an der Grenze sind. Viele Tipps werden nur marginal ausgeführt, Erklärungen fehlen und verleiten Saunaanfänger dazu, bei den ersten Saunagängen so einiges falsch zu machen. Und dies führt nicht unbedingt zu Beschwerden von den anderen Saunagästen, sondern meist dazu, dass der Saunagang dem eigenen Wohlbefinden nicht zuarbeitet und das Saunieren somit nicht so großartig wird wie erwartet.

Was kann man also von den etwas oberflächlich ausformulierten Saunatipps und -trends halten?

1. „Saunieren stärkt das Herz-Kreislauf-System und normalisiert den Blutdruck“. Ja, das stimmt. Sollte man aber an hohem Blutdruck leiden, so sollte das Saunieren unbedingt mit dem Arzt abgesprochen werden. Bei niedrigem Blutdruck kann es in der Sauna leicht zu Schwindelgefühlen kommen, da die Hitze den Kreislauf erst einmal belastet. Es gilt also, an den unteren Bänken zu beginnen und sich nicht von Anfang an nach oben in die stärkste Hitzezone zu setzen. Außerdem gilt: Bei Schwindel oder Übelkeit muss die Sauna verlassen werden – Aufgussregeln hin oder her!

2. „Regelmäßige Saunagänge helfen, Stress zu reduzieren“. Ja, das stimmt. Allerdings sollte man nicht direkt aus dem Stress in die Sauna eilen. Ein Spaziergang im Freien, Schwimmen oder zumindest eine lange, ausgiebige Dusche vor dem Saunagang bringt den Körper in einen etwas entspannteren Modus. Und dann erst geht es ab in die Sauna!

3. „Sauna hilft bei Asthma oder Neurodermitis.“ Ja, Saunieren kann die Anfallsbereitschaft reduzieren und das Hautbild deutlich verbessern. Allerdings sollten Menschen mit diesen Krankheitsbildern unbedingt mit dem Arzt sprechen, bevor sie regelmäßig saunieren. Für Asthmatiker gilt außerdem, sehr achtsam mit Aufgusssubstanzen umzugehen, da sie verstärkt zu Allergien neigen – und hier kann auch das beste ätherische Öl ein Faktor sein!

Alles in allem gilt also: Saunieren ist so richtig gut – wenn man bestimmte Dinge beachtet. Wer bereits eine eigene Gartensauna oder Fasssauna besitzt, hat natürlich den riesengroßen Vorteil, sich Saunagänge und Aufgusszeiten so einzuteilen, wie es individuell perfekt ist. Wer mit dem Saunieren erst beginnt und noch keine eigene Sauna besitzt, muss sich nach den jeweiligen Saunaregeln richten. Es gilt also umso mehr, sich selbst gut zu beobachten und fest zu stellen, wie viele Aufgüsse man als wohltuend empfindet – hier gilt, sich langsam heranzutasten und sich keinesfalls zu überfordern!

So kann Saunieren zum perfekten Entspannungserlebnis werden und die eigene Gesundheit tatsächlich unterstützen und fördern! Mehr Saunatipps, Aufgussideen und alles rund um Fasssauna und Gartensauna finden Interessierte auf der Seite des Experten unter fasssauna.isidor.de.

Beitrag von auf 4. Januar 2019. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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