Sonnensegel – Tipps und Hinweise für die Anschaffung

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Wer auf der Suche nach einem nützlichen Sonnenschutz ist, dem bietet sich neben einer klassischen Markise oder einem Sonnenschirm auch die Anschaffung eines Sonnensegels an. Starre oder aufrollbare Sonnensegel sind eine nützliche Alternative. Zudem können sie auch vor Regen schützen.

Vor der Anschaffung eines Sonnensegels empfiehlt es sich mit allen Aspekten eines Sonnensegels zu berücksichtigen: Neben der Planung, Montage und Befestigung spielt auch die Materialauswahl, die Reinigung und die Pflege eine große Rolle.

Hinweis 1: Wie steht es um die baurechtlichen Voraussetzungen?

Die genaueste Planung einer Sonnensegelanlage kann nicht umgesetzt werden, wenn die baurechtlichen Voraussetzungen mit der örtlichen Bauaufsichtsbehörde ungeklärt sind. Mit einer Genehmigung ist der erste Schritt getan!

Hinweis 2: Die Bestimmung der Beschattungsfläche

Um die ideale Beschattungsfläche festzustellen, gehört zunächst die Sonne beachtet. Denn jede Tages- und Jahreszeit verändert die Sonnenposition und damit auch den Einfallwinkel der Sonnenstrahlen. Mit diesem Wissen können nun die Ausrichtung und Größe des Sonnensegels bestimmt werden.

Hinweis 3: Gibt es verschiedene Arten von Sonnensegeln?

Zu den verschiedenen Varianten von Sonnensegelanlagen zählen das aufrollbare Sonnensegel und das starre Sonnensegel. Das aufrollbare Sonnensegel gibt es in einer mechanischen oder einer automatischen Ausführung. Aufrollbare Sonnensegelermöglichen die Beschattung einer Terrasse, eines Spielplatzes oder eines gewünschten Ortes zu einer beabsichtigten Zeit. Sowohl eine Fernbedienung, als auch ein Wind- oder Sonnenwächter können bei diesem System zum Einsatz kommen. Für die komplexe Montage sollte ein Fachbetrieb herangezogen werden.

Die Anschaffung eines starren Sonnensegels ist günstiger. Die kontinuierliche Beschattung kann mit etwas handwerklichem Geschick oft selbst vorgenommen werden.

Hinweis 4: Die Befestigung des Sonnensegels

Bei der Befestigung kann zwischen der freistehenden und der hausseitigen Methode gewählt werden.

Freistehende Sonnensegel können unabhängig vom Gebäude platziert werden. Das geschieht mithilfe von Edelstahlrohren, welche mit Augbolzen (Pfosten, Masten), Fenderösen (Stangen) oder mit in der Höhe verstellbaren Sonnensegelmasten (Gleitschienensystem) fixiert werden.

Stabiles Mauerwerk und robuste Balken können bei der Anbringung eines Sonnensegels auf einem Balkon oder einer Terrasse sinnvoll genutzt werden. Kleinere Modelle benötigen zur Befestigung lediglich Wandösen. Bei größeren Segel-Modellen ist es ratsam, Ankerplatten zu verwenden.

Hinweis 5: Die Verankerung der Rohre im Untergrund

Um eine notwendige Stabilität der Edelstahlrohre im Untergrund zu erreichen, kommen entweder Standfüße oder Bodenhülsen zum Einsatz.

Wenn das Fundament aus Gartenerde besteht, benötigen die Edelstahlrohre Schächte, in denen die Bodenhülsen einbetoniert werden. Damit das Fundament im Winter bei Frost nicht angehoben wird, benötigt das Fundament eine ausreichende Tiefe. 

Bei einem Untergrund wie Beton oder Estrich geben Edelstahlstandfüße die benötigte Stabilität. Zunächst wird die Bodenplatte im Untergrund angeschraubt. Danach kann das Edelstahlrohr über den Standfuß gestülpt werden. Die Fixierung mit Standfüßen kann gegenüber einer fixen Einbetonierung leichter ab- und demontiert werden.

Spezielle große und gewichtige Sonnensegel, deren Membranbau auch schnee- und sturmsicher ist, gehören direkt in den Untergrund einbetoniert. Deren Aufbau wird am besten von Fachleuten durchgeführt.

Hinweis 6: Die Bestimmung der Eigenschaften eines Segeltuchs

Ein Sonnensegel kann jeweils zwei Schutzfunktionen erfüllen: Die Segeltücher mit einem Sonnen- und somit auch Hitzeschutz sind Wasser- und Luftdurchlässig. High Density Polyethylen wird für diese Art von Segel gerne benutzt, da sich die Hitze bei diesem Material nicht staut.

Schutz vor Regen und Sonne bieten die wasserundurchlässigen Segel. Dieses Sonnensegel wird bevorzugt mit Acrylmarkisentuch oder Polyester hergestellt.

Das Material sollte nicht nur farbecht und schmutzabweisend sein, sondern auch fäulnishemmend und verrottungsfest. Qualitative Segel besitzen zudem einen UV-Schutz.

Hinweis 7: Qualität hat ihren Preis

Eine qualitativ hochwertige und beständige Segelanlage ist nicht zum günstigsten Preis zu erwerben.

Die Beachtung von Standards, den Informationen wie DIN sowie weitere Angaben über die Materialbeschaffenheit bestätigen bei dem fertigen Produkt die eingehaltenen Qualitätskriterien. Das Lesen von Ratgebern und Anleitungen hilft, das eigenen Projekt in die Tat umzusetzen.

Beitrag von auf 7. Januar 2020. Abgelegt unter Haus & Garten. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Antworten geschlossen, Trackback ist möglich.



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