Studie zu Impfschutz vor Meningokokken-Erkrankungen zeigt: Große Wissenslücken und Unsicherheiten bei Eltern (FOTO)

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Wie eine aktuelle internationale Studie (1) zeigt, wissen Eltern
zu wenig über Meningokokken und den möglichen Schutz durch Impfungen.
Viele sind zudem nur unzureichend über den Impfstatus ihrer Kinder
informiert und wissen nicht, dass es verschiedene
Meningokokken-Impfungen gibt.

Nur 28 Prozent der befragten Eltern in Deutschland wissen, dass es
verschiedene Meningokokken-Typen und daher verschiedene Impfungen
gibt. Viele kennen den Impfstatus ihrer Kinder nicht. Sie glauben,
diese seien durch die von der Ständigen Impfkommission (STIKO)
öffentlich für alle empfohlene Standardimpfung gegen Meningokokken C
bestmöglich gegen die Bakterien geschützt.

Verfügbare Meningokokken-Impfungen

Neben der Meningokokken-C-Impfung gibt es eine Kombinationsimpfung
gegen die Typen ACWY sowie eine Impfung gegen Typ B.(2) Die
Kombinationsimpfung gegen ACWY wird aktuell bei gesundheitlicher
Gefährdung oder bei Reisen in Risikogebiete empfohlen.(3) Für die
Meningokokken-B-Impfung liegt bereits eine Impfempfehlung bei
geschwächtem Immunsystem, engem Kontakt zu einem
Meningokokken-Erkrankten sowie bei Reisen in Risikogebiete vor.(3)
Mittlerweile übernehmen aber bereits viele Krankenkassen diese
Impfung auf Anfrage ganz oder teilweise.(4) Denn Typ B ist mit knapp
60 % für die meisten Fälle in Deutschland verantwortlich – gefolgt
von C, W, Y und A.(5)

Über Meningokokken-Erkrankungen

Meningokokken sind Bakterien, die über Tröpfcheninfektion (z. B.
Sprechen, Husten, Küssen) übertragen werden.(6) Babys und
Kleinkinder haben aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems
das höchste Erkrankungsrisiko.(7)

Meningokokken-Erkrankungen sind in Deutschland mit knapp 300
Fällen pro Jahr selten, können aber innerhalb weniger Stunden
lebensbedrohlich verlaufen.(7) Sie können zu einer Hirnhautentzündung
und/oder Blutvergiftung führen. Bei zehn bis 20 Prozent der
Betroffenen kann es zu Folgeschäden wie Taubheit, Lähmungen und
notwendigen Amputationen kommen. Bei Kindern können auch
Entwicklungsstörungen möglich sein. Bis zu zehn Prozent der
Erkrankten versterben trotz intensivmedizinischer Behandlung.(6)

Das Fortschreiten der Erkrankung kann nur mit der rechtzeitigen
Gabe eines Antibiotikums aufgehalten werden. Daher sollten sich
Eltern frühzeitig über mögliche Impfungen für einen bestmöglichen
Schutz gegen Meningokokken informieren.

Mehr Informationen zu Meningokokken-Erkrankungen und Impfungen
auch unter www.meningitis-bewegt.de

Über die Studie

Die Studie wurde 2018 online in zehn Ländern (Deutschland,
Frankreich, Italien, Spanien, UK, Griechenland, Australien,
Brasilien, Argentinien und USA) mit 2.602 Eltern (oder
Erziehungsberechtigten) von Kindern im Alter zwischen zwei Monaten
und 20 Jahren (zwischen fünf und 20 Jahren in Italien und
Großbritannien und zwischen zehn und 20 Jahren in den USA)
durchgeführt. Voraussetzung zur Teilnahme war, dass die Eltern
Entscheidungsträger für Impfungen ihrer Kinder sind. Zudem mussten
sie sich der Meningokokken-Erkrankungen bewusst sein.
Impfstoffskeptische Eltern und Eltern, die in der Werbung,
Marktforschung oder der Pharmaindustrie tätig sind, wurden nicht
berücksichtigt. Die Stichprobe in jedem Land umfasste 70 Prozent
Frauen und 30 Prozent Männer.

NP-DE-BEX-PRSR-190002, 05/19

(1) GSK meningitis parent vaccine awareness survey 2018 (Ref.
2019N402242_00).
(2) RKI-Ratgeber Meningokokken: Verfügbar unter:
http://ots.de/hQyeKW, Mai 2019.
(3) Epidemiologisches Bulletin 34/2018. Verfügbar unter:
http://ots.de/J2EjCy. Mai 2019.
(4) Übersichten verfügbar unter: http://ots.de/cKcI8R.
Mai 2019
(5) Robert Koch-Institut: SurvStat@RKI 2.0, https://survstat.rki.de,
Stand Epid. Jahrbuch 2018 Fallzahlen gemäß
Referenzdefinition; Meldepflicht gemäß IfSG; IME mit Angabe der
Serogruppen A, B, C, W und Y 2018, abgerufen am
25.04.2019
(6) BZgA Erregersteckbrief. Verfügbar unter:
http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/, Mai
2019.
(7) RKI Epidemiologisches Bulletin 03/2018: Verfügbar unter:
http://ots.de/gaeQ0A, Mai 2019.

Pressekontakt:
Ihre Ansprechpartner:
Andreas Krause, PR-Manager GSK (Hintergrundinformationen)
Tel.: 089 36044-8620, E-Mail: andreas.x.krause@gsk.com
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG, Prinzregentenplatz 9, 81675 München

Katharina Becker, Agentur-Kontakt (Weitere Informationen und
umfangreiches Bildmaterial)
Tel.: 0221 92 57 38 40, E-Mail: k.becker@borchert-schrader-pr.de
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Beitrag von auf 3. Juni 2019. Abgelegt unter Gesundheit, Vermischtes. Nachricht folgen durch RSS 2.0. Nachricht hinterlassen oder Trackback

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