Schwäbische Tüftler erfinden Eisendünger neu

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Eisendünger – ein ganz heißes Thema bei Landwirten und
Hobbygärtnern. Grund: Viele Kulturpflanzen, Stauden, Blumen und Rasen benötigen
ausreichend das Spurenelement Eisen. Bestehende Produkte haben Nachteile, kein
Produkt ist richtig gut. Eisensulfat-Dünger, z.B. ist hochgiftig. Beim
Ausbringen sollte Schutzkleidung getragen werden, da Eisensulfat-Dünger den
Wirkstoff Eisen-II-Sulfat enthält. Hautkontakt sorgt für Verätzungen von denen
auch die Atemwege betroffen sein können, da Eisendünger bei Nässe (Regen, Tau)
gefährliche Schwefelsäure freisetzt.

Andere herkömmlicher Eisendünger, die häufig zum Einsatz kommen, haben weitere
Nachteile: Bestimmte PH-Werte müssen eingehalten werden, ansonsten funktioniert
das jeweilige Produkt nicht. Zudem ist die Applikation über das Blatt meist
unmöglich, es kann gar zu schweren Verbrennungen kommen. Das erfordert in vielen
Freiland-Kulturen wie Weinbau, Kernobst, Steinobst und Beeren zeitraubende
Applikation mittels Lanze.

Die Aufnahme des Eisens (Assimilierbarkeit) durch die Pflanzen ist meist
unzureichend, was es notwendig macht, große Mengen auszubringen. Nachteil: Wo
Wasser wiederaufbereitet wird, stören bestimmte Eisenchelate die technischen
Anlagen.

Grund genug für das Unternehmen B+H Solutions GmbH (ihr firmeneigenes
Lösungskonzept für “Nachhaltigen Pflanzenanbau” erhielt 2019 ein eigenes Patent
vom Europäischen Patentamt) in Remshalden bei Stuttgart, einen universell
einsetzbaren, von den Pflanzen optimal assimilierbaren und kostengünstigen
Eisendünger zu entwickeln. Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft gelang
B+H Solutions der Durchbruch mit Hilfe der Dendromertechnik – bei gleichzeitigem
Verzicht auf bisher Substanzen wie säurehaltiges Chelat oder Sulfat.

“Unser neues Produkt haben wir AgroFerrum® genannt”, erklärt Firmenchef Prof.
Dr.-Ing. Martin Heinisch. “AgroFerrum® ist kennzeichnungs-frei, enthält kein
Gift, ist PH-neutral, und es muss bei der Verwendung auch keine Schutzkleidung
getragen werden. AgroFerrum® kann wahlweise über das Blatt oder über die
Bewässerung appliziert werden. Es wird wegen der idealen Struktur optimal von
den Pflanzen aufgenommen und sorgt für eine optimale Photosynthese.”

Elmar Buder, der zweite Gesellschafter des Technologie-Unternehmens, verweist
auf die Nachhaltigkeit: “Die ultrawinzigen Eisenpartikel werden in den Pflanzen
als Depot eingelagert. Die Partikel können so kontinuierlich Eisen-Ionen
produzieren, die die Pflanze benötigt.”

Bei offiziellen Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass mit AgroFerrum®
versorgte Pflanzen in jeder Wachstumsphase mehr Eisen in ihren Blättern
aufgenommen hatten, als mit herkömmlichen Eisendüngern.

Was Landwirte und Hobbygärtner freut: Der neu entwickelte Eisendünger ist
deutlich kostengünstiger in der Anwendung, als die bisher angebotenen
Eisen-Dünger. Das nächste Patent dürfte so für die Remshaldener Tüftler nur eine
Frage der Zeit sein.

Pressekontakt:

B+H Solutions GmbH
Schnaiter Straße 11-13
D-73630 Remshalden
Telefon: 0 71 51 / 97 00 40
Fax: 0 71 51 / 97 00 46
Internet: https://www.bh-solutions.eu
E-Mail: info@bh-solutions.eu

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/134071/4496549
OTS: B+H Solutions GmbH

Original-Content von: B+H Solutions GmbH, übermittelt durch news aktuell

Beitrag von auf 20. Januar 2020. Abgelegt unter Freizeit. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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