Ständig müde – antriebslos – erschöpft – Hilfe durch Ayurveda.

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Chronisch müde, antriebslos
 

Auch bei den Seminaren in der Ayurvedaschule werden diese Symptome und auch das „nicht mehr in die Gänge kommen“ am Morgen und das Gefühl, „nicht ausgeschlafen sein“ häufige Beschreibungen von den Ayurveda-Studierenden.

Woher kann dieses „ständig müde sein“ kommen?

Müdigkeit ist ein Symptom. Aus ganzheitlicher medizinischer Sicht will uns jedes Symptom auf etwas hinweisen – es fehlt etwas oder es ist etwas zu viel vorhanden.

Das könnte z.B. Schlaf sein. Im Schlaf regeneriert der Körper, er entschlackt und er sammelt frische Kräfte für den nächsten Tag.

Wenn also regelmäßig zu wenig geschlafen wird, wird es zu einer Verausgabung der Körperkräfte kommen. Dies gilt unabhängig davon, ob man „ständig um die Häuser zieht“ oder ob eine Schlaflosigkeit als Krankheitsbild vorherrscht.

Es kann aber auch ein Mangel an Flüssigkeit sein. Ich hatte früher selbst auf langen Autofahrten wenig getrunken. Das Resultat war Müdigkeit, emotional verstimmt sein u.a. Nach konsequentem Trinken waren diese Symptome schnell wieder verschwunden.

Gerade im Alter kann dieser „Mangel an Flüssigkeit“ eine häufige Ursache sein – viele ältere Menschen beschreiben, dass sie kaum oder gar keinen Durst haben. Hier heißt also das wichtigste Heilmittel: „mehr trinken“!

Es kann aber auch ein Mangel an Bewegung sein bzw. ein Sauerstoffmangel. Wer saß nicht schon einmal in einem Raum mit mangelnder Belüftung und konnte sich kaum noch konzentrieren?

Bei Krankheits-Prozessen tritt die Müdigkeit auch als Symptom sehr häufig auf – einerseits, weil der Körper für die Abwehr eine Menge an Kraft verbraucht, aber auch, weil Krankheit an sich schon ein Zeichen von Ungleichgewicht im Körper ist.

In unserer westlichen ganzheitlichen Medizin sprechen wir zum Beispiel von: „Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“. Leider ist es aber für uns „Westler“ oft erst dann relevant, etwas zu tun, wenn es weh tut – und Müdigkeit tut nicht weh.

Müdigkeit kann u.a. aber auch ein Zeichen für Stress, Burnout oder auch für nervlich bedingte Krankheiten sein.

Hier ist z. B. eine Ayurveda-Antistress-Kur oder auch eine Regenerationskur (Rasayana) oder aber auch die Panchakarma Kur angezeigt, um im Körper wieder Heilung zu initiieren .

Ich führe gerne auch noch das Krankheitsbild „Mangel an Sinn“ dazu. Bei Jugendlichen würden wir dafür „Null-Bock-Mentalität“ sagen. Aber dieses „Krankheitsbild“ gibt es in jeder Altersklasse, z.B. bei Mangel an Sinn in Beziehungen, im Beruf oder gar bei einer „Lebens-Frustration“. Auch in der Krise in der Mitte des Lebens kann ein solcher „Mangel an Sinn“ bewusst werden und lähmen – glücklicherweise wird dies oft aber durch eine Suche nach einem tieferen Lebenssinn in die rechten Bahnen gelenkt.

Aus ayurvedischer Sicht ist „ständig müde sein“ ein Zeichen davon, dass Ungleichgewichte der Doshas vorliegen – und dass der Körper „Ama“ hat, d.h. er ist verschlackt.

Demzufolge können wir aus ayurvedischer Sicht sagen, wir könnten selbst sehr viel tun, damit Müdigkeit oder das Müdigkeits-Syndrom überhaupt nicht aufkommt.

Gesundheitsvorsorge ist besser als jede Nachsorge.

Eine Stoffwechselmessung kann mehr Klarheit bringen

Auch bei Ayurveda-Kuren können die Ursachen erkannt und eliminiert werden.

Beitrag von auf 29. August 2018. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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